Presseschau

Presseschau

 

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15.02.2012 / Usinger Anzeiger

Einsatzabteilung der Eschbacher Feuerwehr wandert nach Grävenwiesbach

(cu) Gut gelaunt traf sich die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach inklusive Anhang am Samstagnachmittag zur diesjährigen Winterwanderung. Los ging es am Feuerwehrgerätehaus, vorbei am Eschbacher Campingplatz und weiter an die Rentnerbänke, wo sich die Wanderer bei heißem Apfelwein und Punsch eine Aufwärmpause gönnten. Frisch gestärkt setzten sie dann bei strahlendem Sonnenschein ihren Weg nach Grävenwiesbach fort und kehrten in die Gaststätte "Zur Eisenbahn" ein. Bei gutem Essen klang dort der Nachmittag in gemütlicher Runde aus.

 

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02.01.2012 / Usinger Anzeiger

Erstmals neue Anerkennungsprämie des Landes überreicht 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach blickt auf arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zurück - Beförderungen und Ehrungen

(cu) Von 557 Übungsstunden, 186 Stunden für Pflege, Fahrzeugwartung und Reinigung sowie 536 Einsatzstunden in 23 Einsätzen konnte Wehrführer Carsten Vetter auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach im Gerätehaus berichten. 

Mit 33 Feuerwehrleuten in der Einsatzabteilung ist die Eschbacher Wehr gut aufgestellt. Mehrere Aktive besuchten im abgelaufenen Jahr verschiedene Lehrgänge und Seminare. Der Feuerwehrverein zählt ohne Jugend und Kinder 245 Mitglieder und organisierte übers Jahr verteilt diverse gesellige Veranstaltungen, wie den Kameradschaftsabend, einen Ausflug nach Bonn, das Oktoberfest und den Kaffeenachmittag der Alters- und Ehrenabteilung. In diesem Jahr hat die Feuerwehr auch wieder eine Tanzgruppe, die zum "Gemütlichen" und zu Fasching auftritt, wie Vetter informierte.

Ein sehr arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr mit einer hervorragenden Darstellung des Feuerwehrvereins auf dem Hessentag leige zurück, betonte Norbert Fischer, der Vorsitzende des Nassauischen Feuerwehrverbands, in seinem Grußwort an die Eschbacher Kameraden. Es habe sich 2011 sehr viel getan, man habe unter anderem eine vereinfachte Regelung zum Feuerwehrführerschein, einen verbesserten Versicherungsschutz im Einsatz und die Einführung der Anerkennungsprämie für verdiente Einsatzkräfte erreicht, die im Verlauf der Sitzung noch zum Tragen kommen sollte. 

Carsten Vetter konnte auf der traditionell gut besuchten Versammlung auch Stadtrat Dieter Fritz, den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Carlos Weidner und Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach begrüßen. Sie alle lobten das Engagement der Eschbacher Feuerwehr, sowohl in Ausbildung und Einsatz wie auch in der Jugendarbeit. 

Die Jugendfeuerwehr zählt aktuell sechs Junden und fünf Mädchen und verzeichnet damit ein Plus von drei Mitgliedern, wie Jugendwart Jannis Trier berichtete. Sie haben knapp 100 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung genossen, sowie verschiedene Highlights wie das Zeltlager in Marburg und den Ausflug in den Kletterpark Friedrichsdorf. Zu den Feuerwehr-Kids gehören zurzeit zehn Kinder, so Betreuerin Sandra Böhmer, die sich gemeinsam mit Daniela Bonifer, Anja Heinemann und Hiltrud Ruß um die Kids kümmert. Neben theoretischer und praktischer Brandschutzerziehung unternehmen die Kinder Ausflüge und basteln, experimentieren und spielen alle 14 Tage mitwochs gemeinsam von 15 bis 15.45 Uhr im Gerätehaus. Gerne können noch weitere Kinder von sechs bis neun Jahren hinzukommen.                                                                            

 In den Reihen des Vorstands war zur Jahreshauptversammlung das Amt des zweiten Kassierers vakant geworden. Neu in diese Position wurde einstimmig Jannis Trier gewählt.                                  

 Im Anschluss beförderte Carlos Weidner den stellvertretenden Wehrführer Steffen Böhmer zum Hauptlöschmeister sowie Moritz Berg zum Oberlöschmeister, Stefan Bender zum Oberfeuerwehrmann und Jan-Philip Heinemann zum Feuerwehrmann.                                                   

Es folgten zahlreiche Ehrungen. Mit dem goldenen Brandschutz-Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Wolfgang Hoppe ausgezeichnet. Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielten Günter Fritz, Günter Ruß und Volker Schmidt die goldene Ehrennadel. Ernst Schäfer und Gerhard Söhnge gehören seit 50 Jahren zu den Eschbacher Kameraden. Ihnen überreichte der Vorstand Dankesurkunden und ein Präsent. Mit einem Präsent wurden auch die ehemaligen Vorstandsmitglieder Thomas Bonifer und Jürgen Gotschy verabschiedet.   

Abschließend kamen die ersten Eschbacher Kameraden in den Genuss der 2011 von der hessischen Landesregierung beschlossenen  Anerkennungsprämie. Harald Benders 40 Jahre währende aktive Zeit in der Einsatzabteilung wurde mit einer Urkunde und einem Scheck über 1000 Euro gewürdigt, Urkunden und jeweils einen Scheck über 500 Euro erhielten Carsten Vetter und Harri Bender, die seit 30 Jahren der Einsatzabteilung angehören.                                      

Unter Punkt "Verschiedenes" blickte Carsten Vetter kurz auf das gut besuchte Oktoberfest der Eschbacer Feuerwehr zurück. Da die Wehr im kommenden Jahr das 20. Oktoberfest feiert und der Zeltanbau am Gerätehaus aus Platzgründen nicht mehr erweitert werden kann, möchte man es mit einer Feier im Bürgerhaus versuchen.                                                                                                              

 "Die Zeit, die wir seither in den Zeltaufbau investiert haben, möchten wir dann für die Dekoration der Halle verwenden", betonte Vetter, der einen wesentlichen Grund für den Erfolg des Fests in der stimmungsvollen Atmosphäre sieht. "Es muss tug und urig aussehen", unterstrich er.

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08.11.2011 / Usinger Anzeiger

Nur einmal jährlich treffen

Kaffeenachmittag der Alters- und Ehrenabteilung

(cu) Gemütlich zusammensitzen, sich miteinander unterhalten und dabei noch Kaffee und vom Vorstand selbst gebackene Torten genießen, das ist Sinn und Zweck des Kaffeenachmittags der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Eschbach. Und es ist wichtig für die Mitglieder der Abteilung, deren Ehefrauen ebenfalls mit eingeladen sind.
"Auch Witwen der Verstorbenen kommen noch hinzu", informierte Carsten Vetter, der die Gruppe am Sonntagmittag gemeinsam mit seinem Vize begrüßte. Der besondere Reiz dabei sei wahrscheinlich, dass die Senioren in diesem Kreis nur einmal im Jahr aufeinandertreffen.
In den Gesprächen ist das Ortsgeschehen der letzten Zeit ein Thema, aber auch die Feuerwehr selbst. Vetter erinnert jedes Mal an die wichtigsten Einsätze - 2011 waren es bisher 21 - und sonstige Ereignisse des Jahres und gibt einen Ausblick auf die Zukunft. So steht im September 2012 ein viertägiger Ausflug an den Bodensee auf dem Programm und es wird das 20. Oktoberfest gefeiert. Zum Jubiläum werde man voraussichtlich ins Bürgerhaus umziehen, aber "die Atmosphäre wird gewahrt", versprach der Vorsitzende. Das Fest sei nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil die Feuerwehr viel Mühe auf die Dekoration verwende, ist er sich sicher. Und selbstverständlich werde auch für die Alters- und Ehrenabteilung wieder ein Tisch reserviert.

 

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12.10.2011 / Usinger Anzeiger

Den Nachwuchs an die Aufgaben der Einsatzkräfte heranführen

Gemeinsame Übung von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr

(cu) Ein größeres Feuer in einer Scheune, in der auch Gasflaschen lagerten und außerdem noch eine eingeklemmte Person, das war das mit viel Rauch simulierte Szenario für die gemeinsame Übung von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr Eschbach, an der am Samstagnachmittag insgesamt 21 Kameraden teilnahmen.
Unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Steffen Böhmer bildeten die Feuerwehrleute Trupps aus jugendlichen und erfahrenen Mitgliedern, die sich zunächst auf die Rettung der eingeklemmten Person konzentrierten, die mit einem Bein unter den in der Scheune abgestellten Traktor geraten war. Mit dem Hebekissen wurde das Fahrzeug angehoben und die Person aus der Gefahrenzone gebracht.
Im Anschluss wurde der Brand gelöscht. Mit dabei waren drei Mädchen und vier Jungs im Alter von zehn bis 16 Jahren.
Alle ein bis zwei Jahre veranstaltet die Eschbacher Feuerwehr solche gemeinsame Übungen, um einen sanften Übergang von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung zu gewährleisten. "Einerseits geht es dabei ums gegenseitige Kennenlernen und andererseits sollen die Jüngeren an die Arbeit der Einsatzabteilung herangeführt werden", sagt Wehrführer Carsten Vetter. Bei den gemeinsamen Übungen komme es weniger auf Schnelligkeit an, sondern vielmehr darauf, dass die erfahrenen Kameraden sich intensiv um die jüngeren kümmern und darauf achten, dass alles rigchtig gemacht wird.
"Davon abgesehen bieten solche Übungen, bei denen Blaulicht, Nebelmaschine und Wasser zum Einsatz kommen, auch eine Abwechslung im Alltag der Jugendfeuerwehr, die normalerweise nicht mit solch großem Aufwand übt", ergänzt Jugendleiter Jannis Trier. von Einsatzleiter Steffen Böhmer gab es abschließend ein dickes Lob für alle. Zügig und professionell sei die Übung verlaufen. "Manchmal sind die Jugendlichen etwas zurückhaltend und scheu, wenn ältere mit dabei sind, aber hier und heute waren sie gut dabei und wussten, wo sie anpacken müssen", unterstrich Vetter, der das ganze Geschehen beobachtet hatte. Gleichzeitig dankt er den Familien Karlheinz und Martin Schäfer, die ihre Scheune in der Hohlstraße 8 für die Übung zur Verfügung gestellt hatten.

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30.09.2011 / Usinger Anzeiger

In Eschbach super Stimmung in Weiß-blau

(cu) Super Stimmung, weiß-blaue Atmosphäre, bayerische Schmankerln und Münchener Bier, das sind seit nunmehr 19 Jahren die klassischen Kennzeichen des Oktoberfestes der Eschbacher Brandschützer. Das Konzept passt einfach und das Wetter passte auch, sodass sich das Feuerwehrgerätehaus in der Usinger Straße schon am frühen Abend mit vielen Besuchern aus Eschbach und den umliegenden Ortschaften füllte. Einige kamen ganz fesch im Dirndl oder Lederhosen und Sepplhut. 75 Feuerwehrangehörige versorgten die Gäste in drei Schichten mit Speis und Trank, und gegen 20.40 Uhr wurde die Wehr zusätzlich noch zu einem Einsatz in die Hessenklinik gerufen - ein technischer Defekt in der Lüftungsanlage war für den Alarm verantwortlich. 15 Einsatzkräfte fuhren also nach Usingen und konnten glücklicherweise eine gute halbe Stunde später wieder zum Fest zurückkehren.
Getanzt und gefeiert wurde in der Fahrzeughalle und auch im angrenzenden Zelt, für Stimmung bis tief in die Nacht sorgte die Band Nightbirds.

 

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10.09.2011 / Usinger Anzeiger

Wissenswertes im Haus der Geschichte

(cu) Ein vielfältiges Programm, das auch die Geschichte unserer Republik zum Inhalt hatte, erlebten die Eschbacher Feuerwehrleute bei ihrem Tagesausflug nach Bonn. Mit rund 50 Teilnehmern besuchten sie das "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland". Im Anschluss machte die Gruppe einen kurzen Abstecher zum Fabrikverkauf bei einem Süßwaren-Hersteller im Bonner Stadtzentrum. Am Nachmittag fuhr man dann gemeinsam rheinaufwärts nach Vallendar und von dort ging es mit dem Schiff über das Deutsche Eck in Koblenz nach Lahnstein. Hier kehrten die Feuerwehrleute in das Brauhaus "Maximilians-Brauwiesen" ein.


04. 01. 2011 | Usinger Anzeiger

Urkunde und Präsentkorb für sieben treue Jahrzehnte


04.01.2011 - ESCHBACH

70 Jahre Treue zur Eschbacher Wehr: Paul Störkel geehrt

(cu). Eine besonders seltene Ehrung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach stand nach der Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch noch aus. 
Paul Störkel, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Sitzung teilnehmen konnte, ist seit 70 Jahren Mitglied. Am Sonntag durfte er sich über den Besuch von Carsten Vetter, Wehrführer und Vorsitzender der FFW Eschbach, sowie 2. Wehrführer Steffen Böhmer und 2. Vorsitzender Michael Böhmer freuen.
In Dank und Anerkennung für die sieben Jahrzehnte währende Treue überreichten sie die verdiente Ehrenurkunde und einen Geschenkkorb. Paul Störkel war im Jahr 1940 als 17-Jähriger in die Feuerwehr eingetreten und hatte in den Jahren 1956 bis 1960 das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters inne. Zur Einsatzabteilung zählten seinerzeit rund 80 Mitglieder 




31. 12. 2010 | Usinger Anzeiger

Kritische Tageseinsatzstärke: Aber Plus bei den Mitgliedern


31.12.2010 - ESCHBACH

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eschbach - Eine gute Nachwuchsarbeit

(cu). „Wir wissen, was wir an Ihnen haben“ - so grüßte Erster Stadtrat Gerhard Liese die Freiwillige Feuerwehr Eschbach zu ihrer Jahreshauptversammlung. Wehrführer und Vorsitzender Carsten Vetter freute sich, 45 Mitglieder und einige Gäste begrüßen zu können.
Die Feuerwehr sorge nicht nur für eine Ersparnis in der Stadtkasse, sondern leiste, was noch wesentlicher sei, einen menschlichen Beitrag zum Gemeinwohl, fuhr Liese fort. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Carlos Weidner dankte ebenso wie Ortsvorsteher Uwe Böhmer für die geleistete Arbeit und das besondere Engagement in der Mitgliederwerbung. „Ich bewundere die Eschbacher Feuerwehr und ihre ehrenamtlichen Aktivitäten“, unterstrich Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach. Zumal das Ehrenamt durch Regularien bei der Ausbildung und eine aufgeblähte Bürokratie erschwert werde, formulierte er gleichzeitig seine Kritik in Richtung Kreis- und Landesfeuerwehrverband. Gerne hätte die Eschbacher Wehr einen Verbandsvertreter zu ihrer Versammlung begrüßt, wie Carsten Vetter äußerte.
534 Übungsstunden, 154 Stunden für Pflege, Fahrzeugwartung und Reinigung und 192 Einsatzstunden in 34 Einsätzen konnte der Wehrführer in seinem Jahresbericht bilanzieren. Darüber hinaus besuchten mehrere Mitglieder der Eschbacher Wehr sieben Lehrgänge und Seminare. Patrick Bonifer wurde vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor zum Oberfeuerwehrmann befördert und Stefan Bender zum Feuerwehrmann.
Mit 36 Feuerwehrleuten in der Einsatzabteilung ist die Zahl der Aktiven stabil. Erfreulich auch, dass der Verein 13 fördernde Mitglieder hinzugewinnen konnte.
Neben geselligen Veranstaltungen wie dem Kameradschaftsabend, dem Ausflug der Alters- und Ehrenabteilung zur Landesgartenschau, dem Wandertag mit Abschluss auf dem Backhausfest in Michelbach und dem Oktoberfest hatte die Eschbacher Feuerwehr im März einen Infotag zur Gewinnung neuer aktiver Mitglieder veranstaltet. Vor allem kritisch sei die Tageseinsatzstärke: „Wenn es hart auf hart kommt, sind wir tagsüber neun Mann“, erläuterte Vetter. Leider habe man am Infotag keine weiteren Aktiven, aber immerhin vier fördernde Mitglieder gewinnen können. „Das heißt für uns nicht, das wir jetzt den Kopf in den Sand stecken, sondern wir werden gezielt Werbung betreiben und hoffentlich in Zukunft unsere Einsatzstärke halten können“, so der Wehrführer, der sich dabei auch eine bessere Unterstützung seitens der Stadt wünscht. Ein Zusammenlegen der Stadtteilfeuerwehren, wie es manche Politiker vorgeschlagen hatten, sei nicht zielführend. Darunter würde die Motivation der Kameraden leiden und Einsparungen bei den Feuerwehrfahrzeugen ergäben sich auch nicht, da diese weiterhin zur Erfüllung der Einsatzaufgaben und zum Personaltransport benötigt würden.
Die Jugendfeuerwehr zählt fünf Jungen und vier Mädchen, wie Jugendwart Daniel Böhmer berichtete.
Einer der Höhepunkte im abgelaufenen Jahr waren die Stadtwettkämpfe in Eschbach, bei denen die Gastgeber den dritten Platz belegten. Zu den Feuerwehr-Kids gehören zurzeit 19 Kinder, so Betreuerin Katja Bender. Neben theoretischer und praktischer Brandschutzerziehung basteln, experimentieren und spielen sie immer donnerstags gemeinsam. Auch ein Besuch der Bergwacht auf dem Großen Feldberg, die Minifeuerwehrolympiade und ein Ausflug zum Kellerhof bei Obernhain standen auf dem Programm. Daneben sind die Betreuerinnen in Arbeitskreisen der Minifeuerwehren des Hochtaunuskreises und der Stadt Frankfurt aktiv.
Kassenwartin Christiane Zimmermann verlas den Kassenbericht und die Kassenprüfer Katja Bender und Günter Russ bescheinigten die ordnungsgemäße Kassenführung. Nach der Entlastung wurde Wolfgang Hoppe zum neuen Kassenprüfer gewählt, Katja Bender scheidet turnusgemäß aus. Zum Ersatzkassenprüfer wurde Jürgen Geretschläger gewählt.
Einstimmig erging der Beschluss, den Vereinsbeitrag für die fördernden Mitglieder auf 16 Euro im Jahr zu erhöhen.
Im Anschluss zeichnete der Vorstand Steffen Böhmer, Mike Schmidt und Andreas Schmidt für ihre 15-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr aus. Der zweite Vorsitzende Michael Böhmer wurde für 25 Jahre geehrt und erhielt gleichzeitig aus den Händen von Gerhard Liese das silberne Ehrenzeichen am Band für 25 Jahre aktiven Dienst, das der hessische Innenminister verleiht.
Die Ehrenurkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft konnte Reinhold Fritz noch nachträglich im Empfang nehmen. Seit 70 Jahren ist Paul Störkel bei der Feuerwehr. Blumen überreichte Carsten Vetter an Sabine Schoula, die acht Jahre lang zu den Betreuerinnen der Feuerwehrkids gehörte. 




11. 11. 2010 | Usinger Anzeiger

Feuerwehrleute mit Ehrennadeln überrascht


11.11.2010 - ESCHBACH

Oberbrandmeister Günter Ruß und Brandmeister Harald Bender ausgezeichnet

(cu). „Auszeichnungen machen mehr Spaß, wenn die Betroffenen davon vorher nichts wissen”, findet Ralf Henrici, der stellvertretende Kreisbrandinspektor im Hochtaunuskreis.
Und so erlebten Oberbrandmeister Günter Ruß und Brandmeister Harald Bender aus Eschbach, beide seit 1987 als Kreisausbilder im Bereich Sprechfunkausbildung tätig, am Sonntag eine Überraschung. Im Anschluss an einen Lehrgang, den sie im Eschbacher Feuerwehrgerätehaus leiteten, erschien zusätzlich zum stellvertretenden KBI noch weiterer Besuch. Unter anderem fanden sich Stadtbrandinspektor Gerhard Bruder und die Eschbacher Wehrführung ein, und es wurden Urkunden und Schmucketuis ausgepackt.
Henrici bat schließlich Bender und Ruß, die offensichtlich keine Ahnung hatten, was sie erwartete, nach vorne und sorgte für Aufmerksamkeit in der Runde. Er sei erfreut, zwei Kameraden auszeichnen zu dürfen, bekundete er und überreichte an Harald Bender die Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Silber für besondere Verdienste und an Günter Ruß die Ehrenmedaille in Gold für hervorragende Verdienste.
Allein in diesem Jahr hätten beide bereits eine Lehrgangszeit von etwa 70 Stunden aufgewendet, hinzu kommen die Vorbereitungszeit und einige administratorische Aufgaben, informierte Henrici.
„Die Überraschung war gelungen“, freuten sich die beiden geehrten Feuerwehrleute einhellig und luden anschließend zu einem kleinen Umtrunk ein. 




29. 09. 2010 | Usinger Anzeiger

Vielleicht das größte Oktoberfest im Usinger Land


27.09.2010 - ESCHBACH

 

Feuerwehr in Eschbach lädt bereits seit 18 Jahren zum süddeutschen Spektakel ein

(cju). Seit 18 Jahren ist das Oktoberfest der Eschbacher Feuerwehr fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt, aber auch über die Grenzen Usingens hinaus Anziehungspunkt für viele. „Ich glaube, wir feiern hier das größte Oktoberfest im Usinger Land“, so 2. Feuerwehrvereinsvorsitzender Michael Böhmer.
Kerb werde in Eschbach schon lange nicht mehr gefeiert und so habe man das Oktoberfest aus der Taufe gehoben. Anfangs noch klein und bescheiden, im Laufe der Jahre attraktiver und größer werdend, rechnen die Wehrleute inzwischen mit mehr als fünfhundert Gästen. „Die sind natürlich nicht alle auf einmal da“, so Böhmer. Am frühen Abend kommen die älteren Eschbacher zu original Wiesn- bier, genießen Haxe, Weißwürste, Leberkäs, Brezeln und andere Beilagen, dazu vielleicht einen Obstler für die bessere Verdauung. Die Musik, man hatte wieder die Liveband Night Birds aus der Wetterau eingeladen, spielt schon ab 19 Uhr Stimmungsmusik, die zum Mittanzen und Mitsummen einlade. „Keine Blasmusik“, so Böhmer, „die Stimmungsmusik kommt beim Publikum besser an“. Gegen 22 Uhr dann komme das jüngere Publikum zum Feiern, und auch wenn es dann im Anbau und im Zelt oftmals hoch hergehe, verlaufe alles friedlich und auch mit den Nachbarn habe man keinen Ärger, wenn mal bis spät in die Nacht gefeiert werde.
Neben den großen und kleinen Eschbachern kommen natürlich auch Feuerwehrfreunde aus der Umgebung - aus Hundstadt und Niederweisel, aus Michelbach und Usingen, dazu der Sportverein und viele andere mehr. Sie alle haben das gut organisierte Fest im Laufe der Jahre schätzen gelernt und freuen sich auf einen entspannten Abend bei Musik, Speis und Trank und netten Gesprächen. „Einmal sind wir während des Zeltaufbaus zu einem Einsatz gerufen worden“, erinnert sich Michael Böhmer, „ansonsten konnten wir immer gut feiern“.
Die Freiwillige Feuerwehr Eschbach zählt knapp 250 Mitglieder, von denen 43 aktiv in der Einsatzabteilung sind. Man hat auch eine Jugendwehr mit 13 Mitgliedern und Feuerwehrkids mit 17 Mitgliedern. „Wir versuchen aber natürlich immer, mehr für den aktiven Dienst zu gewinnen“, so Michael Böhmer. Die Feuerwehrkids gingen eher spielerisch ans Thema heran, wobei auch hier Konkretes über die Feuerwehrarbeit vermittelt wird - sie sind im Alter von sechs bis zehn Jahren. Die Jugendwehr nimmt diejenigen auf, die zehn bis 17 Jahre alt sind - hier wird natürlich auch mal ein Ausflug gemacht oder es werden Spiele gespielt, aber die Ausbildung steht weit oben auf der Liste. Nach erfolgreich absolvierter Prüfung kann man dann in die Einsatzabteilung überwechseln.
Über 25 Mal im Jahr werde man seitens der Leitstelle Hochtaunus zu Bränden, Unfällen oder Hilfeleistungen gerufen. Ohne weitere freiwillige Helfer seien diese Einsätze nicht zu schaffen. Wer also nach dem Oktoberfest Freude an der Feuerwehr gefunden hat, kann sich auf der Homepage der Wehr unter www.feuerwehr-eschbach.de schlau über weitere Angebote machen. 




29. 09. 2010 | Usinger Anzeiger

Oktoberfesterlöse helfen der Feuerwehr


27.09.2010 - ESCHBACH

 

Für 2500 Euro einen Turbolüfter angeschafft

(cju). Die öffentlichen Kassen sind leer und wer, wie die Freiwillige Feuerwehr Eschbach, zusätzliches Gerät benötigt, muss Eigeninitiative zeigen. Das bereitet den Floriansjüngern keine Probleme - mit den Erlösen aus den Oktoberfesten der beiden vergangenen Jahre, welches seit 18 Jahren alljährlich gefeiert wird, hat man nunmehr einen 42 Kilogramm schweren und knapp 2500 Euro teuren Turbinenlüfter angeschafft. Am Rande des Oktoberfestes wurde das gute Stück offiziell in den Dienst der Feuerwehr Eschbach gestellt - die Wehr schenkte es der Stadt und Steffen Wernard (parteilos) übergab es an Wehrführer Carsten Vetter. Vetter, der auch dem Feuerwehrverein vorsteht, freute sich mit seinem Stellvertreter Steffen Böhmer und dem 2. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Michael Böhmer
Ein Turbinenlüfter kommt dann zum Einsatz, wenn eine schnelle Entrauchung und Belüftung von Zimmern oder Häusern im Brandfall nötig ist. „Der Qualm kommt weg“, so Carsten Vetter. Der Vorteil sei, dass der Turbinenlüfter nicht so punktgenau eingesetzt werden müsse wie andere Lüfter. Man müsse nicht mehr mit Atemschutz durch die Räume irren, sondern sehe einfach mehr, weil der Qualm weg sei. Der Turbinenlüfter erzeugt einen nadelförmigen Luftstrom, einen sogenannten Wirbel. Beim Einsatz wird die gedachte Spitze dieses Luftstroms auf die Mitte von Tür, Fenster oder Vergleichbarem gerichtet werden. So wird weitere Luft angezogen und drückt diese in den verqualmten Bereich. Diese zusätzlich angesaugte Frischluft bedeutet mehr Leistung als der Überdrucklüfter, den die Kameraden aus Usingen haben. So wird der verqualmte Raum möglichst schnell rauchfrei und die Angriffstruppe kann schneller zum Brandherd vorstoßen und ist geschützter. Auch die Suche nach einer vermissten Person kann so leichter erfolgen. Durch die Frischluft flammt zudem die Glut auf und kann gezielt gelöscht werden. Während eines Brandes müssen oft auch Menschen aus dem Gebäude (Krankenhaus, Altenheim, mehrstöckiges Wohnhaus) gerettet werden - mit dem Turbinenlüfter und seiner „Qualm-Weg-Methode“ ist auch dies leichter.
„Der Turbinenlüfter stellt eine erhebliche Erleichterung bei Bränden innerhalb von Gebäuden dar und vermindert bei richtiger Anwendung Rauchschäden, die manchmal größer sein können als die Schäden durch den eigentlichen Brand“, so die Information der Freiwilligen Feuerwehr. Bei Bränden größerer Art kann zur erfolgreichen Entrauchung auch ein Einsatz von mehreren Lüftern parallel erforderlich sein, weshalb mehrere Lüfter für die Wehren Usingens sinnvoll wären, so der Bürgermeister. 




12. 06. 2010 | Usinger Anzeiger

Gemütliches Beisammensein


ESCHBACH (cu). Die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach traf sich kürzlich zum geselligen Beisammensein auf dem Gelände des Eschbacher Schäferhundevereins. Gerhard Eber, neu gewählter Vertreter der Abteilung, hatte das Treffen organisiert. Elf Kameraden fanden sichein und genossen die gemeinsame Zeit im grünen. Die ungarische Gulaschsuppe roch lecker und natürlich gab es dazu ungarischen Wein. Nach dem Essen verbrachten sie gemeinsam noch zwei gemütliche Stunden. Gleichzeitig wurde das Treffen genutzt, um ein neues Gruppenfoto der Abteilung zu machen. Zu sehen sind : Ernst Schäfer (von links), Reinhold Wick, Adalbert Hertlein, Artur Russ, Karlheinz Schäfer, Gerhard Eber, Dieter Altenheiner, Alois Rückauf, Kurt Müller und Herbert Becker.

 

Das Bild findet Ihr unter Abteilungen / Alters




13. 03. 2010 | Usinger Anzeiger

Dass die Feuerwehr kommt, scheint vielen selbstverständlich


Eschbacher gesucht, die sich ehrenamtlich in der heimischen Wehr engagieren möchten

ESCHBACH (cu). Um den Brandschutz und Hilfeleistungen zu gewährleisten wird die Eschbacher Feuerwehr aktiv, und zwar "bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist", wie Wehrführer und Vorsitzender Carsten Vetter erläutert. Denn auch die Feuerwehr hat mit Problemen wie dem demografischen Wandel, dem Wegzug von jungen Menschen, der Arbeitszeitverschiebung und nachlassendem Interesse von Jugendlichen und Erwachsenen für das Ehrenamt zu kämpfen.

Gesucht werden Eschbacher Bürger, die sich in der Einsatzabteilung engagieren möchten. Daher lädt die Feuerwehr am Samstag, 20. März, zwischen 14 und 17 Uhr zu einem Informationsnachmittag ins Feuerwehrgerätehaus in der Usinger Straße 36b ein. Im persönlichen Gespräch mit den Einsatzkräften, sowie anhand von Infotafeln und weiterem Anschauungsmaterial kann man hier vieles über die Arbeit der Feuerwehr erfahren, Fragen stellen und natürlich auch direkt Mitglied werden. Die Eschbacher Feuerwehr hat neben Übungen und Lehrgängen, in denen man unter anderem mit technischen, rechtlichen und einsatztaktischen Zusammenhängen vertraut wird, auch ein attraktives Vereinsleben zu bieten. Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung werden groß geschrieben, vielleicht gerade weil man sich auch bei den Einsätzen unbedingt aufeinander verlassen können muss, glaubt Vetter.

Dass die Feuerwehr kommt, wenn es brennt oder bei einem Verkehrsunfall Hilfe gefordert ist, erscheine allgemein selbstverständlich. "Das ist ja die Aufgabe der Feuerwehr und die Kommune hat dafür zu sorgen, dass es so ist", - so sehen es nach Erfahrung von Vetter und dem zweiten Vorsitzenden Michael Böhmer weite Teile der Bevölkerung. Ob dabei jedem bewusst ist, dass der Einsatz der Feuerwehrleute hier im ländlichen Bereich auf ehrenamtlicher Basis beruht, sei dahingestellt. Um eine effektive Hilfeleistung zu gewährleisten, sind die Feuerwehrleute auf ausreichend freiwillige Helfer angewiesen. Mit momentan 35 Aktiven in der Einsatzabteilung ist die Eschbacher Feuerwehr noch recht gut aufgestellt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist der Vorstand bestrebt, jetzt neue aktive Mitglieder zu finden.

Schon seit Jahren wird landauf landab diskutiert, wie man eine ausreichende Tageseinsatzstärke der Freiwilligen Feuerwehren sicherstellen kann. "Jeder kann einen Teil dazu beitragen", so Vetter, man solle es sich nicht zu einfach machen und die Verantwortung auf die Kommune abwälzen. Auch für Eschbach gilt, dass nicht alle Einsatzkräfte in der Nähe arbeiten und verfügbar sind, wenn der Ernstfall eintritt. Zudem wird nicht jeder tagsüber von seinem Arbeitgeber freigestellt. Die Feuerwehr Eschbach wird jährlich etwa 25 bis 35 Mal zu Einsätzen gerufen. Die Dauer ist unterschiedlich. Mal sind es nur wenige Minuten, mal ein bis zwei Stunden, bei seltenen Großbränden auch länger. Neben dem Brandschutz helfen die Einsatzkräfte schnell und unbürokratisch bei Verkehrsunfällen, Ölspuren, Wind- und Wasserschäden - 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.

Dieses Engagement erbringen die Freiwilligen unentgeltlich und sparen dadurch den Kommunen und somit der Allgemeinheit Jahr für Jahr beträchtliche finanzielle Mittel. "Wir sind Bürger wie du und ich, Frauen und Männer, die ihrem täglichen Beruf nachgehen, ihre Familien und Hobbys haben und sich darüber hinaus für ihre Mitmenschen einsetzen", konstatiert Vetter. Er selbst ist bei der Feuerwehr, weil er hier seine Stärken sinnvoll einsetzen und anderen in Notlagen qualifiziert helfen kann, sagt er.

Die Eschbacher Einsatzkräfte freuen sich auf möglichst viele Interessenten beim Infonachmittag. Auch bei den Übungen, die alle drei Wochen jeweils freitags ab 19.30 Uhr stattfinden (nächster Termin 26. März), sind interessierte Zuschauer willkommen.

 

Siehe auch unser Flyer unter "News / Mittelungen" 




08. 01. 2010 | von Vereinsmitglied Gerhard Rhode

Ehrungen bei Eschbacher Feuerwehr für langjährige Mitgliedschaft


Eschbach. Bei der traditionell bereits kurz vor Neujahr stattfindenden Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach wurden mehrere Feuerwehrleute und fördernde Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Wehrführer Carsten Vetter konnte zu Beginn der Versammlung als Ehrengäste begrüßen den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Carlos Weidner, Werner Jack als Vertreter des ehrenamtlichen Magistrats, Ortsvorsteher Uwe Böhmer und Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach. Carlos Weidner lobte die intensive Vereinsarbeit der Wehr Eschbach mit Einsatz- sowie Alters- und Ehrenabteilung, Jugendfeuerwehr sowie Feuerwehr-Kids. Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach mahnte einen Bürokratieabbau bei den Freiwilligen Feuerwehren an.
Die Einsatzabteilung der Eschbacher Feuerwehr vergrößerte sich nach dem Jahresbericht von Wehrführer Carsten Vetter um drei Aktive auf 35 Feuerwehrleute. Dazu kommen 7 passive Mitglieder, 16 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie 171 fördernde Mitglieder. Die Jugendfeuerwehr umfasst 14 Mitglieder und zu den Feuerwehr-Kids gehören 15 Kinder.
Die Eschbacher Feuerwehr hielt 670 Übungsstunden ab und brachte 142 Stunden für Fahrzeugwartung und Reinigung auf. Die Eschbacher Brandschützer mussten zu 30 Einsätzen ausrücken, davon 6 Brände, 13 Hilfeleistungen, 10 Brandmeldeanlagen und einem blinden Alarm. Die Gesamteinsatzstunden betrugen 293. Zehn Eschbacher Feuerwehrleute nahmen erfolgreich an Lehrgängen teil. Mit 78 Personen unternahm die Eschbacher Feuerwehr Anfang Juni eine viertägige Fahrt nach Berlin.
Carsten Vetter zog ein positives Ergebnis: Die Wehr Eschbach konnte den Stand der Aktiven über Jahre hinweg halten und im Jahr 2009 sogar leicht steigern.
Einen sehr guten Bericht konnte auch Jugendwart Daniel Böhmer vorweisen, die Eschbacher Jugendfeuerwehr nahm um zwei auf 14 Mitglieder zu (9 Jungen und 5 Mädchen). Zwei Jugendliche konnten in die Einsatzabteilung übernommen werden. Die Jugendfeuerwehrleute hatten 28 Stunden theoretischen Unterricht und 56 Stunden feuerwehrtechnischen Unterricht, es gab noch 14 Stunden sonstige Aktivitäten.
Die Eschbacher Feuerwehr-Kids bestehen zur Zeit aus 10 Mädchen und 5 Jungen im Alter von 6 bis 9 Jahren. Zum Betreuerteam der Feuerwehr-Kids gehören Katja Bender, Daniela Bonifer, Hiltrud Ruß, Sabine Schoula, Denise Vetter sowie Alexandra und Sandra Böhmer. Von den Betreuerinnen wurden im letzten Jahr 261 Stunden für die Unterrichtsbetreuung, die Vorbereitung auf den Unterricht, die Durchführung von Ausflügen sowie die Teilnahme an Sitzungen aufgebracht.
An 26 Nachmittagen wurde Unterricht über Brandschutzerziehung erteilt sowie gebastelt und gespielt.
Andreas Lang und Ralf Schoula wurden vom stellvertretenen Stadtbrandinspektor Carlos Weidner mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande des Hessisches Innenministeriums für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.
Vereinsehrungen gab es für Klaus Vieth und Erhard Welzenheimer für 25 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein sowie für Lothar Wenner für 40 Jahre Mitgliedschaft und Alois Rückauf für 50 Jahre Zugehörigkeit zum Feuerwehrverein Eschbach.
Der stellvertretene Stadtbrandinspektor Carlos Weidner beförderte Patrick Bonifer zum Feuerwehrmann, Jannis Trier zum Oberfeuerwehrmann sowie Daniel Böhmer und Mike Schmitt zum Oberlöschmeister. 





02. 01. 2010 | Constanze Urbano

Jahreshauptversammlung FFW Eschabch


ESCHBACH (cu). Ehrenamtliches und zeitgemäßes Engagement werden in der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach traditionell groß geschrieben. “So konnten wir in diesem Jahr die Zahl der aktiven Mitglieder wieder leicht steigern”, berichtete Wehrführer und Vorsitzender Carsten Vetter erfreut auf der Jahreshauptversammlung der Wehr am Dienstagabend im örtlichen Feuerwehrgerätehaus. 670 Übungsstunden und knapp 300 Einsatzstunden in 30 Einsätzen haben die 35 aktiven Eschbacher Feuerwehrleute im Jahr 2009 geleistet, wie Vetter erläuterte. Hinzu kamen 142 Stunden für Pflege, Fahrzeugwartung und Reinigung der Gerätschaften. Auch die Ausbildung kam nicht zu kurz. Sieben Einsatzkräfte nahmen erfolgreich an sechs verschiedenen Lehrgängen und Schulungen teil. Auch Beförderungen standen auf der Agenda. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Carlos Weidner ernannte Daniel Böhmer und Mike Schmidt zu Oberlöschmeistern, Jannis Trier zum Oberfeuerwehrmann sowie Patrick Bonifer zum Feuerwehrmann. Das Eschbacher Gerätehaus diente auch wieder Ausbildungszwecken, so wurden hier zwei Sprechfunkberechtigungslehrgänge und ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten. Zu den gesellschaftlichen Highlights des Jahres 2009 gehörten, wie Carsten Vetter resümierte, die Vier-Tages-Fahrt nach Berlin im Juli, an der 78 Vereinsmitglieder teilnahmen, und das traditionelle Oktoberfest der Wehr.
Die Eschbacher Jugendfeuerwehr zählt aktuell 14 Mitglieder, informierte Jugendwart Daniel Böhmer. Sie absolvierten 98 Unterrichtsstunden, nahmen an den Stadtwettkämpfen und am Spiel ohne Grenzen in Michelbach sowie an verschiedenen Übungen teil. Im April errichteten die Jugendlichen gemeinsam mit dem Lions Club und den Feuerwehrkids ein grünes Klassenzimmer im Eschbacher Wald und im Mai stand ein Zeltlager in Kirchheim auf dem Programm.
Bei den Feuerwehr-Kids, die gänzlich durch Spenden finanziert werden, sind zurzeit 15 Kinder, wie Betreuerin Denise Vetter berichtete. Neben 26 Unterrichtseinheiten haben sie unter anderem einen Besuch in der Schmiede bei Gerhard Söhnge gemacht, einen Ausflug nach Frankfurt zum Rettungshubschrauber „Christoph 2“ unternommen und bei der Minifeuerwehrolympiade in Oberursel mitgemacht. Zum Betreuerkreis, der 261 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet hat, sind in diesem Jahr noch Alexandra und Sandra Böhmer hinzugestoßen.
Es folgte der Kassenbericht, den der 2. Kassierer Thomas Bonifer verlas. Anschließend beantragte Kassenprüferin Katja Bender die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erteilt wurde. Zum neuen Kassenprüfer wurde Günter Ruß gewählt und zum Ersatzkassenprüfer Wolfgang Hoppe. Auch das nach dem Tod von Viktor Schoula vakante Amt des Sprechers der Alters- und Ehrenabteilung konnte mit Gerhard Eber neu besetzt werden.
Andreas Lang und Ralf Schoula wurden im Anschluss mit zwei besonderen Auszeichnungen gewürdigt. Beide erhielten das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande. Der Vorstand ehrte außerdem Klaus Vieth und Erhard Welzenheimer für je 25 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein, zeichnete Lothar Wenner für 40 Jahre teils aktive Vereinszugehörigkeit aus und dankte dem ebenfalls einst aktiven Alois Rückauf für 50 Jahre treue Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
In ihren Grußworten zu Beginn hatten sowohl Stadtrat Werner Jack wie auch Ortsvorsteher Uwe Böhmer den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr gedankt, verbunden mit dem Wunsch, dass immer alle gesund von den Einsätzen wieder zurückkehren. Ihr Dank galt weiterhin den Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute freistellen, wenn sie zum Einsatz gerufen werden und den Jugendbetreuern, die um den Nachwuchs in der Feuerwehr bemüht sind. “Die Eschbacher Feuerwehr ist ohne Zweifel eine gut aufgestellte und schlagkräftige Wehr”, bekundete Carlos Weidner schloss sich den Dankesworten an. Er verwies auch auf Änderungen im Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz, nach denen es jetzt auf Antrag möglich ist, den aktiven Dienst bis zum 65. Lebensjahr zu leisten. Zudem könnten die Einsatzkräfte in bis zu zwei Feuerwehren tätig sein. Vorgesehen sei außerdem, dass die Gemeinden Haushaltsmittel für die Jugend- und Kinderfeuerwehren zur Verfügung stellen. Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach ging ebenfalls auf das Problem der Tageseinsatzstärke ein. Er mahnte, Gelder nicht unkontrolliert auszugeben, sondern vielmehr die Tätigkeit in der Feuerwehr attraktiver zu machen, indem man die Bürokratie verschlankt und die Ausbilder und den Nachwuchs fördert.

 

Der Vorstand:

Vorsitzender und Wehrführer : Carsten Vetter

2. Wehrführer: Steffen Böhmer

2. Vorsitzender : Michael Böhmer

Kassierer : Christiane Zimmermann

2. Kassierer : Thomas Bonifer

Schriftführer : Sebastian Wüstefeld

2. Schriftführer : Mike Schmidt

Gerätewart : Sascha Moses

Jugendwart : Daniel Böhmer

2. Jugendwart : Jannis Trier

Gruppenführer : Andreas Lang, Mike Schmidt

Alters- u. Ehrenabteilung : Gerhard Eber (neu)

Feuerwehr-Kids : Sabine Schoula

Webmaster : Jürgen Gotschy

 

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07. 11. 2009 | Usinger Anzeiger

Kaffenachmittag der ehemaligen Aktiven


Eschabch (cu). Gesellig ging es jüngst bei der Freiwilligen Feuerwehr in Eschbach zu. Der Vorstand hatte alle ehemaligen Aktiven mit ihren Ehefrauen zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen eingeladen. Insgesamt 23 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung waren zu Gast und gedachten dabei auch an ihrem im Frühjahr verstorbenen Sprecher Victor Schoula. Wehrführer Carsten Vetter hielt eine kurze Rückschau auf das zu Ende gehende Jahr und berichtete von den Einsätzen und von Veranstaltungen wie dem Oktoberfest und der Fahrt nach Berlin, bei der auch einige Ehemalige dabei waren. "Wir freuen uns, dass die meisten ehemals Aktiven immer noch gesund und munter sind und an unseren Unternehmungen teilnehmen können", bekannte Vetter.




29. 09. 2009 | Usinger Anzeiger

Den Durst stilecht mit Bier aus Maßkrügen gelöscht


Oktoberfest der Eschbacher Feuerwehr mit 350 Gästen

Eschbach (cu). Es ist seit Jahren das größte alljährlich wiederkehrende Fest im Dorf und es spricht nahezu alle Altersgruppen an. Zum 17.Mal lud am vergangenen Samstag die Freiwillige Feuerwehr Eschbach zum Oktoberfest ein. Ab 18 Uhr begann sich das bayrisch dekorierte Feuerwehrgerätehaus mit dem angebauten Zelt zu füllen, ab 19 Uhr spielte die Musik und bald darauf standen schon die ersten Gäste auf den Bänken, klatschten, schunkelten und tanzten. Die ältere Generation ließ es etwas langsamer angehen, zeigte sich aber trotzdem bestens gelaunt. Manche Besucher hatten aus gegebenen Anlass die Krachledernen angezogen, einige trugen sogar T-Shirts mit blau-weißem Rautenmuster. Die herzhaften bayerischen Spezialitäten, die die Feuerwehr servierte, fanden reißenden Absatz. Selbst gegrillte Schweinshaxen, Leberkäs´, Weißürstchen und Brezeln wurden mit Genuss verzehrt und das original Münchner Wiesn-Bier, wahlweise im Maßkrug oder auch in bescheidenerer Menge ausgeschenkt, hielt die Kehlen feucht. Für die Stimmungsorgte nicht zum ersten Mal die dreiköpfige Band Night Birds aus Pohlgöns, die mit Hits aus nahezu jeder Musikrichtung, ob POP, Latin, Irish Folk, Alpenrock oder Schlager begeisterten und besonders die jungen Leute immer wiedervon den Sitzen riss. Unterden etwa 350 Gästen waren auch die Feuerwehren aus Usingen, Michelbach, Merzhausen, Hundstadt und Nieder-Weisel. Den Erlös aus dem Fest investiert die Eschbacher Feuerwehr wie jedes Jahr in die Jugendarbeit und auch in die technische Ausstattung. Das Oktoberfestsoll jedoch in erster Linie eine Attraktion fürs Dorf sein, wie 2. Vorsitzender Michael Böhmer berichtete. So sind die Preise klein und das Vergnügen groß. Für den reibungslosen Ablauf ist wichtig, dass auch immer genügend Freiwillige zur Verfügung stehen, die eigendlich jedes Mal problemlos gefunden werden, so Böhmer. Insgesamt drei Schichten mit je 25 Helfern sind im Dienstplan verzeichnet, hinzu kommen der auf- und Abbau. Natürlich freut sich die Feuerwehr über weitere Mitglieder, auch Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen, sei es bei den Feuerwehr-Kids oder in der Jugendfeuerwehr.

Bilder siehe Fotos / Aktuelles !




17. 07. 2009 | Usinger Anzeiger

Spannende und erlebnisreiche Tage


Feuerwehr Eschbach auf großer Berlin-Fahrt - Vier Tage erkundeten die Teilnehmer Berlin, Potsdam und Leipzig

ESCHBACH (ua). Drei Jahre ist es nun her, dass die Freiwillige Feuerwehr Eschbach auf großer Fahrt gewesen ist. 2006 erlebten die Mitglieder eine unvergessliche Fahrt nach Dresden. In diesem Jahr sollte es nach Berlin gehen. Bereits Anfang 2008 begann der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach mit der Planung der Fahrt nach Berlin. Ziel des Vorstands war es, den Besuch Dresdens noch zu toppen. Am 2. Juli war es dann endlich so weit: Pünktlich um 6 Uhr brachen 78 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach in einem zweistöckigen Großraumbus in Richtung Berlin auf, um vier schöne und erlebnisreiche Tage zu verleben. Gegen Mittag in Berlin angekommen, starteten die Floriansjünger mit einer Schifffahrt auf der Spree ihr Ausflugsprogramm. Die zweistündige Fahrt führte die Teilnehmer durch das "alte" und "neue" Berlin mit den Schwerpunkten Schloss Charlottenburg, Schloss Bellevue, Siegessäule, Bundeskanzleramt, Schweizer Botschaft, Hauptbahnhof und vieles andere mehr. Gegen Ende der Fahrt durfte Carsten Vetter, Vereinsvorsitzender und Wehrführer, sogar das Steuer der "Kreuz As" übernehmen. Gekonnt schipperte er durch die schmalen Brückendurchfahrten. 
Um 19.30 Uhr stand das gemeinsame Abendessen im "Brauhaus Lindenbräu" im Sony Center auf dem Plan, das mit seiner markanten Architektur und dem spektakulären Dach eine gelungene Kulisse zum Ausklang des ersten Tages lieferte. Am nächsten Tag folgte eine etwa dreistündige Stadtrundfahrt mit dem Bus. Hier erhielten die Reisenden eine Fülle von Informationen zur Historie der Stadt, dem Leben in Berlin, von Gebäuden und Brücken und dessen Erbauer. Ein kurzer Stopp am Brandenburger Tor und dem Holocaust-Mahnmal stand auch auf dem Programm. Danach stand der Nachmittag zur freien Verfügung, was die meisten zur eigenen Erkundung der Stadt nutzten. Gegen Abend besichtigten alle den Reichstag inklusive Plenarsaal, Dachterrasse und Kuppel. 
Am nächsten Tag wartete Potsdam auf die Besucher. Nach einem kleinen Rundgang durch die Fußgängerzone der Altstadt startete die Stadt- und Schlösserrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus "Alter Fritz". Anekdoten und Geschichten, charmant und witzig von dem Stadtführer vorgetragen, entführten auf eine Zeitreise. "Wir fühlten das Gestern und sahen das Heute und erlebten eine Stadt, die sehr viel zu bieten hat", so ein Mitreisender. So konnten die Eschbacher das Babelsberger Schloss, Schloss Sanssouci, das holländische Viertel, eine maurische Moschee oder russische Blockhäuser bewundern. 
Am nächsten Tag hieß es dann wieder Abschied nehmen von Berlin, aber nicht, ohne einen Zwischenstopp in Leipzig zu machen. Nach einem Mittagessen in Auerbachs Keller und einer Altstadtbesichtigung ging es dann um 14 Uhr mit dem Bus nach Hause.

 

Bilder zum Bericht siehe Fotos / Aktuelles




26. 06. 2009 | Usinger Anzeiger

Theorie, Praxis und Disziplin


Leistungsstarke Stadtwettkämpfe der Jugendfeuerwehren

MICHELBACH (cu). Die Jugendfeuerwehr Kransberg ging am Wochenende in Michelbach siegreich aus den Stadtwettkämpfen der Usinger Jugendfeuerwehren hervor und verdient damit höchste Anerkennung. Aber auch die Jugendfeuerwehren aus den Stadtteilen Wernborn, Usingen, Eschbach, Wilhelmsdorf und Merzhausen haben sich sehr gut geschlagen. Die Gastgeber aus Michelbach sorgten indessen für die Bewirtung. "Keine Mannschaft lag am Ende mehr als 15 Punkte hinter den Siegern, die 1109 Punkte erreicht hatten, zurück", freute sich Stadtjugendwart Jens Knöpp über die respektablen Leistungen des Nachwuchses. In fünf verschiedenen Disziplinen hatten sich die jeweils sechsköpfigen Teams am Michelbacher Bolzplatz gemessen. Und gleich die erste Übung hatte es in sich. Zu zeigen war ein Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift V3. "Hierbei sind alle feuerwehrtechnischen Fertigkeiten gefragt", erläutert Jens Knöpp. "Theorie und Praxis müssen sitzen, es braucht Disziplin und die Zusammenarbeit im Team muss funktionieren". Die einzelnen Positionen innerhalb der Mannschaften wie Gruppenführer, Truppführer, Truppmann und Maschinist wurden dabei ausgelost. Bei der Übung galt es, Saugleitungen für die Wasserversorgung aneinanderzukuppeln und mit Leinen zu sichern, Schlauchleitungen zu verlegen, Verteiler zu setzen und so manches mehr. Zu den weiteren Aufgaben zählte eine Schnelligkeitsübung, bei der es darauf ankam, fünf C-Druckschläuche schnellstmöglich zu verlegen sowie eine Übung zur Ersten Hilfe und zu den Knoten und Stichen, die bei Einsätzen angewendet werden. Schließlich mussten die Jugendlichen an einer Fotowand allerlei technische Geräte wie etwa eine hydraulische Winde oder einen Druckminderer erkennen und benennen sowie allgemeine Fragen zur Feuerwehr beantworten, die nicht immer ganz leicht waren. Nachdem Kransberg vor Wernborn und Usingen I (die Kernstadt war mit zwei Teams angetreten) in all diesen Disziplinen die meisten Punkte sammeln und somit den größten Pokal in Empfang nehmen konnte, stand abschließend noch ein extra Wettkampf auf dem Programm: Das Tauziehen. Auch hier ließen die Kransberger die Konkurrenz hinter sich. Lob - und zwar für alle - gab es auch von Bürgermeister Matthias Drexelius. Er dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und ermunterte sie, der Feuerwehr treu zu bleiben. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Jugendfeuerwehren das Nachwuchspotenzial für die Einsatzabteilungen darstellen. "Die Leistungen, die ich heute hier gesehen habe, waren ganz hervorragend", betonte auch der stellvertretende Stadtbrandinspektor Carlos Weidner. Einziger Wermutstropfen: Er hätte den Jugendlichen mehr Zuschauer, insbesondere aus den Reihen der Eltern, gewünscht. 




24. 06. 2009 | Usinger Anzeiger

19-jähriger rast in den Gegenverkehr


Der junge Mann aus Grävenwiesbach und ein älteres Ehepaar aus Neu-Anspach werden verletzt

ESCHBACH (rho). Bei einem schweren Unfall wurden gestern auf der Landesstraße 3270 zwischen Usingen und Eschbach vier Personen zum Teil schwer verletzt. Gegen 10.30 Uhr war ein 19-Jähriger aus Grävenwiesbach mit seinem älteren Ford-Escort aus Richtung Eschbach wohl etwas zu schnell unterwegs. Auf der Kuppe rund 500 Meter hinter dem Ortsausgang geriet er auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden VW-Golf zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Golf rund 15 Meter weit auf die Wiese geschleudert. 
Hinter dem VW Golf fuhr ein VW-Passat, der ebenfalls von dem Ford Escort gerammt wurde. Der 19-jährige Unfallverursacher wurde im Wrack seines Escort eingeklemmt. Um 10.30 Uhr gab es Alarm für die Feuerwehren Usingen und Eschbach, den Usinger Notarzt, drei Rettungswagen vom MHD und von der DRK-Wache Bad Homburg sowie Rettungsdienstleiter Thomas Kapell aus Oberursel. 
Die beiden Wehren waren mit vier Fahrzeugen und 14 Mann im Einsatz. Mit Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder des Usinger Voraus-Rüstwagens gelang es in rund 45 Minuten schwieriger Rettungsarbeit den Eingeklemmten, der während dieser Rettungsaktion vom Notarzt und Rettungsassistenten versorgt wurde, aus dem Wrack zu befreien. Mit sehr schweren Verletzungen wurde er in die Hochtaunusklinik nach Bad Homburg gebracht. 
Der 78-jährige Fahrer des VW-Golf aus Usingen und seine 68-jährige Beifahrerin erlitten mittelschwere Verletzungen. Der 50-jährige Fahrer des Passat aus Hofheim kam mit leichten Verletzungen davon. 
Mitarbeiter der Straßenmeisterei Usingen streuten die Betriebsstoffe ab und entfernten die Trümmer von der Fahrbahn. Den Gesamtschaden schätzten Beamte der Polizeistation Usingen auf 16 000 Euro. Die L 3270 blieb zwischen Usingen und Eschbach rund zwei Stunden voll gesperrt. 




28. 04. 2009 | Usinger Anzeiger

Das grüne Klassenzimmer


Lionsclub Usingen errichtet im Eschbacher Wald einen Lehrbereich rund ums Thema Natur

ESCHBACH (cu).Ein grünes Klassenzimmer ist nicht etwa ein grün gestrichener Raum, sondern ein Lernort in der Natur. Lions-Präsident Dr. Rüdiger Teuner, die Club-Mitglieder Reinhard Meissner und Dr. Gerrit Matthesen sowie Gärtnermeister Thomas Schorn machten sich am Samstagnachmittag auf in den Eschbacher Wald, um selbigen einzurichten. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie von zwölf Eschbacher Feuerwehrkids und der örtlichen Jugendfeuerwehr mit ihren Betreuern.
Einige dicke Stämme lagen vor Ort schon bereit, sie waren bereits im Vorfeld gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt und Revierförster Karl-Matthias Groß ausgesucht worden. Zunächst rückte Jürgen Müller aus Merzhausen mit seinem Radlader die Stämme dorthin, wo sie gebraucht wurden. "Das ist für uns eine enorme Erleichterung", dankten ihm die Lions-Mitglieder. Während die Kinder und Jugendlichen dann mit Feuereifer den Wald aufräumten, indem sie unzählige herumliegende Äste aus dem "Klassenzimmer" entfernten, griff Thomas Schorn zur Motorsäge, um aus den Stämmen die Bänke herauszuarbeiten. Nach einer guten Stunde waren die ersten beiden fertig und wurden aufgestellt. Und natürlich nahmen die Kinder direkt Platz. Nach dem erfolgreichen Probesitzen ging´s dann weiter zum Waldrand, wo Gerrit Matthesen den Grill in Betrieb genommen hatte und leckere Bratwürstchen grillte. Während diese mit Genuss verspeist wurden, sägte Schorn bereits an den nächsten Bänken und Hockern. Zum Schluss schuf er auch noch einen Lehrerstuhl, wie die Kinder begeistert feststellten. Etwa 45 Sitzplätze hat das Klassenzimmer nun, mehr als jede Schulklasse, so dass man sich hier bequem setzen, spielen, lernen und diskutieren kann.
Nach der mittlerweile blühenden Apfelwiese nahe dem Waldzeltplatz und dem Insektenhotel, das seiner Einweihung entgegensieht, ist das grüne Klassenzimmer nun die dritte Station des Naturlehrpfads, den der Lions-Club Usingen-Saalburg initiiert hat. Das Projekt, begonnen anlässlich des 25-jährigen Clubjubiläums im vergangenen Jahr, steht unter der Leitidee "Jugend und Natur". Weitere Stationen sollen bis zum kommenden Jahr noch folgen. Dabei gehe es nicht ausschließlich ums Lernen über Natur, sondern auch darum, wie man in der Natur, mit Naturmaterialien, künstlerisch aktiv werden kann. Ist der Lehrpfad erst fertig, wird er auch in die Veröffentlichungen des Naturparks Hochtaunus aufgenommen. "Wir möchten den Pfad für alle Kinder- und Jugendgruppen öffnen", unterstrich Initiator Reinhard Meissner.

Bilder siehe Fotos / Kids ! 




19. 01. 2009 | Usinger Anzeiger

28 Verletzte auf eisglatten Gehwegen


Rettungsdienste und Notärzte am Samstag pausenlos im Einsatz - In Eschbach hatte sich ein Rettungswagen festgefahren

Gerhard Rhode HOCHTAUNUS.Der am Samstagmorgen einsetzende Regen gefror auf Straßen und Gehwegen im Hochtaunuskreis sofort und führte zu dem gefürchteten Blitzeis. Auf den Straßen waren die Streudienste rechtzeitig unterwegs und sorgten so für ein wenig Entlastung. Es gab zwar im Kreisgebiet einige Verkehrsunfälle, die aber glücklicherweise glimpflich verliefen und nur Blechschäden zur Folge hatten. Leidtragende waren am Samstagvormittag die Fußgänger, die auf spiegelglatten Gehwegen reihenweise mit zum Teil schweren Folgen stürzten, weil viele Hausbesitzer oder von ihnen beauftragte private Streudienste ihrer Streupflicht (in der Regel ab 7 Uhr) nicht oder zu spät nachkamen. In vielen Fällen wurde zu spät mit dem Streuen begonnen. Am Samstagvormittag konnte man deutlich sehen, dass bei einem zum Glück selten vorkommenden Blitzeis der starke Einsatz von Streusalz gut gegen die Glätte hilft. 
Die zentrale Leitstelle im Bad Homburger Landratsamt hatte besonders am Samstagvormittag wegen des Blitzeises extrem viel zu tun. Die diensthabenden Leitstellen-Disponenten Gerhard Bruder (auch Usingens Stadtbrandinspektor) und Jürgen Eß meisterten die Mehrbelastung in den Blitzeis-Stunden hervorragend, wie auch der Leitende Notarzt Dr. Kai Rüttger bestätigte. 
Zwischen etwa 9 und 12 Uhr am Samstagvormittag waren insgesamt 20 Rettungswagen von DRK, MHD und Bergwacht im Einsatz. Diese mussten am Samstag bis gegen 18.30 Uhr zu 28 Einsätzen wegen bei der Eisglätte auf Gehwegen gestürzter Fußgänger ausrücken, oft war auch einer der beiden Notärzte dabei. Die leicht bis schwer verletzten Fußgänger wurden zur ambulanten oder stationären Behandlung in die Hochtaunusklinik nach Bad Homburg oder die Hessenklinik nach Usingen gebracht. Insgesamt verzeichnete die Leitstelle am Samstag bis etwa 18.30 Uhr 85 Rettungsdienst- und Notarzteinsätze. Hier einige Verletzungen, die sich die gestürzten Fußgänger zuzogen: Kopfplatzwunden, Frakturen von Jochbein, Schulter, Hand, Unterschenkel, Fußgelenkverletzung sowie Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades.
Einen besonderen Blitzeis-Einsatz gab es am Samstag zwischen 9.13 Uhr und 10 Uhr für die Freiwillige Feuerwehr Usingen-Eschbach. In Eschbach in der ansteigenden Michelbacher Straße hatte sich im Wohnpark in Höhe Haus-Nr. 38 ein Rettungswagen mit einem auf Eis gestürzten Fußgänger als Patient an Bord auf Eis festgefahren und kam weder vor noch zurück. Die Wehr Eschbach war unter Leitung von Wehrführer Carsten Vetter mit drei Fahrzeugen sowie 13 Männern und Frauen im Einsatz. Die Feuerwehrleute streuten die Straße auf 80 Metern Länge massiv mit Salz und Split ab und schoben den Rettungswagen so weit, bis er aus eigener Kraft mit dem Patienten die Fahrt in die Usinger Klinik antreten konnte.
In der Obergasse in Bad Homburg war die Fahrbahn wohl rechtzeitig vom Winterdienst des Bauhofs abgestreut worden. Schlechte Karten hatten dagegen wie überall die Fußgänger. Die Gehwege glichen noch nach 9 Uhr fast überall einer Eisbahn. Viele Fußgänger wichen auf die gut begehbare Fahrbahn aus und achteten dabei natürlich auf die Autos. Wer es trotzdem auf den Gehwegen versuchte, setzte ganz langsam einen Fuß vor den anderen, balancierte mit den Armen oder entfremdete Nordic Walking-Stöcke als Eis-Gehhilfen. Besonders schlimm war es auch an Hofeinfahrten. 




30. 12. 2008 | von Vereinsmitglied Gerhard Rhode

Rekord-Einsatzzahl bei der Wehr Eschbach durch Hochwasser


Traditionell hält die Freiwillige Feuerwehr Eschbach ihre Jahreshauptversammlung für das Neue Jahr immer schon kurz vor dem Ende des alten Jahres ab, diesmal am Samstagabend um 20 Uhr im Lehrsaal des Feuerwehrhauses in der Usinger Straße 36 b. Die Zahl der Einsätze erreichte im zu Ende gehenden Jahr 2008 durch das Eschbacher Jahrhunderthochwasser vom 29. Juli die Zahl von 34 gegenüber 25 im Jahr 2007, zählt man die 23 Einsätze der 6 anderen beim Hochwasser in Eschbach eingesetzten Wehren Usingen, Neu-Anspach/Hausen, Merzhausen, Michelbach, Grävenwiesbach und Hundstadt dazu, ergibt dies die Rekordzahl von 57 Einsätzen. Ingesamt kämpften in Eschbach am 29. Juli rund 60 Feuerwehrleute fast 7 Stunden lang gegen die Fluten. Besonders betroffen war der Tabaluga-Kindergarten, der bis zu 1,40 Meter hoch überflutet war. Gegen 13 Uhr tobte über Eschbach ein lokal begrenztes Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen rund 20 Minuten lang, danach schoss eine 30 bis 40 Zentimeter hohe Wassserwalze die Usinger Straße hinunter und hinterließ Geröll und Schlamm.
Wehrführer und 1.Vorsitzender Carsten Vetter konnte bei der Jahreshauptversammlung als Gäste begrüßen Bürgermeister Matthias Drexelius, Ehren-Stadtbrandinspektor Heinz Dienstbach, Stadtbrandinspektor Gerhard Bruder, die Alters- und Ehrenabteilung mit Viktor Schoula an der Spitze sowie das Ehepaar Elvira und Joachim Börner als neue Mitglieder. Bürgermeister Drexelius erwähnte in seinem Grußwort, dass der Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Usinger Feuerwehren im 1.Quartal 2009 Gesprächsgegenstand im Wehrführerausschuss sein wird. Die Ausstattung der Feuerwehrfahrzeuge sei zum Teil auf neuem Stand. Die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren sei in besonderem Maße in Eschbach bei dem Hochwasser unter Beweis gestellt worden. Die Feuerwehrkameraden waren schnell zur Stelle, trotz der Vielzahl der Einsatzstellen konnte den Menschen gut geholfen werden. Stadtbrandinspektor Gerhard Bruder lobte die hervorragende Arbeit bei der Ausbildung der Mini- und Jugendfeuerwehr: "Auf die Wehren der Stadt Usingen ist Verlass." Auch Ehren-Stadtbrandinspektor Heinz Dienstbach hob die sehr gute Ausbildung der Mini- und Jugendfeuerwehr hervor, die an die Einsatzabteilung herangeführt werden.
Die Stärke des Vereins und der Wehr setzen sich nach dem Jahresbericht von Carsten Vetter wie folgt zusammen: 33 Aktive in der Einsatzabteilung, 7 passive Mitglieder, 20 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 165 fördernde Mitglieder. Die Aktiven der Wehr leisteten 599 Übungsstunden. Für Pflege, Fahrzeugwartung und Reinigung wurden 163 Stunden aufgebracht. 6 Eschbacher Feuerwehrleute nahmen an 5 Lehrgängen teil. Im Gerätehaus Eschbach fanden zwei Sprechfunkberechtigungslehrgänge statt. Die Jugendfeuerwehr Eschbach hat nach dem Bericht des scheidenden Jugendwartes Sascha Moses zur Zeit 11 Mitglieder, davon 10 Jungen und 1 Mädchen. Die Jugendlichen leisteten 16 Stunden theoretischen Unterricht, 50 Stunden feuerwehrtechnischen Unterricht und 24 Stunden allgemeine Jugendarbeit.
Die Feuerwehr-Kids Eschbach haben nach dem Bericht von Ausbilderin Sabine Schoula zur Zeit 6 Jungen und 11 Mädchen in ihren Reihen. Als Betreuerinnen fungieren Katja Bender, Daniela Bonifer, Denise Vetter, Hiltrud Russ und Sabine Schoula. 2008 wurden 35 Unterrichtseinheiten für die Feuerwehr-Kids abgehalten. Sie treffen sich (außer in den Ferien) jeden Donnerstag von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr.
Stadtbrandinspektor Gerhard Bruder beförderte Jannis Trier und Sebastian Wüstefeld zum Feuerwehrmann sowie Daniel Böhmer und Mike Schmidt zum Löschmeister. Carsten Vetter und sein Stellvertreter als Vereinsvorsitzender Michael Böhmer ehrten Karl-Heinz Mackel für 15 Jahre und Ralf Fritz für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Die Ergänzungswahlen zum Vorstand brachten einstimmige Wahlergebnisse für Christiane Zimmermann als neue Erste Kassiererin, Daniel Böhmer als Jugendwart und Jannis Trier als stellvertretender Jugendwart sowie Sascha Moses als neuen Gerätewart.
Eine von Finanzamt und Amtsgericht geforderte Satzungsänderung nahm in der Tagesordnung einen breiten Raum ein und wurde dann einstimmig verabschiedet. Die Feuerwehr Eschbach hat zusammen mit einem deutschen Hersteller für Modellautos das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) als Modell im Maßstab 1:87 (H0) mit genauer Beschriftung in limitierter Auflage von 500 Stück herausgebracht, die bereits fast völlig ausverkauft sind. Das Limit von 500 Modellautos wurde gesetzt, damit der Sammlerwert erhalten bleibt. Längere Diskussionen gab es auch über die geplante und geforderte Einführung des Digitalfunks, durch die die Stadt Usingen mit mindestens 360 000 Euro nach Angaben von Bürgermeister Drexelius (ohne Einbau der Geräte) belastet werden soll.





29. 12. 2008 | Usinger Anzeiger

Neufassung der Satzung einstimmig beschlossen


Jahreshauptversammlung der Eschbacher Feuerwehr

ESCHBACH (cu). "Ihre Leistungsfähigkeit hat die Eschbacher Feuerwehr in diesem Jahr ganz besonders unter Beweis gestellt", betonte Bürgermeister Matthias Drexelius im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Vereins im örtlichen Feuerwehrgerätehaus. Die Einsätze an den verschiedenen Standorten bei dem plötzlichen Unwetter mit Starkregen im Juli seien sehr geordnet verlaufen, lobte der Bürgermeister. Ferner richtete er das Augenmerk auf die Tageseinsatzstärke und die Nachwuchsarbeit, die in Eschbach vorbildlich sei. Auch Stadtbrandinspektor Gerhard Bruder verwies auf die Zuverlässigkeit der Eschbacher Wehr und warf einen Blick in die Zukunft. Gerade bei der Ausbildung würden die einzelnen Stadtteilfeuerwehren künftig näher zusammenrücken. Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach zeigte sich beeindruckt von der gut besuchten Sitzung und sprach sich für eine Stärkung des Stellenwerts der Feuerwehr in der Gesellschaft aus.
599 Übungsstunden und 203 Einsatzstunden in 34 Einsätzen haben die 33 aktiven Eschbacher Feuerwehrkameraden im Jahr 2008 geleistet, wie der Wehrführer und Vorsitzende Carsten Vetter berichtete. Hinzu kommen 163 Stunden für Pflege, Fahrzeugwartung und Reinigung der Gerätschaften. In gemeinsamen Übungen mit den Aktiven aus Michelbach und anderen Stadtteilen wurde außerdem das kameradschaftliche Verhältnis gestärkt. Auch die Ausbildung kam nicht zu kurz: Sieben Einsatzkräfte nahmen an fünf verschiedenen Lehrgängen und Schulungen teil. Daneben wurden im Feuerwehrgerätehaus zwei Sprechfunkberechtigungslehrgänge abgehalten. Im Anschluss beförderte Stadtbrandinspektor Gerhard Bruder Daniel Böhmer und Mike Schmidt zu Löschmeistern, Sebastian Wüstefeld zum Oberfeuerwehrmann und Jannis Trier zum Feuerwehrmann.
Die Eschbacher Jugendfeuerwehr zählt aktuell elf Mitglieder, wie der scheidende Jugendwart Sascha Moses berichtete. Sie absolvierten 90 Unterrichtsstunden, nahmen an den Stadtwettkämpfen sowie an verschiedenen Übungen teil. Auch eine Werbeaktion wurde durchgeführt, die der Feuerwehr 24 neue Mitglieder brachte.
Bei den Feuerwehr-Kids sind zurzeit 17 Kinder, informierte Betreuerin Sabine Schoula. Neben 35 Unterrichtseinheiten stand unter anderem ein Besuch der Atemschutzstrecke in Usingen, ein Ausflug zur neuen Feuerwache in Bad Homburg und die Teilnahme bei der Miniolympiade auf dem Programm.
In einer Ergänzungswahl wurde Christiane Zimmermann einstimmig zur neuen Kassiererin gewählt, Sascha Moses zum Gerätewart, Daniel Böhmer zum neuen Jugendwart und Jannis Trier zu seinem Stellvertreter. Auch zwei Ehrungen standen auf der Tagesordnung: Ralf Fritz wurde für 25-jährige treue Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet, und Karlheinz Mackel für 15 Jahre.
Einstimmig beschloss der Verein im Anschluss die vorliegende Neufassung der Satzung, die bereits vom Amtsgericht geprüft worden war. Im Hinblick auf die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt waren Änderungen erforderlich geworden, außerdem wurden unter anderem Geschäftsführung und Vertretung neu geregelt und die Feuerwehr-Kids mit in die Satzung aufgenommen.
Die abschließende Diskussion drehte sich um die digitale Funktechnik, die, wie Bürgermeister Drexelius und Funkbeauftragter Jürgen Gotschy erläuterten, hinsichtlich der Kosten, der Aus- und Umrüstung und der Erreichbarkeit zahlreiche ungelöste Probleme berge. Kommen werde der Digitalfunk allen technischen und logistischen Schwierigkeiten zum Trotz nach dem Willen der Bundesregierung in jedem Fall, war man sich sicher.

Der Vorstand
Vorsitzender/Wehrführer: Carsten Vetter
2. Vorsitzender: Michael Böhmer
Kassierer: Christiane Zimmermann (neu)
2. Kassierer: Thomas Bonifer neu
Schriftführer: Sebastian Wüstefeld
2. Schriftführer: Mike Schmidt
Alters- u. Ehrenabteilung: Viktor Schoula 
Feuerwehr-Kids: Sabine Schoula
2. Wehrführer: Steffen Böhmer
Gerätewart: Sascha Moses (neu)
Jugendwart: Daniel Böhmer (neu)
2. Jugendwart: Jannis Trier (neu)
Gruppenführer: Andreas Lang, Mike Schmidt, Jürgen Gotschy

 

Bilder unter Fotos / Aktuelles 2008 




02. 12. 2008 | Usinger Anzeiger

Altherrenfußballer und Feuerwehr gewinnen


Beim Ortspokalschießen erzielt Wolfgang Schoula bestes Ergebnis - Ulrike Lindenmann treffsicher bei den Damen

ESCHBACH (kh).Zum mittlerweile traditionellen Ortspokalschießen trafen sich am Samstag die Eschbacher Vereine auf der Schießanlage der Schützen im Bürgerhaus. Geplant war die Veranstaltung bereits im Sommer. Wegen der Renovierung des Bürgerhauses und der damit verbundenen Arbeiten in den Räumen des Schützenvereins musste das Turnier verschoben werden. Die kurzfristige Durchführung des Wettbewerbes und die vorweihnachtliche Terminflut verhinderte die Teilnahme einiger Vereine. Trotz allem hatten sich dreizehn Mannschaften angemeldet und sorgten für spannende Momente auf den neuen elektronischen Ständen der Eschbacher Schützen.
Dass die Schießkünste jetzt live in den Gastraum auf eine Großleinwand übertragen werden, kam bei den Ortsvereinen besonders gut an. Spontan wurde für gute Leistungen applaudiert oder es ging ein Raunen bei einem der seltenen Fehlschüsse durch den Raum.
Insgesamt mussten aufgelegt zwanzig Wertungsschüsse möglichst im Zentrum der Scheibe untergebracht werden. Fünf Probeschüsse durften zum Einschießen abgegeben werden.
In der Jugendklasse war nur eine Mannschaft am Start. Lorenz Schmidt von der Freiwilligen Feuerwehr zeichnete sich dabei mit 140 Ringen als Bester aus. Sehr zielsicher zeigten sich die Damen der Feuerwehr. Sabine Schoula, Alexandra Böhmer und Denise Vetter waren am Samstag nicht zu schlagen. Mit 462 Ringen standen sie am Ende auf Platz eins und erhielten dafür einen Pokal von Wolfgang Fechter bei der Siegerehrung. Die dritte Mannschaft der Altherrenfußballer demonstrierte bei den Männern die größte Treffsicherheit. Uwe Kandler, Achim Schaller und Hans-Dieter Dittrich brachten es auf 492 von 600 möglichen Ringen und konnten auf der anschließenden Weihnachtsfeier die Korken knallen lassen. Immerhin fünf Schützen schafften es über 170 Ringe zu erzielen. Als Tagessieger ist Wolfgang Schoula (Vogelschutzgruppe) mit 177 Ringen hervorgegangen. Nur einen Ring weniger (176) hatte Ulrike Lindenmann (TuS) aufzuweisen. Für Bodo Vetter (Klippenteam, 174), Günter Russ (Feuerwehr, 173) und Uwe Kandler (Alte Herren, 172) liegen beim Schützenverein ebenfalls, aufgrund ihrer guten Resultate, Eintrittserklärungen bereit.
Jugend: 1. Freiwillige Feuerwehr, 407 Ringe (Lukas Drexelius, Stefan Bender, Lorenz Schmidt).
Damen: 1. Feuerwehr I, 462 (Alexandra Böhmer, Sabine Schoula, Denise Vetter); 2. TUS, 458 (Ulrike Lindemann, Elke Michel, Ellen Hofmann); 3. Feuerwehr II, 451 (Michaela Schmidt, Christiane Gotschy, Jennifer Schoula). Herren: 1. Alte Herren III, 492 (Achim Schaller, Hans-Dieter Dittrich, Uwe Kandler); 2. Vogelschutzgruppe, 478 (Wolfgang Schoula, Gerhard Henrici, Klaus Eberhardt); 3. Feuerwehr, 477 (Harald Bender, Günter Russ, Carsten Vetter); 4. TTC, 467 (Carina Funke, Karl-Heinz Ballstädt, Christian Höser); 5. Alte Herren I, 455 (Wolfgang Lindenmann, Werner Ningel, Günter Hofmann). 




13. 11. 2008 | Usinger Anzeiger

Kollektiver Aderlass der Feuerwehr für guten Zweck und Belohnung


DRK überreicht Gutschein an FFW Eschbach für 29 Blutspenden im Juli

ESCHBACH (cu). "Ihr seid hier echt stark", befand am Montagabend die Usinger DRK-Ortsvereinsvorsitzende Birgit Hahn angesichts der großen Zahl der Blutspender in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach. Das DRK hatte im Sommer einen Preis für diejenige Gruppierung ausgelobt, die es schafft, die meisten Mitglieder zum Blutspenden zu motivieren. Hintergrund war, dass die ohnehin leicht rückläufige Zahl an Blutspendern gerade in den Sommermonaten, wenn Urlaubszeit ist, kritisch werde, wie Bereitschaftsleiter Jens Streit deutlich machte. Die Eschbacher Feuerwehr war im Juli mit 29 Spendern zum Aderlass angetreten.
Die Belohnung sollte ursprünglich darin bestehen, dass die gespendete Menge an Blut verdoppelt und in Form von Getränken an den Verein zurückgegeben wird, erläuterte Birgit Hahn. Wohl sei es auch bei der Feuerwehr wichtig, die Kehle zu befeuchten, aber die Eschbacher hätten noch eine viel bessere Idee gehabt: Da in Kürze, zum Ausklang des Jahres, für die aktiven Feuerwehrleute ein Besuch in der Taunusterme ansteht, überreichte sie einen Gutschein dieses Hauses und freute sich, damit einen Kostenbeitrag zur "Regeneration der Kräfte" leisten zu können. "Wir haben es gerne gemacht", betonte der 2. Wehrführer Steffen Böhmer im Namen seiner Mitstreiter, die auch weiterhin die Bereitschaft zum Blutspenden signalisierten. Abschließend verständigte man sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen der Eschbacher Feuerwehr und dem Usinger DRK-Ortsverein, um wechselseitig mehr Einblick in die Arbeit des jeweils anderen zu gewinnen. Gerade bei Verkehrsunfällen sei ein reibungsloses Zusammenspiel aller Rettungskräfte von höchster Bedeutung, unterstrichen die Beteiligten unisono. 




12. 11. 2008 | Usinger Anzeiger

Maschine brannte


Aus dem Polizeibericht

Gegen 8 Uhr gestern morgen wurden die Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebs in der Strasse Am Arnsbacher Pfad in Usingen beim Öffnen der Firmenhalle auf einen Brand aufmerksam. Vermutlich infolge Überhitzung entzündete sich eine Großbohrmaschine und beschädigte weitere Werkzeuge sowie ein Brauchwassertank. Personen wurden nicht verletzt; der Sachschaden wird vorläufig auf 500 000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Usingen, Eschbach und Merzhausen.




07. 11. 2008 | Usinger Anzeiger

Eschbacher Nachwuchs schaut der Feuerwehr über die Schulter


Brandschutzerziehung für Vorschulkinder vom Kiga Tabaluga - "Elementare Dinge" gelernt

ESCHBACH (cu). Wie man sich verhalten soll, wenn es raucht und brennt, wie die Feuerwehr hilft und welche Aufgaben sie sonst noch hat, das ist zurzeit Gegenstand der Vorschularbeit im Kindergarten Tabaluga. Jetzt waren die Kinder auch bei der Eschbacher Freiwilligen Feuerwehr zu Gast. Im Feuerwehrgerätehaus wurden sie von Denise Vetter, Katja Bender, Hiltrud Ruß und der Feuerwehrpuppe Mathilde empfangen. Gemeinsam mit den Betreuerinnen der Feuerwehr-Kids vertieften sie anschaulich, was sie bereits im Kindergarten zum Thema Brandschutz gelernt hatten und erfuhren auch noch elementare neue Dinge. Denise Vetter erklärte unter anderem, wozu ein Rauchmelder gut ist, wie wichtig er vor allem in der Nacht ist, und wie das mit dem Feueralarm funktioniert. Einige wenige Kinder waren dabei, die noch nie einen Rauchmelder gesehen hatten.
Auch die Handhabung der Notrufnummer und das Verhalten im Notfall wurden geübt. Der Rauchmelder hängt an der Decke, weil Rauch, wenn er sich entwickelt, nach oben steigt. Wie man einen verrauchten Raum verlässt, wurde gemeinsam geübt: Alle Kinder krabbelten nach draußen, weil in Bodennähe ja am wenigsten Rauch ist.
Damit die Kinder sich im Ernstfall nicht zusätzlich ängstigen, lernten sie auch verschiedene Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr kennen. Dazu gehörte auch die Brandschutzhaube. Und natürlich gehörte auch ein Gang in die Umkleidekabine mit zum Programm. Hier hing die Einsatzkleidung bereit, wer sich traute, durfte anprobieren. Allerdings war alles etwas groß.
Zum Abschluss bekam jedes Kind ein Feuerwehr-Malbuch geschenkt, und zur Krönung des interessanten Vormittags wurden die Vorschulkinder im Feuerwehrauto zurück an den Kindergarten chauffiert. Am kommenden Montagabend werden sie noch eine Feuerwehrübung live erleben. Dann kommt die Jugendfeuerwehr an den Kindergarten und zeigt den Kindern, wie sie arbeitet.

Bilder siehe Fotos / Sonstige 




07. 11. 2008 | Usinger Anzeiger

Feuerwehrkids schnitzen Dickwurzköpfe


Eschbach (cu). Zum fünften Mal in Folge schnitzen die Eschbacher Feuerwehrkids anlässlich von Halloween Dickwurzköpfe zur Dekoration der Usinger Volksbank. Wieder hatten sie einen Riesenspaß dabei und freuten sich über die schaurigen Ergebnisse. Auch die Rüben selbst stammen aus Eschbacher Produktion, sie wuchsen auf dem Feld von Landwirt Roman Becker.
Organisiert hat die Aktion der Eschbacher Wehrführer Carsten Vetter, der bei der Volksbank beschäftigt ist. Tatkräftige Unterstützung erhielt er durch die Betreuerinnen der Feuerwehr-Kids. Katja Bender, Daniela Bonifer, Hiltrud Ruß und Denise Vetter begleiteten die Kinder nach Usingen und halfen am frühen Freitagabend beim Schnitzen. Unerwartet gab es auch noch "hohen Besuch". Kreisbeigeordneter Uwe Kraft (CDU) und Landtagsabgeordneter Holger Bellino (CDU) weilten in Usingen, schauten herein und versuchten sich ebenfalls mit dem Küchenmesser an der Dickwurz.
Das Dickwurz-Schnitzen hat in der Region eine lange Tradition und wurde von den jungen in den Dörfern schon gepflegt, lange bevor man hierzulande etwas von Halloween-Kürbissen wusste. Bellino und Kraft fanden es gut, dass diese Tradition weitergelebt wird. Auch Volksbank-Regionaldirektor Harald Fleischhauer war selbstredend hocherfreut, zeiren die Köpfe doch jett die Außenanlage der Bank. "Dafür kriegen die Kinder noch ein Geschenk", versprach er.

Bilder siehe Fotos / Kids




30. 09. 2008 | Usinger Anzeiger

Wies´n-Stimmung vor dem Gerätehaus


Feuerwehr Eschbach konnte zum 16. Mal in Folge auch Kameraden aus den Nachbarwehren begrüßen

ESCHBACH (br). Wenn für einige die Gelegenheit fehlt, auf der Münchner Theresienwiese das Oktoberfest zu besuchen,dann gab es für die eine Art Wies´n-Ersatz mitten in Eschbach. Vor dem Feuerwehrgerätehaus hatte die örtliche Wehr zu ihrem 16. Oktoberfest in Folge eingeladen. Und während in München für die Maß Bier über acht Euro berappt werden müssen, war sie in Eschbach für fünf Euro zu haben. Drei Tage lang hatte man das Gerätehaus fein herausgeputzt und in ein weiß-blaues Flair gehüllt. Die Deko ist Eigentum der Wehr, so Wehrführer und Vorsitzender Carsten Vetter, und wird von Zeit zu Zeit erweitert.
Eine feste Größe im Veranstaltungskalender ist das Eschbacher Oktoberfest ebenfalls, das nämlich immer am letzten Wochenende im September steigt. Den Service übernehmen selbstverständliche die Blauröcke selber. Zu Beginn um 17 Uhr ist die Alters- und Ehrenabteilung, die 21 Mitglieder zählt, an der Reihe, bevor dann die Einsatzabteilung, die 34 Florianjünger stark ist, den Dienst am Zapfhahn übernimmt. Im Ausschank war echt bayerisches Wies´nbier der Marke Paulaner.
Heimische Metzger, so Vetter, liefern das, was die Festküche zu bieten hat. Schweinshaxe, Weißwürste, Fleischkäse und all das mit und ohne Sauerkraut, sowie Laugenbrezeln. Wer da hungrig nach Haus ging, der war selber schuld. 
Der Erlös des Feuerwehr-Oktoberfestes kommt der Jugendabteilung zugute, die 13 Nachwuchs-Brandschützer und 21 Feuerwehr-Kids in ihren Reihen hat.
Immer wieder beliebt ist das Eschbacher Fest auch bei Angehörigen benachbarter Wehren. So bei den Blauröcken aus Usingen, Hundstadt und Niederweisel, die in Mannschaftsstärke im Gerätehaus mit seinem Zeltanbau angerückt waren, um zünftig mitzufeiern. Für den musikalischen Rahmen sorgte dabei die Band Night Birds. Überschüssige Kräfte konnte man nicht nur beim Tanzen loswerden, sondern auch am Nagelklotz. Im Gerätehaus herrschte den ganzen Abend ein Kommen und Gehen, so dass rund 450 Besucher das Feuerwehr-Oktoberfest aufgesucht haben und erst gegen zwei Uhr die letzten den Nachhauseweg antraten.




16. 09. 2008 | Usinger Anzeiger

Titelverteidiger verteidigte Titel


Eschbacher Frauen am stärksten - Firmenteam siegreich

USINGEN (br). Der Titelverteidiger ist wiederum der Sieger bei den Frauenmannschaften, die sich beim sonntäglichen Tauziehen im Festzelt den anderen starken Mädel- Mannschaften stellten. Die Rede ist von den Feuerwehrfrauen aus dem Usinger Stadtteil Eschbach, die ihre Geschlechtsgenossinnen im Festzelt sozusagen unter die Tische zogen. Damit gewannen die starken Feuerwehrfrauen zwei Kisten Sekt. Auf die Plätze verwiesen sie ihre Vereinskolleginnen von der Freiwilligen Feuerwehr Usingen, die sich immerhin noch an einer Kiste Sekt erfreuen konnten, sowie die Damen des Schäferhundevereins Usatal, die sich für ihren dritten Platz mit drei Flaschen Sekt zufriedengeben mussten. Leer ausgingen, weil auf Platz vier von insgesamt vier Mannschaften, die Judo-Damen.

Unter den Klängen des Usinger Kerbemarsches, gespielt von der Schützenkapelle Finsternthal-Hunoldstal, zogen die "Gladiatoren" pünktlich am Sonntagnachmittag um 15 Uhr in die Bierarena auf der Usinger Laurentiuskerb ein. Moderiert von Heinz Dienstbach und unter den scharfen Augen eines Schiedsrichtergespannes vom Usinger Karnevalverein (UCV) wurden zunächst fünf Herren-Mannschaften an das Seil gerufen. Die bärenstarken Männer legten sich mächtig ins Zeug und als Sieger ging die Firmenmannschaft von Autoglas Oliveri hervor, das zwei Teams gemeldet hatte und die durch Losentscheid gegeneinander antreten mussten.

Der zweite Platz bei den Tauzieh-Muskelpaketen ging an den Judo-Club-Hochtaunus Usingen, der sich damit über 20 Liter Bier freuen konnte. Zehn Liter Gerstensaft mehr, also 30 Liter, gab es für die siegreichen Männer, die ganz oben auf dem Siegertreppchen standen. Immerhin noch zehn Liter Bier gab es für den Drittplatzierten: Dritter des Männer-Tauziehwettbewerberes wurde der Verein für Deutsche Schäferhunde Ortsgruppe Usa-Tal. Mit von der Partie war beim traditionellen Kerbe-Tauziehen, das für ein volles Kerbezelt sorgte, noch eine Mannschaft der Kaltblutzüchter. 




08. 09. 2008 | Usinger Anzeiger

Jugendwehren meisterten Brand und Vermisstensuche


Übungen am "Tag der Berufsfeuerwehr" bei Jugendfeuerwehren Eschbach und Michelbach

ESCHBACH (cu). Einsatz in jeder Beziehung, das war am Wochenende von den Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren Eschbach und Michelbach gefordert. Beim "Tag der Berufsfeuerwehr" hatten sie nicht nur 24 Stunden Bereitschaft, sondern auch drei Übungseinsätze und verschiedene Reinigungs- und Aufräumarbeiten im Gerätehaus zu leisten. Am Samstagnachmittag um 15 Uhr ging es los. Die Eschbacher Jugendlichen trafen sich im Feuerwehrgerätehaus. Nach einer kurzen Einweisung kam auch schon der erste Alarm. Gemeldet wurden ein Scheunenbrand und eine vermisste Person in der Straße "Am Steinkopf". Mit Blaulicht und Martinshorn steuerten die Jugendlichen und ihre Betreuer den Brandort an. Die Michelbacher Jugendfeuerwehr mit Jugendwart Sebastian Jänisch kam hinzu. Den Einsatz leitete der stellvertretende Eschbacher Jugendwart Daniel Böhmer.
Vor Ort machte sich ein Trupp in der (mittels einer Nebelmaschine) verrauchten Scheune auf die Suche nach der vermissten Person - einer lebensgroßen Puppe - und die übrigen Kinder und Jugendlichen bauten die Wasserversorgung auf. Nachdem die "Person" gerettet war, hieß es dann "Wasser marsch". Es wurde von zwei Seiten gelöscht, um zu verhindern, dass das fiktive Feuer auf benachbarte Gebäude übergriff.
Nachdem die letzten imaginären Glutnester beseitigt und alles aufgeräumt war, ging es zurück ans Gerätehaus, wo der zurückliegende Einsatz noch einmal besprochen wurde. Vier Jungen aus Eschbach sind ganz neu in der Jugendfeuerwehr und hatten Übungen in dieser Form - mit Blaulicht, Martinshorn und Sirene - noch nie mitgemacht. Entsprechend groß war die Aufregung gewesen, die anfangs für etwas Unsicherheit gesorgt hatte.
Am weiteren Nachmittag stand neben dem Putzen der Spinde auch ein Film auf dem Programm. Erst nach Einbruch der Dunkelheit gab es wieder Alarm. Ein Brand - diesmal ein echter, die Helfer hatten Heuballen entzündet - an der Essigbrücke im Feld zwischen Eschbach und Usingen. Jugendwart Sascha Moses aus Eschbach leitete diesen Einsatz, der nicht ganz einfach war, aber hervorragend gemeistert wurde.
Der Feuerwehrnachwuchs staute hier den Bach auf, um mittels einer Tauchpumpe das Wasser zum Löschen des Feuers entnehmen zu können. Wichtig dabei war auch das richtige Ausleuchten des Einsatzorts. "Alles hat super funktioniert", freute sich Moses.
Nachdem alle gemeinsam die Nacht im Gerätehaus verbracht hatten, erwartete sie am nächsten Morgen ein Einsatz in Michelbach. Hier, am Bolzplatz, musste eine "Person", die unter einem Traktor-Anhänger eingeklemmt war, mit Hebekissen gerettet werden. Ferner galt es, ausgelaufene Flüssigkeiten einzudämmen. Auch dies meisterten die Jugendlichen gut.
"Alle haben super mitgezogen", lobt Sascha Moses und zieht ein positives Fazit. Für die Jugendfeuerwehr, die sonst meist nur Trockenübungen durchführt und selten die Chance hat, den Ernstfall wirklichkeitsnäher zu trainieren, waren diese Einsätze schon etwas Besonderes. Davon abgesehen konnten die Beteiligten über eine längere Zeitdauer den Betrieb der Feuerwehr kennenlernen. Aber freilich ging es auch um die Stärkung des Zusammenhalts untereinander.
Gemurrt habe niemand, auch nicht beim Putzen oder beim Reinigen der Fahrzeuge und der Fahrzeughalle. Die einzigen Beschwerden seien, wie Moses berichtet, von Anwohnern gekommen, die sich durch die Feuerwehrübungen gestört fühlten, und das gebe doch sehr zu denken. 




26. 08. 2008 | Usinger Anzeiger

13 Spielstationen für die Feuerwehr-Minis


Acht Teams aus dem Hochtaunus traten bei Minifeuerwehr-Olympiade auf dem ehemaligen Flugplatz in Bonames an

HOCHTAUNUS (rho). Im Hochtaunuskreis gibt es bei zwölf Freiwilligen Feuerwehren auch Minifeuerwehren, in denen Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis neun Jahren spielend an den Brandschutz und die Feuerwehrarbeit allgemein herangeführt werden. Im Alter von zehn Jahren werden die Kinder dann in die Jugendfeuerwehren übernommen und mit 17 Jahren können die Jungen und Mädchen in die Einsatzabteilungen übertreten und somit den Nachwuchs für die Aktiven in den jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren sichern.
Im Hochtaunuskreis wird die Arbeit der Minifeuerwehren unter anderem von Christiane Himmelhuber von der Wehr Oberursel-Mitte koordiniert. Ziel ist es, eine möglichst große Zahl von Kindern in den Minifeuerwehren bei der Stange zu halten und dann nach der Jugendfeuerwehr-Zeit als Aktive zu übernehmen. Qualifizierte Betreuer aus den jeweiligen Freiwilligen Feuerwehren, überwiegend Frauen, bilden die Kinder spielend aus.
Am Samstag fand die dritte Minifeuerwehr-Olympiade zusammen mit dem Stadtkreisfeuerwehrverband Frankfurt auf dem ehemaligen Flugplatz in Frankfurt-Bonames statt.
Aus dem Hochtaunuskreis nahmen acht Minifeuerwehren teil (Oberstedten, Oberursel-Mitte, Gonzenheim, Usingen-Eschbach, Usingen-Wilhelmsdorf, Bommersheim, Schmitten und Oberreifenberg) mit 88 Kindern und 33 Betreuern sowie aus Frankfurt sieben Minifeuerwehren mit 69 Kindern.
Bei 13 lustigen Spielen konnten die insgesamt 157 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis neun Jahren ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Und zum Schluss bei der Siegerehrung am Samstagnachmittag waren alle 157 Kinder Sieger und erhielten eine Medaille. Die Medaillen finanzierte der Kreisfeuerwehrverband Hochtaunus, dessen Vorsitzender Norbert Fischer es toll fand, dass die Minifeuerwehren aus dem Hochtaunuskreis und Frankfurt jetzt schon zum dritten Mal eine Minifeuerwehr-Olympiade zusammen veranstalten. Norbert Fischer lobte die Arbeit der Minifeuerwehren im Hochtaunuskreis unter Koordination von unter anderem Christiane Himmelhuber und die Arbeit der Jugendfeuerwehren unter Leitung des sehr aktiven Kreisjugendfeuerwehrwarts Guido Schlottmann. Weitere Gäste bei der Minifeuerwehr-Olympiade am Samstag in Bonames waren unter anderem Kreisbrandinspektor Carsten Lauer, der Oberurseler Stadtbrandinspektor Holger Himmelhuber, der Oberurseler Feuerwehrdezernent Stadtrat Josef Gab und der Frankfurter Stadtminifeuerwehrwart Mario Martinec.

Bilder siehe Fotos / Kids 




31. 07. 2008 | Usinger Anzeiger

"Es war, als hätte der Himmel eine Schleuse geöffnet"


Aufräumen nach dem starken Gewitter - Kindergarten Tabaluga in Eschbach massiv betroffen

 

ESCHBACH (cu). Am Dienstagvormittag hatten die Kinder im Kindergarten Tabaluga noch das Verhalten im Brandfall geübt und sich über die Feuerwehr unterhalten. Gegen Mittag kam der große Regen und mit ihm die große Verwüstung. Um 14 Uhr war die Feuerwehr da. Zu diesem Zeitpunkt stand das Wasser im Keller anderthalb Meter hoch. Bis zum Einbruch des Regens hatten die Kinder noch draußen gespielt. Nachdem alle sicher im Trockenen waren, warf Kindergartenleiterin Christel Berschet einen Blick in den Keller. Hier hatte Matthias Buhl, ein Monteur, gerade eine neue Heizungspumpe eingebaut. "Das Wasser stieg zuerst langsam, und dann immer schneller", berichtet Berschet, die sogleich die Feuerwehr alarmierte. Buhl hatte gerade noch auf den Notausschalter gedrückt. Zeit, Teile des Inventars zu retten, blieb nicht. "Es war, als hätte der Himmel eine Schleuse geöffnet und alles auf einmal ausgeschüttet", empfand die Kindergartenleiterin. In heftigen Kaskaden sei das Wasser die Außentreppen hinab in den Vorgarten des Kindergartens geströmt. Hier stand es wie ein See, der durch die Lichtschächte in den Keller drückte.

Nachdem die Feuerwehr die Abflüsse frei gemacht und das Wasser im Außenbereich abgepumpt hatte, versuchte sie in den Keller zu gelangen. Die Türen gingen nicht mehr auf. Durch ein Fenster drang schließlich ein Feuerwehrmann ein, bis zum Hals stand er im Keller im Wasser. Möbelstücke, Spielsachen, Ordner, Dekorations- und Bastelmaterial schwammen umher. Sogar die Türen hatte es aus den Angeln gehoben. Aus den Lichtschaltern und Telefondosen quoll das Wasser.

Bis 17.20 Uhr war die Feuerwehr vor Ort und pumpte den Keller aus, wie Christel Berschet berichtet. Es bot sich ein Bild der Verwüstung. Schnell war klar, dass so gut wie nichts mehr von den Dingen zu gebrauchen war, die im Keller gelagert waren.

Gestern nahm Jörg Singer vom Usinger Bauamt gemeinsam mit dem Bausacherständigen Florian Pabel die Schäden auf, prüfte den Sanierungsbedarf und legte Sofortmaßnahmen fest. Es gebe keine andere Wahl, der Keller müsse so schnell wie möglich trocken gelegt werden, so der Bauexperte. Wenn das Mauerwerk nicht abtrockne, könne sich schon nach wenigen Tagen Schimmel bilden. Zum Glück sei nur Oberflächenwasser eingedrungen und kein Abwasser aus dem Kanal, hielt er fest. Schnell war auch klar, dass der Brenner und die Steuerung der Heizung defekt sind, ebenso die Waschmaschine und der Trockner. Auch die Reinigung und ebenso das Trocknen der Räume, was eine Spezialfirma erledigt, werde einige Tausend Euro kosten, so Pabel. Eine Entsorgungsfirma, die das aufgequollene, wertlos gewordene Inventar entsorgt, wurde am Nachmittag erwartet.

Weniger tragisch als zunächst befürchtet sind die Schäden im Eschbacher Bürgerhaus. In das im Vergleich zum Kindergarten höher gelegene Gebäude war relativ wenig Wasser eingedrungen.

Schlimm getroffen hat es jedoch diejenigen Eschbacher, in deren Keller- oder Souterrainwohnungen das Wasser hineingedrückt hat. In Häusern in der Plankstraße, in den Schlinkergärten, der Usinger Straße und anderswo drang das Wasser durch die Abflüsse von Duschen, Badewannen und Toiletten in die Wohnungen, teilweise bis zu 40 Zentimeter hoch. Teppiche, Holzböden und Möbel sind aufgequollen, viele der Wohnungen sind unbewohnbar geworden.

Wie Kreisbrandinspektor Carsten Lauer gestern in einer Bilanz sagte, wurden die Feuerwehren nach der "örtlichen Starkregenlage" vom Dienstag vor allem in Eschbach und den angrenzenden Orten zu 40 Einsätzen gerufen. 50 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen waren teilweise bis 21 unterwegs. "60 Liter Regen in 20 Minuten - das kann kein Kanal aufnehmen", sagte der Feuerwehrchef zur Ursache der Überschwemmungen. 




30. 07. 2008 | Usinger Anzeiger

Stromausfall und Überschwemmung


Schweres Gewitter sorgte für Schäden im Raum Eschbach - Trafohäuschen in Usingen brannte - Lange Zeit ohne Strom

 

USINGER LAND (bu/rho). Ein schweres Gewitter im Raum Usingen-Eschbach-Maibach hat gestern gegen 13 Uhr für Überschwemmungen und überflutete Keller gesorgt. Nach Blitzschlägen fiel bis zu anderthalb Stunden der Strom aus. Ein Brand in einem Trafohäuschen in der Usinger Raiffeisenstraße legte die Stromversorgung von weiten Teilen der Kernstadt längere Zeit lahm. Feuerwehr, Polizei und der Stromver-sorger Süwag hatten bei Redaktionsschluss noch keinen genauen Überblick über das Ausmaß der Schäden.
Gegen 13 Uhr in Eschbach: Einem kurzen Hagelschauer, der tischtennisballgroße Hagelkugeln herabprasseln lässt, folgen sintflutartigen Regenfälle. Die Wassermassen schießen durch den Ort, auch die Usinger Straße hinab. Bis zum Ortseingang ist die Fahrbahn mit Ästen, Laub, Stein, Geröll und Schlamm überzogen. Unmittelbar nach dem schweren Regen ist die Straßenmeisterei mit Räumfahrzeugen im Einsatz, um die Straße zu säubern. Die Anwohner kehren vor ihren Haustüren und auf den Gehwegen. Nach und nach gibt es Alarm für alle Usinger Stadtteilfeuerwehren, außer der Wehr von Wilhelmsdorf. Unter anderem stößt die Wehr aus Hausen, die bereits im Einsatz war, zu den Einsatzkräften in Eschbach dazu. Verstärkung kommt schließlich noch aus Grävenwiesbach und Hundstadt.

30 Einsatzstellen

Im Ort gab es über 30 Einsatzstellen, bei denen Keller und tiefer liegende Räume ausgepumpt werden mussten. 50 Feuerwehrfahrzeuge mit über 50 Feuerwehrleuten waren mit Tauchpumpen und Industriesaugern im Einsatz. Die Feuerwache der Kernstadt registrierte alleine bis 17 Uhr 16 Einsätze.
Dazu gehörte auch ein Brandeinsatz in der Raiffeisenstraße. Dort brannte vermutlich nach einem Blitzeinschlag in die 20-kv-Leitung ein Trafo der Süwag. Der Brand wurde gelöscht. In Folge dieses Schadens kam es nach mehreren kurzen Unterbrechungen in der Zeit davor laut Süwag von 15.40 Uhr bis 16.40 zu einem längeren Stromausfall, der Büros, Geschäfte und Privathaushalte in Usingen, seinen westlichen Stadtteilen, Hundstadt und Wilhelmsdorf lahmlegte.
Die Einsatzleitzentrale in Eschbach hatte sich im Feuerwehrgerätehaus mit Kreisbrandinspektor Carsten Lauer an der Spitze etabliert. Florian Müller (Usingen Mitte) organisierte den Telefon- und Funkverkehr. Haupteinsatzstellen waren der Kindergarten Tabaluga in der Schulstraße, in der Usinger Straße die Gaststätte Deutsches Haus und das Bürgerhaus in der Schulstraße. Hier stand komplett der Keller unter Wasser. In der Gaststätte wurden große Mengen an Lebensmitteln vom Wasser unbrauchbar. Hier dürfte der größte Schaden entstanden sein. Auf dem Vorplatz vor dem Kindergarten war ein großer Abfluss verstopft und so staute sich das Wasser auf der Fläche vor dem Kindergarten. Feuerwehrleute versuchten, den Schacht freizubekommen, was ihnen aber nicht gelang.
In Wernborn mussten bis zum frühen Abend zwei Keller und in Michelbach ein Keller geleert werden.

Blitz in die Freileitung

Laut Jutta Hartke von der Süwag setzte ein Blitzeinschlag in die Freileitung östlich von Usingen die komplette Versorgung zwischen 13 Uhr und 14.30 Uhr außer Kraft. Betroffen waren Teile von Usingen, Wernborn, Eschbach, Kransberg, Maibach und Bodenrod. Der Süwag gelang ist nicht, die Versorgung von der Leitstelle in Frankfurt-Höchst aus umzustellen; Mitarbeiter mussten erst raus und vor Ort manuell umschalten. 




17. 07. 2008 | Usinger Anzeiger

Drei Autos demoliert


Aus dem Polizeibericht

 

Am Dienstag gegen 14:35 Uhr befuhr in Usingen - Eschbach eine 40-jährige Frau mit ihrem Daimler die Usingen Straße aus Richtung Wernborner Starße kommend in Richtung Usingen. Hinter ihr fuhr eine 18-jährige mit ihrem Opel. Vor dem Haus Nr. 60 parkte ordnungsgemäß am Straßenrand ein Nissan. Als die Frau mit ihrem Daimler an dem Nissan vorbeifahren wollte, musste sie verkehrsbedingt anhalten, berichtet die Polizei. Die Opel - Fahrerin bemerkte dies zu spät und fuhr auf, wobei der Daimler durch die Wucht auf den stehenden Nissan geschoben wurde. Dei Unfallverursacherin wurde bei dem Unfall leicht verletzt, an den drei beteiligten Pkw entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von rund 9000 Euro.




02. 07. 2008 | Usinger Anzeiger

Bernd Friedrich spendete zum 50. Mal Blut


DRK zieht positive Bilanz: 151 Spender, 135 Blutkonserven

USINGEN (br). Trotz Ferien und Urlaubszeit wurde der Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am vergangenen Samstag in der Saalburgschule in Usingen gut angenommen. 151 Spendenwillige kamen zum Aderlass und lieferten 135 Konserven ab. 16 Personen mussten aus gesundheitlichen Gründen als Spender abgelehnt werden. Unter den Blutspendern waren auch zahlreiche Mehrfachspender: Bernd Friedrich aus Eschbach spendete zum 50. Mal, Maria Schnürer und Norbert Speiser, beide aus Usingen, zum 25 Mal und für ihre zehnte Blutspende wurden Claudia Schneider aus Schmitten und Heide Maria Hübschen aus Usingen geehrt. Alle Mehrfachspender wurden mit Urkunden, Ehrennadeln und kleinen Geschenken bedacht.
DRK-Breitschaftsleiter Oliver Schlag freute sich darüber, dass zahlreiche Vereinsvertreter zum Spenden gekommen waren. Allen voran die Feuerwehr aus Eschbach mit 29 Spendern,gefolgt von den Usinger Blauröcken mit 15 Spendern und der UTSG mit elf Spendenwilligen. Den Vereinen wurden dafür Getränke ihrer Wahl, in der doppelten Menge des gespendeten roten Lebenssaftes versprochen. Mit gutem Beispiel ging auch die Usinger DRK-Vorsitzende Birgit Hahn voran, die ebenfalls am Samstag Blut spendete. 




21. 06. 2008 | Usinger Anzeiger

Brandschützer von morgen schauten bei Profis vorbei


Feuerwehr-Kids Eschbach bei der Bad Homburger Feuerwehr

ESCHBACH (ua). Am Donnerstag besuchten 14 Kinder der Feuerwehr-Kids Eschbach mit ihren fünf Betreuerinnen die neue Feuerwache in Bad Homburg. Herr Desor von der Feuerwehr Bad Homburg führte durch das ganze Haus und beantwortete geduldig die Fragen der neugierigen Kinder. Am interessantesten fanden diese die Atemschutzstrecke, die natürlich ausprobiert wurde, sowie die große Fahrzeughalle mit den vielen Feuerwehrautos. Bevor es wieder nach Hause ging, gab es leckere Muffins, Kekse und Getränke. Die Leckereien wurden von Marie Schmidt, Siobhan Barclay, Hanna Bender und Patrick Götz gespendet - jene jungen Feuerwehrleute, die die Feuerwehr-Kids verlassen, da sie mittlerweile zehn Jahre alt geworden sind. Sie wurden an diesem Tag offiziell mit einer Urkunde sowie einer Feuerwehrtasche mit ihren jeweiligen Arbeitsordnern verabschiedet.
Treffen jeden Donnerstag Wer Interesse hat, einmal bei den Feuerwehr-Kids Eschbach vorbeizuschauen, kann dies nach den Sommerferien tun. Treffpunkt ist immer donnerstags von 15 bis 15.45 Uhr im Gerätehaus. Kinder aus Eschbach im Alter zwischen sechs und neun Jahren sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Bilder zum Besuch in Fotos / Kids 




10. 06. 2008 | Usinger Anzeiger

Usingen auf Platz eins vor Michelbach


Feuerwehr-Stadtmeisterschaften mit Usingen, Merzhausen, Wilhelmsdorf, Michelbach, Kransberg, Wernborn und Eschbach

USINGEN (cju). Alle Jahre wieder treffen sich die Jugendwehren der Stadt zum großen Wettstreit. Die Nachwuchsfloriansjünger von Usingen, Merzhausen, Wilhelmsdorf, Michelbach, Kransberg, Wernborn und Eschbach ermitteln den Stadtmeister. Am Sonntag war es wieder so weit: Auf dem Hartplatz am Usinger Hallenbad traten die Teams, jeweils sechs Mann stark, gegeneinander an. "Wir haben fünf Disziplinen", erläuterte Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Knöpp. Ein Löschangriff ist zu bewältigen, die Kenntnisse bei Fahrzeug- und Gerätekunde werden überprüft, es gibt Fragen zur feuerwehrtechnischen Ausbildung und es sind Knoten zu legen. Außerdem müssen die Kinder Schnelligkeitsübungen absolvieren und Erste Hilfe leisten. Außer Konkurrenz, aber meist mit einer riesigen Gaudi verbunden, ist das Tauziehen.
Der Platz am Schwimmbad war nicht die erste Wahl der Feuerwehr, aber man freundete sich mit den Gegebenheiten an, machte aus der Not eine Tugend. "Wir richten diesen Tag reihum in den Stadtteilen aus", so Knöpp, "bis auf Wilhelmsdorf gibt es immer einen Platz, wo wir den Wettstreit ausrichten können". Einige Eltern kamen als Zaungäste, um das Spektakel zu beobachten. "Es könnten aber ruhig mehr Zuschauer kommen", befand Jens Knöpp. Die einzelnen Übungen gingen ohne größere Probleme bei allen Teilnehmerwehren über die Bühne, so dass das Endergebnis entsprechend knapp war. Mit 1103 Punkten setzte sich die Jugendwehr Usingen gegen Michelbach mit 1100 Punkten durch. Dicht gefolgt von Wernborn, die 1098 Zähler auf sich vereinten. Eschbachs Jugendwehr erzielte 1091 Punkte. Die Kransberger hatten mit 1069 Punkten gerade mal einen hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt vor Wilhelmsdorf und drei mehr als Merzhausen mit 1066 Punkten.
Die Jugendwehren der Stadt sind noch immer deutlich von Jungs geprägt, "aber durch die Minifeuerwehren bekommen wir langsam, aber sicher auch mehr Mädchen in die Feuerwehren hinein", freut sich der Jugendfeuerwehrwart. 




13. 05. 2008 | Usinger Anzeiger

Brennender Misthaufen hielt Feuerwehr in Atem


Brand außerhalb von Wernborn erfordert Großeinsatz der Feuerwehr am Freitagabend und am Samstagnachmittag

WERNBORN (rho). Zwei Mal innerhalb von 16 Stunden erforderte am Freitagabend und am Samstagnachmittag ein riesengroßer brennender Misthaufen etwa drei Kilometer außerhalb von Wernborn einen Großeinsatz der Feuerwehr.
In der Gemarkung "Kammer" abseits der Kreisstraße 724 zwischen Wernborn und Maibach stand am Freitagabend ein Misthaufen von 30 Metern Länge, 20 Metern Breite und zwei Metern Höhe, an einem Hang gelegen und am oberen Ende nur wenige Meter vom Wald entfernt, in Flammen. Um 20.20 Uhr löste die zentrale Leitstelle im Bad Homburger Landratsamt Alarm aus für die Freiwilligen Feuerwehren Usingen, Wernborn, Eschbach und Kransberg. Unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Gerhard Bruder und später des stellvertretenden Wernborner Wehrführers Andreas Feuerbach rückten zehn Fahrzeuge mit 40 Mann zur Brandstelle aus.
Ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes Usingen stand an der Brandstalle in Bereitschaft. Mit dem Großtanklöschfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug der Usinger Wehr wurde ein Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung zu einem etwa drei Kilometer entfernten Hydranten in der Friedberger Straße in Wernborn eingerichtet. Zu Beginn der Löscharbeiten hatten mehrere Feuerwehrleute schweren Atemschutz angelegt. Mit einem Traktor wurde der Misthaufen auseinandergezogen, um des Feuer schneller ablöschen zu können. Im Einsatz waren drei C-Rohre und ein B-Rohr, mit dem bei den Nachlöscharbeiten ein Schaumteppich über den auseinandergezogenen Misthaufen gelegt wurde. Mit einem Halogenscheinwerfer auf einem Stativ wurde die Brandstelle bei der schnell hereinbrechenden Dunkelheit ausgeleuchtet. Die Brandschützer leisteten Schwerarbeit und bekämpften den Brand von oberhalb und unterhalb des Hanges.
Durch ihr schnelles Eingreifen verhinderten sie einen folgenschweren Waldbrand. Die Brandursache steht noch nicht fest, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Die vier Wehren waren am Freitagabend bis gegen 23 Uhr im Einsatz.
Am Samstagmittag mussten sie gegen 12.30 Uhr wieder zur alten Brandstelle ausrücken, diesmal unter Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Haub. Der Brand war wieder aufgeflammt. Erneut wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zur Löschwasserversorgung von der Brandstelle zu einem rund drei Kilometer entfernten Hydranten in Wernborn eingerichtet. Der Einsatz dauerte bis etwa 15 Uhr. 




02. 01. 2008 | Usinger Anzeiger

Eschbacher Wehr setzt auf breite Nachwuchsarbeit


21 Feuerwehrkids und zehn Jugendfeuerwehrleute sind aktiv - Hauptversammlung

ESCHBACH (pw). Etwas Brisanz, und damit ein wenig Feuerwehr-Politik, kam erst ganz am Ende der langen, fast dreistündigen, ansonsten harmonischen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Usingen-Eschbach sowie des Vereins Freiwillige Feuerwehr Eschbach, auf. Der neue Bedarfs- und Entwicklungsplan rief doch einige Feuerwehrmänner auf den Plan, um konkret nachzufragen, wie es um das "Extra-Fahrzeug LS 10/6" für die Feuerwehr Merzhausen nun stehe. Man empfinde diese Entscheidung, so wie es zumindest in der Presse gestanden habe, definitiv als "Schlag ins Gesicht", so Andreas Lang dazu.
Er und auch andere Mitglieder ließen nicht locker, wollten wissen, was es nun damit auf sich habe und richteten direkt die Fragen an die anwesenden Gäste der Versammlung, Bürgermeister Matthias Drexelius sowie den Stadtbrandinspektor Michael Haub. Ein ansonsten gut gelaunter Bürgermeister Drexelius blockte sofort mit klarer, ernster Stimme ab. Er wolle "nichts dazu sagen" und verwies deutlich darauf, dass man an "richtiger Stelle" zum Thema fragen solle, hieße also auf der Wehrführerausschusssitzung. Auch Haub wertete die Nachfrage als "Gerüchteküche", es gäbe "noch gar nichts, worüber zurzeit gesprochen werden kann, weil noch nichts begonnen wurde". Es sei noch kein "Startschuss" gefallen.
Zuvor gab es von Wehrführer Carsten Vetter in seinem Jahresbericht detaillierte Ausführungen zur Wehrstärke: exakt 200 Mitglieder (ohne Feuerwehrkids und Jugendfeuerwehr). 633 Übungsstunden leisteten die Aktiven im Jahr 2007. Und was natürlich am wichtigsten ist: Genau 25 Einsätze wurden gefahren, darunter allerdings auch vier böswillige Alarme. Auch die Jugendarbeit wird in Eschbach unter der Leitung von Jugendwart Sascha Moses, der zehn Jugendliche betreut, groß geschrieben. Ebenso hatten die eifrigen Feuerwehrkids, 21 Kinder, laut Jahresbericht von Katja Bender viel Freude am regen engagierten Vereinsleben. Wiedergewählt wurden von der Versammlung Vereinschef und Wehrführer Carsten Vetter sowie seine Feuerwehr-Mannen mit Feuerwehr-Dame Sabine Schoula (Feuerwehrkids), Michael Böhmer (stellvertretender Vereinsvorsitzender), Steffen Böhmer (stellvertretender Wehrführer), Viktor Schoula (Alters- und Ehrenabteilung), Stefan Oberreuter (Kassierer), Mike Schmidt (2. Gruppenführer und Schriftführer), Thomas Bonifer (2. Kassierer), Andreas Lang, (1. Gerätewart), Daniel Böhmer (stellvertretender Jugendwart), Sascha Moses (Jugendwart), Sebastian Wüstefeld (Schriftführer sowie Mann für die Pressearbeit) und Jürgen Gotschy, 3. Gruppenführer. 




31. 12. 2007 | Usinger Anzeiger

Günter Ruß erhält Feuerwehr-Ehrenkreuz


Seltene Auszeichnung für den Eschbacher Feuerwehrmann

ESCHBACH (pw). Günter Ruß wurde die zweithöchste Auszeichnung, die es in Deutschland für einen Feuerwehrmann gibt, verliehen. Es handele sich um eine "sehr seltene Auszeichnung", informierte Norbert Fischer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands. Er war zur Verleihung in die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Usingen-Eschbach sowie des Vereins Feuerwehr Eschbach gekommen.
Das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber wurde dem langjährigen Feuerwehrmann feierlich und unter großem Beifall verliehen: Seit April 1967 ist Kamerad Ruß Mitglied der Feuerwehr Eschbach. In seiner 40-jährigen Dienstzeit hat er sich in vielen Ämter engagiert, heißt es in der offiziellen Begründung für diese außergewöhnliche Auszeichnung. Ruß bekleidete in seinen Anfängen die Ämter des Jugendwarts und Gruppenführers. Ab 1980 war er 17 Jahre lang Wehrführer und Erster Vorsitzender. 1998 übernahm der engagierte Feuerwehrmann das Amt des zweiten Vorsitzenden, von 2003 bis 2007 war er Schriftführer der Freiwilligen Feuerwehr.
Aber nicht genug, neben seinen Ämtern koordinierte der Oberbrandmeister außerdem den Bau des Gerätehauses, welches über drei Jahre mit 70-prozentiger Eigenleistung erbaut wurde. Zahlreiche Arbeitsstunden leistete Ruß und war stets beispielgebend für seine Kameradinnen und Kameraden. Weiter baute der Vollblut-Feuerwehrmann Ruß in seiner Funktion als Kreisausbilder Funk die Funkbildungsstätte Usingen seit 1985 auf, die er bis heute als Leiter führt. Seit 2003 ist der 54-jährige Mann der Wehr zuständig für das Ausbildungswesen Funk im Hochtaunuskreis als Fachbereichsleiter. "Das ist eine tolle Überraschung für mich", freute sich Ruß nach der Verleihung, und bedankte sich "besonders herzlich" beim Vorsitzenden des Vereins, Carsten Vetter.




23. 11. 2007 | Usinger Anzeiger

Eschbacher Feuerwehr dankte der älteren Generation


Einen geselligen Nachmittag verlebten die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach. Als Dankeschön für das langjährige Engagement und als Beweis dafür, dass sie noch lange nicht zum "alten Eisen" gehören, richtet die Feuerwehr alle zwei Jahre für die Senioren im Gerätehaus eine große Kaffeetafel aus, im Wechsel mit einer Ausflugsfahrt, die im vergangenen Jahr nach Wiesbaden führte. Mit einer Präsentation der Bilder von dieser Tour wurden jetzt Erinnerungen geweckt. Jürgen Gotschy stellte auch die Internetseiten der Abteilungen der Feuerwehr vor, angefangen von den "Feuerwehr Kids" bis hin zur Alters- und Ehrenabteilung. Zwischendurch wurden die Senioren mit selbst gebackenen Kuchen, Kaffe, Erfrischungs- und geistigen Getränken verwöhnt. Gesprächsstoff gab es reichlich, so dass der Nachmittag für die meisten viel zu schnell zu Ende ging.




16. 11. 2007 | Usinger Anzeiger

Brandursache unklar


Aus dem Polizeibericht

Laut Polizeiangaben wurde am Mitwoch der Brandort in der ehemaligen Gärtnerei Zwermann in Wernborn von Brandursachenermittlern der Polizei, des Landeskriminalamtes und Sachverständigen untersucht. Eine eindeutige Erklärung der Brandursache gibt es nicht. Sowohl ein technischer Defekt an der Verkabelung als auch Brandstiftung sind laut Polizei nicht auszuschließen. Es wurden Materialproben entnommen




15. 11. 2007 | Usinger Anzeiger

Die schlimmsten 20 Minuten meines Lebens


Ulrich Zwermann zum Feuerwehreinsatz in der ehemaligen Gärtnerei Zwermann in Wernborn - Lob für die Einsatzkräfte

WERNBORN (sch). "Die Gärtnerei meines Vaters Karl wurde mit seinem Ausscheiden 2005 an die Zwermann GmbH veräußert. Diese GmbH hat heute sechs Eigentümer mit der Hortulus GmbH & Co KG als Komplementär. Ich habe in der Firma noch ein Jahr lang als Geschäftsführer weiter gearbeitet und bin Ende März 2006 ausgeschieden." So erläuterte Ulrich Zwermann gestern gegenüber dem Usinger Anzeiger die Eigentumsverhältnisse der ehemaligen Gärtnerei Zwermann am Ortsrand von Wernborn, die in der Nacht zum Dienstag von einem Großfeuer zerstört worden ist. Eine Zwangsversteigerung oder auch nur einen Zwangsversteigerungstermin habe es nie gegeben, widersprach Ulrich Zwermann, dessen direkt neben der Gärtnerei stehendes Wohnhaus von der Feuerwehr durch einen Sperrriegel aus Wasser gerettet wurde, der Meldung im Usinger Anzeiger. Über die Planungen der neuen Gärtne-rei-Eigentümer kann Zwermann nichts sagen. Eine in ferner Zukunft liegende Umwandlung des Gelände für Wohnbebauung sei durchaus früher schon einmal angedacht gewesen, "aber das war reine Spekulation, dafür wäre ja die vorherige Ausweisung als Bauland notwendig, die ich aber mittelfristig nicht kommen sehe." Das hätte ihm auch der am Brandort anwesende Bürgermeister Matthias Drexelius bestätigt. "Ich kann es nicht fassen, wie viel Glück ich hatte", erinnerte sich Zwermann mit Schaudern an "die schlimmsten 20 Minuten meines Lebens." Er war nämlich kurz nach Mitternacht in das Frischezentrum nach Kalbach gefahren, also nicht vor Ort, als ihn kurz nach fünf Uhr der Telefonanruf seines Kollegen Andreas Schmidt aus Eschbach erreichte. In ständigem Handykontakt gab ihm Zwermann dann detaillierte Anweisungen, wie seine Tiere zu retten sind- es handelte sich um über 100 Lamas, Alpakas, Ziegen, Schweine, Schafe, Esel und Gänse. Sie konnten über einen Koppel-Gang von Schmidt mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich getrieben werden. Als Zwermann auf Wernborn zufuhr. sah er den riesigen Flammenschein und wegen des Rauches nichts mehr von seinem Wohnhaus: "Da dachte ich, dass alles verloren ist! Mein Haus steht zwar sehr nah am Brandort, aber der Wind stand für mich mit seiner Westrichtung günstig, die Flammen und der Funkenflug wehten in die andere Richtung. Das war großes Glück im Unglück - dadurch war aber die Schreinerei Brendel sehr gefährdet," so Zwermann, der sich sehr lobend über die professionelle, schnelle Arbeit der Feuerwehren äußerte, die aus allen sieben Usinger Ortsteilen mit 80 Mann und 16 Fahrzeugen an den Brandort geeilt waren. "Die Brandursache ist noch nicht bekannt, nur so viel, dass sich die Flammen vom hinteren Teil der großen Gärtnereihalle nach vorne durchgefressen haben. Im Moment sind vier Mitarbeiter der Kriminalpolizei mit der Ursachenforschung beschäftigt." 




14. 11. 2007 | Usinger Anzeiger

Feuerschein war kilometerweit zu sehen"


Großbrand in der Wernborner Gärtnerei Zwermann - Keine Menschen verletzt - Sachschaden rund 1,5 Millionen Euro

WERNBORN (sch). Gestern gegen fünf Uhr morgens ist das große Gewächshaus der Gärtnerei Zwermann in Wernborn komplett abgebrannt. Bei dem Großfeuer, bei dem Menschen glücklicherweise nicht zu Schaden kamen, waren die Feuerwehren aller sieben Usinger Ortsteile mit 80 Mann und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Rauchende Trümmer, skurril verbogene Stahlträger, das Gelände übersät mit verkohlten Holzbalken und zersprungenen Hartfaserplatten - kein schöner Anblick, der sich dem Betrachter bot. Ermittlungen zufolge brach das Feuer in einem von mehreren Gewächshäusern, die insgesamt eine Fläche von fast 9000 Quadratmetern umfassen, aus. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 1,5 Millionen Euro. "Das war ein sogenannter Vollbrand. Bei unserem Eintreffen kurz nach fünf Uhr brannte die Halle bereits in ihrer vollen Ausdehnung, der Feuerschein war kilometerweit zu sehen" so der Wernborner Wehrführer und Einsatzleiter Frank Diebel, der fünf Minuten nach der Alarmierung mit den Wehren Wernborn und Eschbach als Erster am Brandort gewesen war. Bei einem derart großen Feuer auf einer Fläche von 145 mal 50 Metern (über 7000 Quadratmeter) ging es nur noch darum, die angrenzenden Gebäude zu schützen. "Das heißt dass wir den Brand selbst auf das vorhandene Ausmaß begrenzt haben. Unsere erste Aufgabe war eine sogenannte "Riegelstellung" zum direkt angrenzenden Wohnhaus Zwermann aufzubauen." Damit ist eine Art Wasservorhang gemeint, der direkt vor und an die Stirnseite des Gebäudes gelegt wird, hauptsächlich zur Kühlung. Als Zweites wurden Tiere aus diesem Bereich in Sicherheit gebracht. "Unsere dritte Aufgabe war dann der Schutz der Schreinerei Brendel, die wegen des Westwindes stark durch Funkenflug gefährdet war. Der Einsatz erfolgte unter vollem Atemschutz, weswegen ein "Gerätewagen Atemluft" (GWA) aus Bad Homburg angefordert wurde, der für eine laufende Nachbefüllung der Pressluftflaschen sorgte. Diebel sagte, daß bei ihrem Eintreffen der hintere Bereich schon fast ausgebrannt war, was eventuell darauf hindeute, dass dort die Brandursache zu finden sei." Bürgermeister Matthias Drexelius, der an den Brandort geeilt war, ergänzte: "Doch dies ist nicht Aufgabe der Feuerwehr, sondern die von Polizei und vielleicht auch Bundeskriminalamt (BKA). Gott sei Dank sind keine Menschen zu Schaden gekommen." Im vorderen Bereich der Halle verbrannte auch ein dort abgestellter Wohnwagen. Dabei war die Hitzeentwicklung so groß, dass selbst ein vor der Halle abgestellter PKW Feuer fing. "Eine Gärtnerei ist eigentlich immer besetzt, auch nachts" sagten die Mitinhaber Harro und Karsten Wilhelm, die aber zum Brandgeschehen keine Auskunft geben konnten, da sie erst nach dem Ende der Löscharbeiten, die dreieinhalb Stunden dauerten, eintrafen. Gegen 8.08 Uhr wurde "Feuer aus" gemeldet. Eine Beeinträchtigung der Wernborner Bevölkerung war nicht gegeben. Die Ermittlungen nach der Brandursache dauern an. "Ein Gärtner arbeitet abends bis 20 Uhr, macht um 23 Uhr noch einmal einen Kontrollgang und wiederholt dies bei Frostgefahr auch nachts." Nur in dieser einzigen Nacht auf Dienstag wäre in jeder Woche die Halle ab 18 Uhr leer, da abends die Ware - hauptsächlich Weihnachtssterne - zum Großmarkt ausgeliefert worden sei. Dennoch verbrannten in hinteren Teil auch umfangreiche Warenbestände für das Frühjahr. Der Betrieb war nicht mit Fensterglas, sondern "Plexiglas SDP" für die großflächige Dachverglasung ausgestattet. Dieser Kunststoff wird wegen besserer Wärmedämmung und Pflanzergebnisse eingesetzt, ist aber im Gegensatz zu Glas brennbar. Karl Zwermann gehörte 1971 zu den Ersten, die "Stegdoppelplatten" aus diesem Material für die Begonien-Aufzucht einsetzten. Die Gärtnerei wurde kürzlich zwangsversteigert, die neuen Eigentümer planen, das Gelände umzugestalten. 




13. 11. 2007 | HR 3

Brände richten Millionenschaden an


Bei Bränden in Hessen sind in der Nacht zum Dienstag drei Menschen verletzt worden. Im Taunusort Usingen ging eine Gärtnerei in Flammen auf. Es entstand Schaden in Millionenhöhe.

Allein rund 1,5 Millionen Euro Schaden richteten die Flammen in der Usinger Gärtnerei an. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Sicher ist bislang nur, dass der Brand gegen 5 Uhr in einem Lagerhaus ausbrach. Menschen wurden nach ersten Angaben der Polizei nicht verletzt. Das Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus konnte die Feuerwehr verhindern. Mehrere Esel und Gänse, die in der Halle gehalten wurden, konnten gerettet werden. 




31. 10. 2007 | Usinger Anzeiger

Rübenschnitzen für die Halloween - Nacht


Weitaus heimischer als Halloween ist die Tradition des Rübenschnitzens zur Herbstzeit. Dieses Brauchtum hatte die Frankfurter Volksbank zur Halloween - Nacht aufgegriffen und eifrige Schnitzer gefunden. Die "Feuerwehr - Kids" aus Eschbach waren mit 20 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren zur Volksbank nach Usingen gekommen, um lustige, gruselige oder traurige Gesichter zu schnitzen. Die Dickwurz hatte Bauer Theo Becker aus Eschbach zur Verfügung gestellt. Bereits vor zwei Jahren waren die Eschbacher beim Kürbisschnitzen in dem Geldistitut aktiv. Auch jetzt darf sich die Gruppe wieder über eine Spende der Frankfurter Volksbank freuen. Davon angeschaft werden Bastelmaterial, Mützen und T-Shirts, so die Betreuerin Denise Vetter. Mit Rat und Tat unterstützen Katja Bender, Hiltrud Ruß, und Sabine Schoula die kleinen Künstler. An einer Rübe probierte auch Regionalmarktdirektor Harald Fleischhauersein Glück. Anschließend wurden die Dickwurz auf das Dach der Geschäftsstelle gestellt, wo sie in der Dämmerung leuchten.




05. 10. 2007 | Usinger Anzeiger

Nachwuchs steht keineswegs auf dem Schlauch


Übung der Jugendwehren der Stadt Usingen im Rahmen des Jubiläums zum 40-jährigen Bestehen der Jugendwehr Eschbach

ESCHBACH (ek). "Der Kindergarten brennt", rief ein aufgeregter Steppke. als dicker Qualm aus dem Gebäude drang. Doch der Brand im Eschbacher Kindergarten Tabaluga war nur inszeniert für die Übung der Jugendwehren der Stadt Usingen, die im Rahmen des Jubiläums zum 40-jährigen Bestehen der Jugendwehr Eschbach stattfand. Als Erstes rückten dann auch neun Eschbacher Nachwuchsbrandschützer mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 an und nahmen unter Leitung von Jugendgruppenleiter Thomas Bonifer den ersten Löschangriff vor. Kurz darauf trafen im Rüstwagen mit Jugendgruppenleiterin Daniela Bonifer drei weitere Eschbacher Nachwuchsbrandschützer ein. Während die Eschbacher Jugendlichen schon in Aktion waren und feststellten, dass sich im Gebäude noch fünf offensichtlich verletzte Personen befanden, kam mit zwei Fahrzeugen die Usinger Jugendwehr und kurz darauf die aus Michelbach zur Brandstelle. Nach und nach trafen dann auch die Jugendwehren aus Wernborn, Kransberg, Merzhausen und Wilhelmsdorf ein, um beim Aufbau der Wasserversorgung zu helfen. Mit B-Schläuchen musste zunächst die Verbindung vom Hydranten zum Verteiler hergestellt werden, mit C-Schläuchen dann die Anschlüsse zu den Strahlrohren. Eschbachs Jugendwart Sascha Moses, der mit seinem Stellvertreter Daniel Böhmer die Übung ausgearbeitet hatte, war voll des Lobes für die Nachwuchsbrandschützer: "Obwohl so viele Jugendliche daran teilgenommen haben, hat alles super funktioniert." Besonders gut habe ihm gefallen, wie zügig die Eschbacher Jugendlichen bei der Menschenrettung vorgegangen seien. Die verletzten Personen durften fünf Kinder von den Eschbacher Feuerwehr-Kids mimen. Verbesserungswürdig sei die Ordnung mit den Schläuchen, stellte der Jugendwart kritisch fest, dass die Jugendwehr noch daran arbeiten müsse, künftig längere Schlauchpausen zu vermeiden. Gespannt hatten zahlreiche Zaungäste, darunter auch Bürgermeister Matthias Drexelius, die Übung der Jugendwehren verfolgt. Weniger Verständnis hatten jedoch einige Autofahrer, die das Ende der Übung nicht abwarten konnten und zum Ärger des Bürgermeisters gnadenlos über die empfindlichen Schläuche fuhren. 




04. 10. 2007 | Usinger Anzeiger

Kaum ein Kamerad war nicht in der Jugendfeuerwehr


Nachwuchsbrandschützer feierten 40 Jahre Jugendwehr und fünf Jahre Feuerwehr-Kids

ESCHBACH (ek). "Kaum ein Kamerad der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach war nicht in der Jugendwehr", stellte Jugendwart Sascha Moses die Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunft der Wehr heraus. Die Nachwuchsbrandschützer aus Eschbach feierten am Sonntag gleich ein doppeltes Jubiläum: 40 Jahre Jugendwehr und fünf Jahre Feuerwehr-Kids. Zum Kommers am Sonntagmorgen begrüßte Vorsitzender und Wehrführer Carsten Vetter Vertreter des Magistrats, des Ortsbeirates und des Feuerwehrverbandes. In einer kurzen Chronik der Jugendwehr erinnerte der Jugendwart an das Jahr 1967, als 22 Jugendliche der Einladung der Kameraden unter Führung von Ortsbrandmeister Albert Wick gefolgt waren und in der Gaststätte zum "Deutschen Haus" unter Leitung des ersten Jugendwartes Gerhard Söhnge die Jugendwehr gründeten. In den Folgejahren kümmerten sich immer wieder engagierte Kameraden um die Ausbildung des Nachwuchses: Günter Russ, Gerold Hofmann (er war auch der erste Usinger Stadtjugendwart), Ralf Kruzinski, Carsten Vetter, Andreas Lang und Marcel Dittrich. Der heutige Jugendwart Sascha Moses wird von Daniel Böhmer unterstützt, als Jugendgruppenleiter sind zusätzlich Thomas und Daniela Bonifer tätig. Die Jugendwehr zählt derzeit zwölf Jugendliche, drei Mädchen und neun Jungen. Über die Entwicklung der am 15. August 2002 gegründeten Feuerwehr-Kids informierten die Betreuerinnen Denise Vetter und Sabine Schoula, die zusammen mit Katja Bender, Daniela Bonifer und Hiltrud Ruß die derzeit 22 Kinder spielerisch mit Themen rund um die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen vertraut machen. Ihr besonderer Dank galt dem Vorstand und allen Spendern, die die Arbeit mit den Feuerwehr-Kids ermöglichen. "Wir sind auf dem richtigen Weg, die Kids in die Jugendwehr und später in die Einsatzabteilung zu bekommen", erklärte der Vorsitzende. Bürgermeister Matthias Drexelius gratulierte beiden Nachwuchsgruppen im Namen aller städtischen Gremien und hob die vorbildhaften Eschbacher Feuerwehr-Kids, als erste in der Stadt Usingen hervor. "Ausbildung ist nicht nur Können, sondern Nervensache", dankte Kreisbrandmeister Ulrich Hiller allen Eschbacher Betreuern. Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach hob den sozialen Aspekt der Jugendarbeit in der Feuerwehr hervor, und der stellvertretende Stadjugendwart Jann Schüder den langen Atem der Jugendausbilder. Abschließend wurden Klaus Anders, Günter Russ und Harald Bender, die vor 40 Jahren in der Jugendwehr angefangen haben und bis heute dabei sind, geehrt. Hochdekoriert wurden auf der Feier zusätzlich Günter Russ und Harald Bender: Sie erhielten für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr das goldene Brandschutz-ehrenabzeichen am Bande des hessischen Innenministers. 




01. 10. 2007 | Usinger Anzeiger

Superstimmung auf Tischen und Bänken


40 Jahre Jugendfeuerwehr und fünf Jahre Feuerwehr-Kids - zünftiges Oktoberfest - Spenden für Feuerwehrnachwuchs

ESCHBACH (ek). Am Samstagabend wackelte beim 15. Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr in Eschbach sprichwörtlich die Hütte. Grund genug zum Feiern hatten die Kameraden auch am Sonntag mit gleich zwei Jubiläen: 40 Jahre Jugendfeuerwehr und fünf Jahre Feuerwehr-Kids. "Wir haben damals als Erste in der Region ein Oktoberfest veranstaltet, das von Anfang an ein Selbstläufer war", freute sich Vorsitzender und Wehrführer Carsten Vetter am Samstagabend über eine proppenvolles Gerätehaus, an das man schon seit Jahren wegen des guten Zuspruchs zum Oktoberfest ein Zelt anbaut. Zu fortgeschrittener Stunde gab es vor der Theke längst kein Durchkommen mehr, und zahlreiche befreundete Wehren hatten gut daran getan, sich vorher ganze Tischreihen zu reservieren. Am Samstagabend herrschten praktisch Münchner Verhältnisse in Eschbach, denn auch auf der Wies'n gibt es ohne Reservierung nicht genug Plätze für Gruppen. Auch in Sachen Stimmung standen die Eschbacher den Bayern in Nichts nach. Das original bayerische Wies'n-Bier floss am Samstagabend in Strömen. Für das leibliche Wohl standen zahlreiche bayerische Schmankerln auf dem Speiseplan. Und für beste Stimmung in der weiß-blau dekorierten Fahrzeughalle sorgte die Band "Night Birds", die nicht nur die Nachteulen, sondern schön am frühen Abend die begeisterten Besucher auf die Tanzfläche, aber auch auf Tische und Bänke brachte. Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert. Der Sonntag war dann ganz dem Nachwuchs gewidmet. Zum Jubiläum anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr und gleichzeitig zum fünften Geburtstag der Feuerwehr-Kids fand vor dem Frühschoppen mit den "Night Birds" im Gerätehaus ein kleiner Kommers statt. Vor dem abschließenden Kaffeetrinken führten alle Jugendfeuerwehren der Stadt Usingen vor dem Eschbacher Kindergarten eine beeindruckende gemeinsame Großübung durch. 




25. 09. 2007 | Usinger Anzeiger

Feuerwehr Eschbach feiert wieder Oktoberfest


Original bayerisches Bier und Spezialitäten in Angebot

 

ESCHBACH (cu). Auch im Jahr des 40. Bestehens ihrer Jugendfeuerwehr feiert die Freiwillige Feuerwehr Eschbach wieder ihr Oktoberfest. Am Samstag, 29. September, ist es so weit. Pünktlich um 17 Uhr heißt es "O´zapft is". Ausgeschenkt wird original bayerisches Wiesn-Bier. Alle Mitbürger und Besucher seien eingeladen, teilte die Wehr mit. Für das leibliche Wohl stehen zahlreiche bayerische Schmankerln auf dem Speiseplan. Für Stimmung in der weiß-blau dekorierten Fahrzeughalle sorgt die Band "Night Birds". Der Sonntag, 30. September, ist dann ganz dem Nachwuchs gewidmet. Zum Jubiläum der Jugendfeuerwehr und gleichzeitig zum fünften Geburtstag der Feuerwehr-Kids findet ab 11 Uhr ein Frühschoppen mit Live-Musik von den "Night Birds" im Gerätehaus statt. Neben den bayerischen Spezialitäten werden dazu auch Schnitzel, Würstchen und Pommes angeboten. Nachmittags gibt es ein Unterhaltungsprogramm für die Kinder, außerdem Kaffee und Kuchen. Ab 14 Uhr ist am Eschbacher Kindergarten eine Großübung aller Jugendfeuerwehren der Stadt Usingen geplant. Die Eschbacher Jugendfeuerwehr, 1967 ins Leben gerufen vom damaligen Ortsbrandmeister Albert Wick, zählt heute zwölf Mitglieder - neun Jungs und drei Mädchen. Betreut werden sie von Jugendwart Sascha Moses und seinem Stellvertreter Daniel Böhmer. Als Jugendgruppenleiter sind Daniela und Thomas Bonifer tätig. Einige der Jugendlichen waren zuvor bereits bei den Eschbacher Feuerwehr-Kids aktiv und haben dort schon viel über das Verhalten in Gefahrensituationen gelernt. Die Jugendarbeit werde im Verein als eine der wichtigsten Aufgaben in der Feuerwehr eingestuft. So findet man heute kaum Aktive in der Einsatzabteilung, die nicht Mitglied in einer Jugendfeuerwehr waren. Auch die Führung der Feuerwehr Eschbach besteht fast ausschließlich aus ehemaligen Jugendfeuerwehrmitgliedern 




11. 09. 2007 | Usinger Anzeiger

13 spaßige Disziplinen für Wehrnachwuchs


Zweite Minifeuerwehr-Olympiade für die Minifeuerwehren des Hochtaunuskreises und der Stadt Frankfurt ESCHBACH (cu). "Alles war am besten", so lautete das fast einhellige Fazit der Minifeuerwehr-Kinder, die am Samstag in Eschbach an der zweiten Olympiade für die Minifeuerwehren des Hochtaunuskreises und der Stadt Frankfurt teilnahmen. 13 spaßige Disziplinen galt es auf dem Gelände des Schäferhunde-Vereins zu bewältigen. Insgesamt 110 Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren waren dabei, dazu 48 Betreuer, viele Ehrengäste und zahlreiche Besucher. Zur Begrüßung sprachen der erste Kreisbeigeordnete Dr. Wolfgang Müsse, der Vorsitzende und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach, Carsten Vetter, Bürgermeister Matthias Drexelius sowie Mario Martinec und Christiane Himmelhuber, die Vertreter der Minifeuerwehren der Stadt Frankfurt respektive des Hochtaunuskreises. Dann hieß es "Start frei" für die Spiele, die von Thomas Kopp von der Fechenheimer Feuerwehr kurzweilig und kindgerecht moderiert wurden. Aus dem Hochtaunuskreis waren dabei die Minifeuerwehren Bad Homburg-Dornholzhausen, Oberursel-Mitte, Oberursel-Oberstedten, Schmitten, Usingen-Eschbach und Usingen-Merzhausen, und aus Frankfurt kamen die Minifeuerwehrgruppen Fechenheim, Hausen, Heddernheim, Kalbach, Nieder-Eschbach, Praunheim und Sachsenhausen. "In unseren wöchentlichen Übungsstunden lenken wir die Kinder so hin, dass sie im Team arbeiten, und dass sie sich in Gefahren helfen können", berichtet Christiane Himmelhuber von der Arbeit mit den Minifeuerwehr-Kindern. Dabei werde immer darauf geachtet, dass der Spaß an der Sache nicht auf der Strecke bleibe. Bei den verschiedenen Wettkämpfen am Samstag, zu denen die Kinder in elf Gruppen eingeteilt wurden, hatten sie einen Heiden Spaß. Die mehr oder minder tückischen Disziplinen wie Sackhüpfen, Gummistiefel-Weitwurf (besonders tückisch), Eimerkette, Rettungslauf, Pezzi-Ball-Slalom, Luftballon-platzen-lassen, Ballwurf und Wassertransport in mindestens fünf Variationen ließen die Kids zu Höchstform auflaufen. Auch beim abschließenden Quiz konnten schon die Kleinsten punkten. "Eins, eins, und einmal eine zwei", wusste bereits das jüngste Oberurseler Kind auf die Frage nach der Notrufnummer zu sagen. Mittags bewirtete die Freiwillige Feuerwehr Eschbach alle kleinen und großen Gäste mit Brötchen, Grillwürstchen und vielen selbst gebackenen Kuchen. Beim anschließenden Ballspiel Kinder gegen Erwachsene mussten die Großen sich gegenüber dem Nachwuchs eindeutig geschlagen geben. "Wir müssen noch trainieren", gab Kreisbrandinspektor Carsten Lauer zu. "Alle sind ganz eifrig bei der Sache, also sind am Ende auch alle Sieger", bestätigte Christiane Himmelhuber. Jedes Kind erhielt bei der abschließenden Ehrung eine Medaille, zusätzlich gibt es noch Urkunden fürs Feuerwehrhaus. Im Verlauf der Spiele waren neben Carsten Lauer noch der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Norbert Fischer, der Frankfurter Stadtjugendwart Stefan Cornel und Landrat Ulrich Krebs hinzugekommen, die zur Siegerehrung einige Worte sprachen und bei der Verteilung der Medaillen halfen. "Wir freuen uns, dass es euch Spaß gemacht hat, und hoffen, dass ihr bei der Feuerwehr dabei bleibt", wandte sich Krebs an die Kinder, während Cornel auf die Feuerwehr als Angebot für die ganze Familie hinwies: "Auch die Eltern sind eingeladen, wir haben noch Platz in unseren Einsatzabteilungen". Im kommenden Jahr wird die Minifeuerwehr-Olympiade in Frankfurt stattfinden.

 

Bilder folgen in kürze 




10. 09. 2007 | Usinger Anzeiger

Ziiiieh! Beim Tauziehen siegten die Eschbacher Feuerwehrfrauen und das Männerteam Autoglas Oliveri


Es ist das Topereignis schlechthin am Kerbe-Sonntagnachmittag. Das Tauziehen im Festzelt. Magisch zieht es die Besucher an, die den Kampf der Muskelpackete am Tau mit Spannung verfolgen wollen. Unter den Klängen des Usinger Kerbemarsches zogen gestern um 15 Uhr die Gladiatoren in die Bierarena ein. Neun Männermanschaften und nur zwei Damenmannschaften hatten sich in die Startliste eingetragen.
Moderator Heinz Dienstbach verkündete die Teilnehmer des Tauziehwettbewebes: Autoglas Oliveri mit zwei Mannschaften, ebenso zwei Teams der Feuerwehr Eschbach und die "Laubacher Holzhackerbuam". Weitere klangvolle Namen für die bärenstarken Männer waren: "Rast und Ruhe", "Bruch und Dalles", die "Kaltblutzüchter" und die Feuerwehr Niederlauken.
Bei den kräftigen Mädels besiegten die Damen der Feuerwehr Eschbach ihre Kolleginnen der gastgebenden Wehr Usingen und nahmen als Preis Sektflaschen in Empfang.
Sieger bei den Männern wurden die Firmenmannschaft von Autoglas Oliveri I. vor derFeuerwehr Eschbach I. und Autoglas Oliveri II., die mit 30, 20 und 10 Litern Bier für ihren Kraftakt belohnt wurden und den Durst löschen konnten. Das Schiedsrichtergespann beim Tauziehen stellte der Usinger Carneval Verein (UCV).

 

Bilder siehe Fotos - Aktuelles!




01. 09. 2007 | Usinger Anzeiger

Dachstuhl des Backes abgebrannt


MICHELBACH (vk). Es war Freitag 2.35 Uhr Uhr nachts, als es ein Zeitungsausträger des Usinger Anzeigers entdeckte: Der Dachstuhl des Backes in Michelbach stand in Flammen. Er alarmierte die Feuerwehr und kurze Zeit später rückten die Usinger, Eschbacher und Michelbacher Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen an und löschten den Brand. Das Haus ist komplett aus- und der Dachstuhl völlig abgebrannt; doch die gute Nachricht: Der Ofen ist weiterhin benutzbar. Abgebrannte Balken und eine Menge Schutt liegen nun auf dem Vorplatz des Hauses, doch eine kleine Gruppe um Ortsvorsteher Heinz Klemm war gestern früh bereits mit den Aufräumarbeiten beschäftigt; sie wollen keine Zeit verlieren. "Wir lassen uns nicht unterkriegen", sagte Heinz Klemm nachdem er das Löschwasser aus der Backstube geschoben hat, denn das Ba-ckesfest soll stattfinden. Der Chef erklärte zwar den Brotteig für verdorben und es wird somit kein Brot geben, aber der Ofen wurde schon wieder angeheizt, um die Brezeln, den Kuchen und die Schäufelchen für den Samstag zu backen. Vorerst werde das Dach notdürftig mit einer Plane abgedeckt, doch später werde der Bau, der der Gemeinde Usingen gehört, wieder aufgebaut, so der Ortsvorsteher. Die Polizei geht bei der Brandursachenermittlung aus, dass sich das innen in unmittelbarer Nähe des Kamins gelagerte Brennholz nach dem Anheizen des Ofens selbst entzündet hat. Der Sachschaden wird nach Angaben der Polizei auf circa 20000 Euro geschätzt.

 

Fotos siehe unter Fotos - Einsatz




10. 07. 2007 | Usinger Anzeiger

Wochenendausflug der Eschbacher Jugendfeuerwehr


Begleitet von Daniel Böhmer, Daniela und Thomas Bonifer startete die Eschbacher Jugendfeuerwehr jüngst mit zwei Feuerwehr - Bussen zum Ausflug nach Neustadt an der Weinstrasse. Sie verbrachten ein unterhaltsames Wochenende mit Stadtbesichtigung, Schwimmbadbesuch, Eisessen und abendlichem Gauklerfest. Höhepunkt am Samstag war die Fahrt in den Holidaypark nach Hassloch, wo manch einer seinen Mut unter Beweis stellte und in der Achterbahn "Expedition GeForce" und oder auf dem 70 Meter hohen "Free Fall Tower" zur rasanten Fahrt ansetzte.

Bilder siehe Fotos / Jugend




02. 07. 2007 | Usinger Anzeiger

Über Hürden, Klettergerüste und andere Hindernisse


WEHRHEIM (rho). Die Jugendfeuerwehr aus dem Weilroder Ortsteil Hasselbach wurde am Samstag beim Kreisentscheid für den Bundeswettkampf der Jugendfeuerwehren auf dem Sportgelände Oberloh in Wehrheim neuer Kreismeister der Jugendfeuerwehren im Hochtaunuskreis. Die Hasselbacher Wettkampfmannschaft siegte mit 1399 Punkten vor den Jugendfeuerwehren Dornholzhausen mit 1395 Punkten, Weißkirchen mit 1390 und Ober-Eschbach mit 1244,6 Punkten. Zum sechsten Mal fand der Kreisentscheid gemeinsam mit Jugendfeuerwehren aus Frankfurt, Wiesbaden und dem Main-Taunus-Kreis statt. Der Hochtaunuskreis war mit vier Mannschaften vertreten, der Main-Taunus-Kreis mit sieben Jugendfeuerwehren, Wiesbaden mit drei und Frankfurt mit zwei Mannschaften. Kreismeister von Frankfurt wurde die Jugendfeuerwehr Praunheim mit 1308,6 Punkten vor Nieder-Eschbach mit 1252,9 Punkten, Kreismeister von Wiesbaden die Jugendfeuerwehr Frauenstein mit 1363 Punkten vor Nordenstadt und Hassloch. Den Kreismeistertitel des Main-Taunus-Kreises holte sich die Jugendfeuerwehr Bad Soden mit 1108,9 Punkten vor den Jugendfeuerwehren Kelkheim-Hornau mit 1084 Punkten, Bad Soden-Neuenhain mit 1047 Punkten, Kelkheim, Hattersheim, Bad Soden-Altenhain und Kelkheim-Fischbach. Außer Konkurrenz nahm noch eine gemischte Mannschaft aus dem Main-Taunus-Kreis teil. Über 200 Jugendfeuerwehrleute aus den vier Kreisen waren nach Wehrheim gekommen. Der Wettkampf bestand nach den Richtlinien für den Bundesentscheid aus dem A-Teil, einem Löschangriff, bei dem auch Hürden, Klettergerüst und ein Kriechtunnel bewältigt werden mussten, und dem B-Teil, einem 400-Meter-Staffellauf, ebenfalls mit Hindernissen und kleinen feuerwehrtechnischen Aufgaben. Zahlreiche Prominenz von Politik und Feuerwehr hatten den Weg nach Wehrheim gefunden, unter anderen die Bundestagsabgeordneten Holger Haibach (CDU), Dr. Frank Schmidt (SPD), der Landtagsabgeordnete und jugendpolitische Sprecher seiner Fraktion Holger Bellino (CDU), die Kreistagsvorsitzende Madelaine Funke (CDU) und natürlich Wehrheims Bürgermeister Gregor Sommer (CDU). Von der Feuerwehr kam Kreisverbandsvorsitzender Norbert Fischer, Kreisbrandinspektor Carsten Lauer, mehrere Kreisbrandmeister, aus Frankfurt, der Chef der Berufsfeuerwehr, Professor Reinhard Ries und die Stadtjugendfeuerwehrwarte Stephan Cornell und Sascha Klein. Nach Wehrheim waren auch 67 Kinder und 23 Betreuer von Minifeuerwehren gekommen, wie die Beauftragte für die Minifeuerwehren im Hochtaunuskreis Christiane Himmelhuber (Oberursel) berichtete. Aus dem Hochtaunuskreis die Minifeuerwehren Dornholzhausen, Usingen-Eschbach und Oberstedten, aus Frankfurt der Nachwuchs aus Hausen, Nieder-Eschbach, Kalbach und Praunheim. Die 67 Minis konnten bei Spielen ihre Geschicklichkeit beweisen, gingen am Ende alle als Sieger hervor und erhielten Medaillen. Die Auswertung leitete der Fachbereichsleiter Wettkämpfe des Kreisfeuerwehrverbandes Harald Steinmetz aus Usingen. Den Aufbau der drei Wettkampfbahnen auf dem Rasen des Sportgeländes Oberloh hatte der Katastrophenschutzzug des Hochtaunuskreises übernommen, den gesamten anderen Aufbau die Feuerwehren der Gemeinde Wehrheim. Die Jugendfeuerwehr Hasselbach als neuer Kreismeister hat zur Zeit 22 Mitglieder, wie Jugendwart Jürgen Mühle stolz verkündete. Die Wettkampfmannschaft hat nach seinen Angaben 4 Wochen lang äußerst intensiv für den Kreisentscheid trainiert, oft sogar bei strömendem Regen. Beim Wettkampf am Samstag herrschte glücklicherweise gutes Wetter. Zur Hasselbacher Siegermannschaft gehörten Dominik Lauth, Lorene Eid, Linda Brendel, Laura Weber, David Kaboth, Nils Deletz, Claudia Klamann, Michael Sommer und Justus Hill sowie als Ersatzleute Ann-Kathrin Eid und Kai Häuser. Mit dabei waren Jugendwart Jürgen Mühle, seine Stellvertreterin Sabine Rumpf und als Betreuerin Nicole Kaboth.

Bilder der Feuerwehr Kids findet ihr unter Fotos / Kids! 




04. 06. 2007 | Usinger Anzeiger

Eschbacher Jugendwehr ist neuer Stadtmeister


Sieben Teams traten gegeneinander an und maßen ihr theoretisches und praktisches Feuerwehrkönnen MICHELBACH (cju). Die Jugendwehren der Buchfinkenstadt haben am Samstagnachmittag auf dem Sportplatz von Michelbach im sportlichen Wettstreit ihren Stadtmeister ermittelt. Sieben Teams mit jeweils sechs Mitstreitern traten gegeneinander an. Zwei aus der Kernstadt, eines aus dem Gastgeberort Michelbach, eines aus Kransberg, eines aus Eschbach, Wernborn und eines aus Wilhelmsdorf. Diese standen besonders unter Erfolgsdruck, hatten die "Willidörfer" doch den Sieger aus 2005 gestellt. "2006 pausierten wir, weil es organisatorische Probleme gab", erläutert Jens Knöpp, Stadtjugendfeuerwehrwart. Den Wettbewerb als solchen tragen die Floriansjünger schon seit etlichen Jahren aus. Doch die Teilnahmebedingungen mussten leicht geändert werden, um den Wettbewerb als solchen aufrechtzuerhalten. Für viele Jugendwehren ist es nicht einfach, die nötigen Teilnehmer zu finden, deshalb benötigen die Teams lediglich sechs anstelle von vorher neun Mitstreitern. Die Wettkampfdisziplinen indessen sind ähnlich geblieben. Sachkundiges Zuordnen von Feuerwehrgerätschaft, flüssiges Antworten auf Fragen zur Technik und deren Theorie, aber auch viel Praxis wie ein Schnelligkeitswettbewerb, ein Löschangriff oder richtige Knoten knüpfen. Angefeuert von ihren Kollegen oder Gruppenleitern machten sich alle Jugendwehrmitglieder mit Feuereifer an die möglichst fixe und sachgerechte Erfüllung ihrer Aufgaben. Bei den meisten geht es darum, das Zusammenspiel innerhalb des Teams unter Beweis zu stellen, Gruppenarbeit ist gerade im Ernstfall wichtig für das Gelingen. Das Wetter meinte es gut mit dem sportlichen Wettstreit: Sonne satt und entsprechend schweißtreibende Temperaturen. Dies bedeutete aber lediglich, dass kräftig Limo und Mineralwasser zu "tanken" war, der Ehrgeiz der Mannschaften blieb ungebrochen. Während die Auswertung der Ergebnisse vorgenommen wurde, konnten die Jugendfeuerwehrleute noch beim sportlichen Tauziehen ihre Kräfte messen. Am Ende zeigte sich dann folgendes Ergebnis: Wilhelmsdorfs Jugendwehr konnte den Titel nicht verteidigen, sondern musste den Wanderpokal an die Eschbacher abtreten.

 

Bilder findet ihr unter Fotos/Jugend 




21. 05. 2007 | Usinger Anzeiger

Mit dem Feuerwehrauto in den Kindergarten


23 Vorschulkinder des Eschbacher Kindergartens Tabaluga statteten mit ihren Erzieherinnen Melanie Ochs und Tanja Grabowski der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach einen Besuch ab. Die Betreuerinennen der "Feuerwehr-Kids Eschbach", Katja Bender, Denise Vetter und Sabine Schoula, hießen sie herzlich willkommen und erklärten ihnen Interessantes zum Thema Feuerwehr, wie etwa die Aufgaben der Feuerwehr, Alarmierung, Absetzen eines Notrufs, Verhalten bei Feuer oder Rauch und den richtigen Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeug. Auch die Kleidung der Feuerwehrleute wurde gezeigt und erklärt und die Kinder hatten viel Spaß beim Ausprobieren der Feuerwehrhelme. Bevor es mit dem Feuerwehrauto zurück zum Kindergarten ging erhielt jeder eine Urkunde sowie einen Teddyanhänger (Reflektor) für den Schulranzen.

Bilder siehe unter Fotos / Kids




13. 03. 2007 | Usinger Anzeiger

Beim Quiz zur "Apre´s-Ski-Party" der Jugendfeuerwehr "Nobbi" Knöpp erfolgreich


Das Bürgerhaus in Eschbach wurde am Samstag kurzerhand in eine große Disco verwandelt. Zum 40-jährigen Jubiläum ihrer Jugendwehr hatte die Freiwillige Feuerwehr Eschbach zu einer "Apre´s-Ski-Party" eingeladen. Wehrführer und Vorsitzender Carsten Vetter: "Wir wollten mit dem Motto auch ein älteres Publikum ansprechen, denn Discoabende gab es bei uns schon oft genug." Also hatte man sich für diesen Abend etwas ganz Besonderes ausgedacht. Aus Paderborn (NRW) waren zwei "Fetenhits-on -Tour"-DJs nach Eschbach gekommen. DJ Move und DJ Klaus sind Profis auf ihrem Gebiet. Sie reisen durch ganz Deutschland und waren mit rund 700 CDs und einem Laptop mit unzähligen WAV-Dateien im Gepäck bestens gerüstet für die große Fete. So konnten sie jeden Musikwunsch des zahlreich erschienenen Publikums erfüllen. "Thunderbird Licht und Beschallung" aus Ortenberg sorgte mit einer perfekten Soundanlage und einer professionellen Lightshow ebenfalls dafür, dass im Bürgerhaus jetzt echte Partylaune angesagt war. Die Idee von Vetter und seinen Feuerwehrkollegen ging auf: Zu stampfendem Beat drängten sich Jung und Alt auf die Tanzfläche. Partylaune wohin man schaute. Der "Musik-Marathon" wurde lediglich einmal unterbrochen. Bei einem Musik-Quiz zwischen zwei Teilnehmern winkte dem Gewinner ein Reisegutschein in Höhe von 100 Euro, der von einem Kooperationspartner gesponsert wurde. Ramona Wick und Kevin Knöpp aus Wilhelmsdorf traten gegeneinander an. Am Ende hatte "Nobbi" Knöpp das bessere Musikwissen und freute sich über den Gutschein. Mit ausreichend Getränken und reichlichem Vorrat an Essen, wie Brezeln oder Fleischkäse, sorgten die Mitglieder der Feuerwehr für ihre Partygäste. "Die Einnahmen aus der Veranstaltung sind für die Jugendfeuerwehr bestimmt", freute sich Pressewart Michael Böhmer. 




28. 02. 2007 | Usinger Anzeiger

Apre´s-Ski-Party zum Jubiläum der Jugendwehr


Seit 40 Jahren gibt es in Eschbach eine Nachwuchswehr - Zwei "Fetenhits-on-Tour"-DJs heizen ein ESCHBACH (cu). Zum 40. Jubiläum ihrer Jugendfeuerwehr lädt die Freiwillige Feuerwehr Eschbach zu einer zünftigen Apre´s-Ski-Party ein. Hüttenzauber und Partylaune sind am Samstag, dem 10. März, angesagt, wenn zwei original "Fetenhits-on-Tour"-DJs das Publikum im Bürgerhaus durch Animation und angesagte Hits begeistern. Die Feuerwehr ihrerseits sorgt mit Brezeln, Fleischkäse, Weizenbier und weiteren Genüssen für das leibliche Wohl. Die Party beginnt um 20 Uhr. Im September steht die akademische Feier zum Jubiläum auf dem Programm. Die Eschbacher Jugendfeuerwehr, 1967 ins Leben gerufen vom damaligen Ortsbrandmeister Albert Wick, zählt heute zehn Mitglieder, sieben Jungs und drei Mädchen. Die Jugendarbeit wird im Verein als eine der wichtigsten Aufgaben in der Feuerwehr eingestuft, was der Werdegang vieler Kameraden belegt. So findet man kaum Aktive in der Einsatzabteilung, die nicht Mitglied in einer Jugendfeuerwehr waren. Auch die heutige Führung der Feuerwehr Eschbach besteht fast ausschließlich aus ehemaligen Jugendfeuerwehrmitgliedern. Jugendwart Sascha Moses und sein Stellvertreter Daniel Böhmer erhalten bei der Arbeit Unterstützung unter anderem von Jugendgruppenleiter Thomas Bonifer.

Siehe Bild in Fotos / Aktuell !




17. 02. 2007 | Usinger Anzeiger

Feuerwehr bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen


Turn- und Sportverein Eschbach, Sängervereinigung 1839, Landfrauen, Gewerbeverein, Schützen und Juz organisierten ein wahres Klippenbeben ESCHBACH (cu). Ob alte Herren, Sänger oder Feuerwehr, sie alle brachten am Samstagabend das Publikum im Eschbacher "Klippenpalast" mächtig in Stimmung. Was jenen jedoch an Jugend und Anmut abging, das wussten die Tanzgruppen vom Turn- und Sportverein auf die Bühne zu bringen. Auch drei Büttenredner waren mit von der Partie und entlockten ihren Zuhörern wahre Lachsalven. Sechs Ortsvereine hatten die närrische Gemeinschaftssitzung auf die Beine gestellt: der TuS, die Sängervereinigung 1839, die Landfrauen, der Gewerbeverein, die Schützen und das Juz. Mit einem Gastspiel war auch die Feuerwehr vertreten. Erstmals zum närrischen Klippenbeben waltete ein Siebenerrat in Gestalt der sieben Zwerge über das Geschehen auf der Bühne. In ihrer Mitte saß "Zwerg Basti" alias Sebastian Seewald, der als neuer Sitzungspräsident durchs Programm führte. Gleich zwei entzückende Tänze boten zu Beginn die "Little Ladies", vom TuS. Zischen sechs und neun Jahren alt sind die kleinen Tänzerinnen. Akrobatisch ging es bei den etwas älteren "Crazy Cats" zu, die zur Musik von "From Zero to Hero" tanzten. "Free your Mind" hieß der schwungvolle Tanz der "Bad Devils". Alle TuS-Tanzgruppen stehen unter Leitung von Tina Klimm, ebenso wie die Jazztanzgruppe der HTG Bad Homburg, die mit "Conga" dem Abend lateinamerikanische Würze verlieh. Aus der Bütt sinnierte Ulrike Lindenmann mit deftigem Witz über "Früher und Heute". Dabei zog sie Anti-Aging und Wellness, Hygiene und Sterilität gründlich durch den Dreck. Als Haremswächter, der sich bei seinen 28 Damen erst nach einer Organtransplantation richtig wohl fühlt, gab Sebastian Seewald von der Bühne aus Intimitäten preis. Auch Ortsvorsteher Dieter Fritz bestieg die Bütt und berichtete von den Unwägbarkeiten im Leben eines freien Mannes, der im zweiten Frühling nach erfolgreicher Ehescheidung doch noch einmal vor den Traualtar getreten (worden) ist. Unter dem Motto: "Hauptsach´ is´, mer bleibt gesund" ertrug er die Marotten seiner Angetrauten mit Fassung. "Das Melodram von den heißen Girls aus Eschbach" inszenierten die Alten Herren und Damen vom TuS. Als aufreizende Freudenmädchen der Handelsklasse A mit Prüfsiegel des Bürgermeisters betreuten Bernd Michel, Wolfgang Lindenmann, Achim Schaller, Bernd Löw und Wolfgang Brähler ihre 40- bis 70-jährigen Kunden in Eschbach. Verständnisvoll mit Gitarre und Gesang begleitet wurden sie dabei von der Heilsarmee, die Sabine Oldenburg, Ellen Hofmann, Elke Michel und Brunhilde Butz mimten. "Die Fassenacht ist ´ne lustige Angelegenheit", versicherte auch Prinz Michael aus Usingen, der mit seiner Prinzessin Sabine samt Hofstaat in bester Laune angereist war. Der Geschichte des Sports, beginnend im Zeitalter "als die Erde noch eine Scheibe war" bis heute, hatte sich die Sängervereinigung angenommen. Vom Steinweitwurf übers Keulenschwingen in Kartoffelsäcken bis hin zum internationalen Fußball schworen sie das Publikum auf den Traum der Weltmeisterschaft ein. Den krönenden Abschluss bildeten Daniel Böhmer, Andreas Dernbach, Sascha Moses und Jonas Büst von der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrer Playback-Show zum Kiss-Titel "I was made for loving you". In schwarz-silbernem, hautengen Outfits, silbernen Plateauschuhen, geschminkten Gesichtern, schwarzen Perücken und mit blutroten Zungen lieferten sie wahrhaft beeindruckend eine Hardrockshow ab, wie sie authentischer kaum möglich ist. Das Publikum gröhlte noch immer lustvoll, während Sitzungspräsident Seewald bereits zum großen Finale rief. 




14. 02. 2007 | Usinger Anzeiger

Winterwanderung der Einsatabteilung Eschbach


Das Feuerwehrgerätehaus in Wilhelmsdorf war die erste Station auf der Wanderung der aktiven Eschbacher Feuerwehrleute am vergangenen Samstagnachmittag. Gemeinsam mit ihren Partnern, teils auch mit Kind und Hund, waren sie um 15 Uhr in Eschbach gestartet. Da allerdings der direkte Weg durch den Wald nach Wilhelmsdorf im Matsch versank, nahmen die Eschbacher gerne die Hilfe ihrer Wernborner Kameraden in Anspruch und ließen sich von diesen nach Merzhausen fahren, von wo aus es dann gut gelaunt zu Fuß weiterging. Glücklich in Wilhelmsdorf angekommen, labten sie sich zunächst am hier im Gerätehaus deponierten heißen Apfelwein. Dann maschierten sie weiter vorbei am Hattsteinweiher nach Usingen, um im Schlösserkeller den Hunger zu stillen und der Geselligkeit zu frönen. Zum Abschluss konnten sie wieder auf die Hilfe der Wernborner kameraden Zählen, denn die übernahmen auch den Rücktransport nach Eschbach. Wehrführer Carsten Vetter freute sich über die gute Beteiligung seiner Leute an der Wanderung, die eigentlich eine "Winterwanderung" hatte werden sollen. Schon 2006 war eine solche geplant, fiel jedoch seinerseits witterungsbedingt aus. So hatte man sich in diesem Jahr entschlossen, auf jeden Fall zu wandern, egal , ob Winter oder nicht. Den Kameraden aus den anderen Stadtteilen dankt Carsten Vetter für die Unterstützung.

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11. 02. 2007 | Admin

Funklehrgang erfolgreich Abgeschlossen !


Am 11.Feb. 2007 endete der 37. Sprechfunklehrgang bei der Feuerwehr in der Ausbildungsstätte Eschbach für die Malteser mit großem Erfolg. In meiner Person als Abnahmeleiter habe ich mich sehr über das gute Ergebnis gefreut. Es wurde ein Notendurchschnitt in der Praxis von 1.88 und in der Theorie von 1.85 erreicht. Das ergibt ein Durchschnitt von 1.87! Lehrgangsbester war Dennis Daub der den Lehrgang mit 0 Fehler und einer glatten 1 bestand. Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen Ausbildern und Helfern für Ihre erfolgreich geleistet Arbeit bedanken!

Jürgen Gotschy 




06. 01. 2007 | Usinger Anzeiger

Eschbacher Feuerwehr schult für den Ernstfall


Malteser-Rettungsassistenten machen Sprechfunkkurs USINGEN/ESCHBACH (ua). Seit nunmehr vier Jahren bilden die Malteser in der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland junge Menschen innerhalb von drei Jahren zum Rettungsassistenten aus. Hierfür ist auch eine Sprechfunkberechtigung zur Abwicklung des Funkverkehrs im Einsatz notwendig. In der Vergangenheit war hierfür die Landesschule in Wetzlar zuständig, was jedoch für die Azubis aus dem Jahrgang 2006 wegen eines Personalwechsels leider nicht möglich war. Dies stellte die Malteser jedoch vor keine größeren Probleme, da ja von Usinger Seite der Kontakt zur Feuerwehr Eschbach bestand. Ein Anruf beim Kameraden Günter Ruß genügte, so Robert Hammel, und dieser habe mit seiner bewährten Ausbilder-Mannschaft, bestehend aus Harald Bender, Jürgen Zipser, Thorsten Bluhm, Manfred Moos, Hans-J. Kasielke und Abnahmeleiter Jürgen Gotschy, die Organisation und Durchführung des Lehrgangs zugesagt. "Aus meiner Sicht grenzt das schon an Zauberei", lobte Hammel von den Usinger Maltesern, "den was da an Organisation dahinter steckt ist schon enorm: Genehmigung und Meldung zur Landesfeuerwehrschule in Kassel, Terminabstimmung mit den Ausbildern, Verpflegung während des Lehrgangs - und die Zusage für den Lehrgang bekam ich Mitte Dezember binnen einer Woche!" Der Lehrgang endet am kommenden Sonntag mit der theoretischen und praktischen Abschlussprüfung. 




02. 01. 2007 | Usinger Anzeiger

Kurt Müller engagiert sich seit 60 Jahren


ESCHBACH (cu). "Jeder, der ein eigenes Auto oder Haus hat, sollte Mitglied in der Feuerwehr sein", appellierte Bürgermeister Matthias Drexelius am Freitagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach an die Bevölkerung. 191 Mitglieder zählt die Eschbacher Wehr aktuell, dazu kommen zehn Jungs und Mädchen aus der Jugendfeuerwehr und 18 Feuerwehr-Kids im Alter von sechs bis zehn Jahren. Jeder könne in eine Notlage kommen und auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen sein, so Drexelius, und was die Zahl der Mitglieder des Feuerwehrvereins angehe, so gebe es in Eschbach "durchaus noch Potenzial", zumal der Jahresbeitrag gering sei. Als problematisch stufte er die steigende Zahl an Verkehrsunfällen ein. Gerade im Bereich der technischen Hilfeleistung gewinne die Feuerwehr zunehmend an Bedeutung. Es müsse sichergestellt sein, dass sie über die erforderliche Ausrüstung verfügt, um optimale Hilfe leisten zu können. 670 Übungsstunden und 183 Einsatzstunden in 29 Einsätzen haben die 37 aktiven Eschbacher Feuerwehrkameraden im Jahr 2006 geleistet, wie der Wehrführer und Vorsitzende Carsten Vetter berichtete. In gemeinsamen Übungen mit den Aktiven aus Usingen und Michelbach wurde auch das kameradschaftliche Verhältnis gestärkt. Die Jugendfeuerwehr hatte neben insgesamt 104 Unterrichtsstunden gemeinsame Übungen mit der Einsatzabteilung und den Jugendlichen aus anderen Stadtteilen absolviert. Als Highlights nannte Jugendwart Sascha Moses unter anderem den Besuch der Leitstelle in Bad Homburg, das Zeltlager an der Lahn und den Berufsfeuerwehrtag mit Kransberg und Wernborn. Sabine Schoula berichtete von den Unterrichtsstunden und vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehr-Kids, darunter die Teilnahme an der Minifeuerwehr-Olympiade in Bad Homburg und das Zelten auf dem Hundesportgelände. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. In einer Ergänzungswahl wurde Thomas Bonifer zum 2. Kassierer gewählt, der bisherige Amtsinhaber Thomas Schmidt scheidet vorzeitig aus. Zum neuen Kassenprüfer wurde Dietmar Herr und zum Ersatzkassenprüfer Nils Schuhmacher gewählt. Die Mitglieder der Einsatzabteilung haben im abgelaufenen Jahr zahlreiche Lehrgänge absolviert, und so gab es verschiedene Beförderungen. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Gerhard Bruder ernannte Sascha Moses und Moritz Berg zum Löschmeister, beförderte Daniel Böhmer zum Oberfeuerwehrmann, Denise Vetter, Daniela Bonifer und Sabine Schoula zu Oberfeuerwehrfrauen sowie Thomas Bonifer und Andreas Dernbach zu Feuerwehrmännern. Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben des Feuerwehrvereins war 2006, abgesehen vom Oktoberfest, der Wochenendausflug nach Dresden, an dem knapp 60 Mitglieder teilnahmen und kulturell wie kulinarisch auf ihre Kosten kamen. Auch der Ausflug nach Wiesbaden, den der Vorstand für die Alters- und Ehrenabteilung organisiert hatte, machte Laune, wie Viktor Schoula bestätigte. Mit dabei war auch Kurt Müller, dem jetzt eine besondere Auszeichnung zuteil wurde. Er erhielt die Ehrenurkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. 25 Jahre dabei und aktiv ist Elmar Eber, er durfte ebenfalls eine Urkunde des Vereins sowie das silberne Brandschutzehrenzeichen, verliehen vom hessischen Innenministerium, entgegennehmen. 2007 feiert die Eschbacher Jugendfeuerwehr ihr 40-jähriges Bestehen und die Feuerwehr-Kids werden fünf Jahre alt. Im September sind sie Ausrichter der zweiten Minifeuerwehr-Olympiade der Stadt Frankfurt und des Hochtaunuskreises, und am Sonntag nach dem Oktoberfest wird es eine akademische Feier geben. In den Grußworten von Bürgermeister Drexelius und Gerhard Bruder wurde die Nachwuchsarbeit der Eschbacher Feuerwehr ausdrücklich gewürdigt. Der Vorstand:Vorsitzender: Carsten Vetter Wehrführer: Carsten Vetter 2. Vorsitzender: Harri Bender 2. Wehrführer: Steffen Böhmer Kassierer: Stefan Oberreuter 2. Kassierer: Thomas Bonifer (neu) Schriftführer: Günter Ruß 2. Schriftführer: Andreas Dernbach Jugendwart: Sascha Moses 




14. 11. 2006 | Usinger Anzeiger

Vier Einsätze für die Mannschaft von der Berufsfeuerwehr


Nachwuchswehren aus Eschbach, Kransberg und Wernborn simulierten einen Tag lang die Arbeit der hauptamtlichen Brandschützer ESCHBACH (cu). Einen Tag wie bei der Berufsfeuerwehr mit mehreren Einsätzen und Übernachtung im Feuerwehr-Gerätehaus Eschbach haben die Jugendfeuerwehren aus Eschbach, Kransberg und Wernborn am Wochenende erlebt. Mit dabei waren neben zahlreichen Einsatzkräften, darunter die Jugendwarte Sascha Moses, Bastian Scholz und Oliver Fette, 22 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren. Samstagnachmittag um 15 Uhr ging es los. Nach einer kurzen Einweisung und Aufteilung der Einsatzkräfte und Jugendlichen auf die verschiedenen Feuerwehrfahrzeuge kam auch schon der erste Alarm. Gegen 15.30 Uhr wurden sie zu einem "Brand" in der Bunkeranlage von Schloss Kransberg gerufen. Mit vier Fahrzeugen rückten sie aus. Vor Ort rauchte es dank einer Nebelmaschine gewaltig, und es galt zunächst, in den dunklen, vernebelten Räumen zwei vermeintlich vermisste Personen in Gestalt von lebensgroßen, schweren Puppen aufzufinden, was gar nicht so einfach war, da die Sichtweite selbst nachdem die Bunker ausgeleuchtet waren, kaum einen Meter betrug. Nachdem die "Verletzten" erfolgreich geborgen waren, folgte der simulierte Löscheinsatz. Die Schläuche wurden angekoppelt und ausgerollt, allerdings blieb planmäßig alles trocken, wie das bei einer Trockenübung eben so ist. Nach dem großen Aufräumen in Kransberg ging es zurück nach Eschbach in Gerätehaus. Am frühen Abend wurde es hier erneut hektisch, kurz hintereinander gab es zwei Mal Alarm, so dass die Einsätze parallel gefahren werden mussten. In der Eschbacher Eichelgass stand die technische Hilfeleistung nach einem vorgetäuschten Verkehrsunfall im Vordergrund. Mit Spreizer und Schere öffneten Einsatzkräfte ein Unfallfahrzeug. Das Dach wurde aufgehebelt und der Fahrer des Autos - ebenfalls eine Puppe - gerettet. Die Jugendlichen durften assistieren und stellten den auch in solchen Fällen notwendigen Brandschutz bereit. Der zweite Einsatz, der ebenfalls erfolgreich beendet wurde, fand in der Schreinerei Brendel in Wernborn statt. Hier wurde wiederum ein Feuer simuliert, und zwar der Brand von gelagertem Holz in einem Arbeitsraum. Nachdem alle Feuerwehrkameraden wieder wohlbehalten in Eschbach angekommen waren, gab es Hot Dogs für die gesamte Mannschaft. In den Wartezeiten vermittelten die Einsatzkräfte einiges zur Fahrzeug- und Gerätekunde, außerdem konnten die Jugendlichen Tischfußball spielen oder Filme anschauen. Aber viel Gelegenheit hatten sie dazu an diesem Tag nicht. Gegen 20 Uhr wurden sie zu einem Brand nach Kransberg gerufen. Wieder hieß es also, alles stehen und liegen lassen, Helm auf, Handschuhe an, ab in die Fahrzeuge und mit Blaulicht zum Einsatzort. Und dieses Mal brannte es richtig, so dass die Jugendlichen nun auch die Hitze des Feuers spüren konnten. Die Helfer hatten einige Europaletten und Gestrüpp entzündet, um einen Hausbrand nachzuahmen. Mit dem Wernborner Powermoon wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, und dann hieß es "Wasser marsch". Etwa zwei Stunden zogen sich die Lösch- und Bergungsarbeiten hin, bis auch die letzten Glutnester beseitigt waren. Dann ging es zur Übernachtung zurück nach Eschbach, und dort stand am Sonntagmorgen noch die Reinigung des Gerätehauses an. Für die Jugendlichen, die sonst meist nur Trockenübungen durchführen und so selten die Chance haben, den Ernstfall wirklichkeitsnah zu trainieren, waren diese Einsätze schon etwas ganz Besonderes. Davon abgesehen konnten sie über eine längere Zeitdauer den Betrieb der Feuerwehr kennen lernen. Aber freilich ging es auch um die Stärkung des Zusammenhalts und das gegenseitige Kennenlernen der drei beteiligten Jugendfeuerwehren. "Der Tag war ein großer Erfolg", resümiert Sascha Moses, Jugendwart in Eschbach, und zieht damit ein sehr positives Fazit. 




09. 10. 2006 | Usinger Anzeiger

Mit Übung gegenseitiges Kennenlernen fördern


Gemeinsame Übung von Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung der Feuerwehr Eschbach ESCHBACH (cu). Zur gemeinsamen Übung trafen sich am Samstagnachmittag die Jugendfeuerwehr und die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach. Ein simulierter Scheunenbrand und eine vermeintlich vermisste Person auf dem Anwesen Bornstraße 9 war der Auslöser für den Probealarm. Mit zwei Löschfahrzeugen und dem Rüstwagen rückten die Einsatzkräfte unter Leitung von Jugendwart Sascha Moses an. Während Lisa Rautenberg und Daniel Böhmer das Bergen einer verletzten Person übten, bereiteten die übrigen 19 Teilnehmer den Löscheinsatz vor, der nach etwa zehn Minuten erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Jeweils ein Mitglied der Einsatzabteilung bildete dabei mit einem Mitglied der Jugendfeuerwehr einen Trupp. Nach dem großen Aufräumen am Einsatzort in der Bornstraße folgte eine weitere Übung in der Usinger Straße 40, wo ebenfalls ein Löscheinsatz mit Menschenrettung simuliert wurde. "Wir wollen mit diesen gemeinsamen Übungen das gegenseitige Kennenlernen von Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung fördern und die Zusammenarbeit trainieren", erläutert Wehrführer Carsten Vetter. Damit solle erreicht werden, dass die Jugendlichen, wenn sie das entsprechende Alter erreicht haben, in eine Einsatzabteilung wechseln können, die ihnen dann zumindest nicht mehr unbekannt ist. Darüber hinaus gehe es freilich darum, den Jugendlichen auch größere Übungen mit mehreren Fahrzeugen und Menschenrettung zu ermöglichen. Die gemeinsamen Übungen laufen vom Tempo her etwas langsamer ab als die Übungen der Einsatzabteilung, damit zwischendurch auch noch Zeit ist, den Jugendlichen etwas zu erklären. Besonders für die Jüngeren sind solche Übungen eine neue Erfahrung, die, wie sie bestätigten, auch Spaß gemacht hat. 




13. 09. 2006 | Usinger Anzeiger

Feuerwehrnachwuchs sauste zur Schule


Schauübung für die "Feuerwehrkids" und die Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach ESCHBACH (cju). Kurz vor 18 Uhr heulen am Freitagabend in Eschbach die Sirenen. Dann saust ein VW-Bus Richtung Grundschule, ein Feuerwehrfahrzeug kommt mit hoher Geschwindigkeit den Feldweg hinunter. Am Bürgerhaus haben sich zahlreiche Schaulustige eingefunden: Schauübung für die "Feuerwehrkids" und die Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach. Die Minis der Floriansjünger sind gespannt - mit Helm und gebührendem Abstand beobachten sie, wie ihre "großen Kollegen" der Jugendwehr den Hydranten ansteuern, Schläuche verlegen und wie binnen kürzester Zeit der Befehl "Wasser marsch" erfüllt wird. Die Buchfinkenschule, die günstig am Bolzplatz gelegen als Einsatzort gilt, wird von den "Minis" besucht, natürlich liegt ihnen das Wohl der Penne am Herzen. Doch es ist ja nichts passiert, an der Seite der Schule haben Wehrleute Holz gestapelt und mit Benzin angezündet - all das ist schnell gelöscht. "Bei den Feuerwehrkids steht der Spaß im Vordergrund", verrät Jugendwart Sascha Moses, die Kinder sind derzeit zu neunt, treffen sich einmal in der Woche. Im Alter ab sechs Jahren, also Grundschulalter, kann man mitmachen und nach dem zehnten Geburtstag in die Jugendwehr wechseln. Es ging um Praxiserproben, denn wie ein Notruf abgesetzt wird, wissen die Feuerwehrkids natürlich schon. Spielerisch sollen die Kinder die Freude am Feuerwehrleben entwickeln können, in der Jugendwehr geht es schon ernster zur Sache, aber auch hier bleibt natürlich noch Zeit für Spiel und Spaß in Form von Zeltlagern oder anderen gemeinsamen Aktionen. Sascha Moses und Daniel Bohner waren sehr zufrieden mit dem Einsatz am Freitagabend, auch Thomas und Daniela Bonifer, die als Jugendgruppenleiter aktiv sind und für die Einsatzübung "zündelten", hatten ihre Freude am reibungslosen Ablauf der Übung. Und natürlich durften die Kinder auch selbst Hand an die Wasserschläuche legen. "Das macht total Spaß", befand Hanna, die natürlich auf die Unterstützung der "Großen" zählen konnte. * Die Feuerwehrkids treffen sich immer donnerstags um 15 Uhr am Gerätehaus, die Jugendwehr kommt montags ab 18 Uhr an der gleichen Stelle zusammen. 




11. 09. 2006 | Usinger Anzeiger

Am zielsichersten zeigte sich die Freiwillige Feuerwehr


Am zielsichersten zeigte sich die Freiwillige Feuerwehr Bester Einzelschütze wurde mit 135 Ringen Herbert Schmidt von der Sängervereinigung ESCHBACH (cu). 63 Mitglieder der Ortsvereine traten in einer Disziplin gegeneinander an, die nicht die ihre ist. Sie maßen sich im Luftgewehr schießen. Am zielsichersten zeigte sich dieses Mal die Freiwillige Feuerwehr. Alle zwei Jahre lädt der Schützenverein zu diesem Turnier ein. Dabei durften die Teilnehmer - jeweils drei bildeten eine Mannschaft - mit dem aufgelegten Gewehr auf zehn Meter Entfernung versuchen, ins Schwarze zu treffen. Turnierleiter Rüdiger Kral gestattete fünf Probeschüsse, danach waren 15 Wertungsschüsse abzugeben. "Wir wollen mit dieser Veranstaltung einfach zeigen, wie Sportschießen funktioniert und um Interesse für unseren Sport werben", erläutert der Vereinsvorsitzende Wolfgang Fechter. Wer das Schießen ausprobiert habe, könne die Leistungen der Sportschützen besser einordnen. Freilich stehe auch die Hoffnung dahinter, das ein oder andere neue Vereinsmitglied zu gewinnen. Mit 21 Mannschaften, darunter zwölf Herren-, sechs Damen- und zwei Jugendteams, sei die Beteiligung zwar nicht rekordverdächtig, aber doch gut gewesen, zeigte sich Fechter zufrieden. Am stärksten war die Freiwillige Feuerwehr vertreten, sie stellte allein sechs Mannschaften. Die Sängervereinigung kam auf vier Teams, Tischtennisclub, TuS und Motorsportclub auf je drei und jeweils eine Mannschaft meldeten der Gewerbeverein und die Freizeitfußballer vom Klippenteam. Bei der Jugend siegte mit 308 Ringen die zweite Mannschaft der Feuerwehr mit Sebastian Zende, Jannis Schmidt und Niels Christ. Knapp dahinter die Auswahl des Tischtennisvereins, und an dritter Position die erste Mannschaft der Feuerwehr. In der Damenkonkurrenz konnten sich Melanie Möller, Birgit Böhringer und Sandra Pointer vom TTC Eschbach mit 356 Ringen den Siegerpokal sichern. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Feuerwehr und der Turn- und Spielverein. Unter den Herren zeigten sich die erste Mannschaft der Feuerwehr am treffsichersten. Harald Bender, Günter Ruß und Carsten Vetter erreichten 380 Ringe. Zweite Sieger wurden die Alten Herren vom TuS und der TTC erklomm Platz drei. Bester Einzelschütze wurde mit 135 Ringen Herbert Schmidt von der Sängervereinigung. Auch für diese Leistung spendierte der Schützenverein einen Pokal. Bereits vor der Siegerehrung hatten die Schützen den Grill angeheizt, um sich im Anschluss gemeinsam mit ihren Gästen stärken zu können. Freilich wurde dabei auch auf die Sieger angestoßen. 




04. 08. 2006 | Usinger Anzeiger

Aktive Feuerwehrkids


Zu ihrer großen Abschlussfahrt vor der Sommerpause starteten die Eschbacher Feuerwehr-Kids kürzlich in den Opel-Zoo bei Kronberg. Los ging ies nach dem Mittagessen mit 20 Kindern und den vier Betreuerinnen Katja Bender, Isabell Härtl, Sabine Schoula und Denise Vetter. Damit waren die drei Feuerwehrbusse aus Eschbach, usingen und Wernborn, die als Transportmittel dienten, voll besetzt. Gleich zu Beginn kauften viele Kinder Futter, um die Tiere auch füttern zu können. Dann wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt und starteten ein Quiz. Das Betreuerteam hatte insgesamt 18 Fragen vorbereitet, die sich um die Tiere und ihre Lebensgewohnheiten drehten. Schon die erste Frage, da galt es zu beantworten, wann der Rothirsch sein Geweih abwirft, war gar nicht so einfach, bewunderten die Kids doch gerade einen Truthahn, der sich zwar gebärdete wie ein Platzhirsch, aber ansonsten nicht weiterhelfen konnte. Aber schließlich wurde der echte Hirsch gefunden und das Hinweisschild an seinem Gehege gab Auskunft über den Abwurf der Geweihstangen. So bahnten sich die beiden Gruppen ihren Weg durch den Zoo, um auch die weiteren Fragen zu beantworten. Besonders gut haben ihnen die putzigen Erdhörnchen gefallen, es mussten Bilder gemacht werden und manche Kinder haben sich gleich einen Abzug bei den Betreuerinnen bestellt. Anschließend gab es von den Eltern der Kinder, die die Mini-Feuerwehr zu den Sommerferien verlassen (Darius Kaminski, Klara Härtl, Robin Lang und Nicole Schoula) selbst gebackene Muffins, die hervorragend schmeckten. Dann ging es auf den großen Abenteuerspielplatz, wo insbesondere das riesige Kletternetz und die Seilbahn erkundet wurden. Zum Abschluss gab es für jedes Kind noch ein Eis, was bei der großen Hitze für ein wenig Abkühlung sorgte. Die Feuerwehr-Kids treffen sich wieder nach den Sommerferien regelmäßig donnerstags, wie immer von 15 Uhr bis 15.45 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Das erste Treffen ist am Donnerstag, dem 31. August. Dann wird wieder gemeinsam gespielt, gebastelt, aber die Kids genießen auch eine kindgerechte Einführung in die Brandschutzerziehung und die Erste Hilfe. Neue Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind in den Gruppenstunden herzlich willkommen.




15. 07. 2006 | Usinger Anzeiger

Eschbacher Jugendwehr im Zeltlager


Nach wochenlangen Vorbereitungen begann endlich daslang ersehnte Zeltlager der Jugendfeuerwehr Eschbach. Mit zwölf Kindern und vier Betreuern startete die gut gelaunte Gruppe unter der Leitung des neuen Jugendwartes Sascha Moses am Eschbacher Gerätahaus in Richtung Gräveneck an der Lahn. Am Samstag ging es direkt nach dem Frühstück auf zur großen Kanutour auf die Lahn. Mit dabei waren natürlich auch ausgebildete Rettungsschwimmer. Mittags gab es in Odersbach eine kräftige Stärkung. Ihren Abschluss fand die Tour in Fürfurt. Danach ging es zum Grillen und anschließenden Spieleabend zurück nach Gräveneck. Das Zeltlager war eine Premiere für das neue Team der Jugendfeuerwehr Eschbach. Unter Leitung von Sascha Moses und Daniel Böhmer sowie den Jugendgruppenleitern Thomas und Daniela Bonifer wurde dieser Wochenendausflug ein voller Erfolg. 




01. 07. 2006 | Admin

Mini-Feuerwehrolympiade (Lauffeuer 7/8 2006)


Zur 1. Mini-Feuerwehrolympiade auf dem Sportplatz "Lange Meile" in Bad Homburg-Gonzenheim trafen sich kürzlich 130 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis neun Jahren mit rund 45 Betreuern. Die Olympiade war ein Gemeinschaftsprojekt der Mini-Feuerwehren Frankfurts am Main und des Hochtaunuskreises. Schon der Auftakt war olympiareif: Mit selbst geschneiderten Fahnen marschierten die Kinder auf den Sportplatz ein. Aus dem Hochtaunuskreis waren Schmitten, Usingen-Eschbach, Oberursel-Mitte, Oberursel-Bommersheim, Bad Homburg-Dornholzhausen und Bad Homburg-Gonzenheim dabei. Aus Frankfurt am Main kamen die Mini-Feuerwehren von Hausen, Heddernheim, Kalbach, Nieder-Eschbach und Praunheim. Auch wenngleich es sehr ehrgeizig zur Sache ging - am Ende waren alle Feuerwehrkids Sieger: Jedes Kind erhielt eine Urkunde und eine "Olympische Medaille". Ziel war es, die Kameradschaft zu fördern, Kontakte zwischen den Feuerwehren herzustellen und einen Tag voller Spaß zu erleben. Und in der Tat verbrachte der Nachwuchs einen kurzweiligen Tag in Bad Homburg-Gonzenheim. Die elf Mini-Feuerwehren hatten zwölf Stationen zu absolvieren. Die Teams mussten unter anderem eine Löscheimerkette bilden, mit einer Kartoffel auf dem Löffel über, unter und durch Hindernisse laufen oder Krabbeln und die Feuerwehrpuppe Mathilde auf einer Trage durch Slalomstanden tragen. Außerdem mussten Fragen rund um das Thema Feuerwehr beantwortet werden. Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Unterstützung zr Olympiade der Feuerwehr-Kids, daruner der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Wolfgang Müsse, Bad Homburgs Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr, der Usinger Bürgermeister Matthias Drexelius, sind Oberurseler Amtskollege Hans-Georg Brum und der Bad Homburger Kommunalpolitiker Waldemar Schütze. Die Feuerwehr war vertreten mit dem Frankfurter Stadtbrandinspektor Peter Kraft, Hochtaunus-Kreisbrandinspektor Carsten Lauer und dem Chef des kreisfeuerwehrverbandes Norbert Fischer.




27. 05. 2006 | Usinger Anzeiger

Feuerwehr Eschbach zu Besuch in Dresden


Die sächsische Landeshauptstadt Dreseden war das Ziel eines dreitägigen Ausflugs der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach. Bei der Anreise sorgte ein Quiz über die Stadt Dresden, das die Organisatoren vorbereitet hatten, für Unterhaltung. In Dresden ging es mit der Standseilbahn hinauf zur renommierten Berggaststätte "Luisenhof". Gegen Nachmittag fuhr man dann mit dem Bus zum reservierten KIM-Hotel. Erste Station in der Innenstadt war die Gaststätte "Feldschlößchen". Hier konnte man sich bei selbst gebrautem Bier und dieversen Schmankerln stärken. Am Samstag schloss sich nach dem Frühstück eine zweistündige Stadtbesichtigung an, die von einem ortskundigen Stadtführer geleitet wurde. Danach hatten die Wehrleute anschließend genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erforschen. Abends ging es dann in die Gaststätte "Sophienkeller". In den historischen Gewölben des Tasschenbergpalais, direkt gegenüber dem Zwinger, wurden die 60 Feuerwehrfrauen und -männer in die Welt August des Starken entführt, Bei einem deftigen sächsischem Büfett wurden sie von verschiedenen Gauklern unterhalten. Am Sonntagmorgen ging es dann mit dem Raddampfer auf eine eineinhalbstündige Schlösserfahrt von Dresden nach Pillnitz und zum Schloß, ehe die Rückreise angetreten wurde. 




15. 05. 2006 | Usinger Anzeiger

Die Olympiade der Mini-Feuerwehren


Minifeuerwehren zeigten sich fit und pfiffig Teams aus Eschbach und Schmitten waren bei der 1. Minifeuerwehr-Olympiade in Gonzenheim dabei HOCHTANUS (rho). 130 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis neun Jahren aus elf Minifeuerwehren aus dem Hochtaunuskreis und aus Frankfurt trafen sich am Samstag mit rund 45 Betreuern zur 1. Minifeuerwehr-Olympiade in Gonzenheim. Mit selbstgeschneiderten Fahnen marschierten die Kinder wie bei einer richtigen Olympiade auf dem Sportplatz ein. Aus dem Hochtaunuskreis waren dabei die Minifeuerwehren aus Schmitten, Usingen-Eschbach, Oberursel-Mitte, Oberursel-Bommersheim, Bad Homburg-Gonzenheim und Bad Homburg-Dornholzhausen. Die Vorbereitungen hatten die Leitungen der Minifeuerwehren gemeinsam getroffen. Am Ende waren alle Feuerwehr-Kids Sieger: Jedes teilnehmende Kind erhielt eine olympische Medaille und eine Urkunde. Einer der Organisatoren, der Frankfurter Stadtminifeuerwehrwart Mario Martinec, sagte: "Ziel ist es, die Kameradschaft zu fördern. Die Kinder sollen Kontakte knüpfen und einen Tag voller Spaß erleben." Die elf Minifeuerwehren hatten zwölf Spiele zu bewältigen: Löscheimerkette, Hindernislauf mit einer Kartoffel auf einem Löffel, Durchschieben eines Golfballs durch einen C-Schlauch, Transport der Feuerwehrpuppe Mathilde auf einer Trage durch Slalomstangen, Slalomstrecke mit einem Hüpfball, Herunterschießen von Eimern mit einem Fußball, Schubkarrenrennen durch eine Slalomstrecke, Fragen feuerwehrtechnischer Art, Wassertragespiel mit verschiedenen Gegenständen von Eimer zu Eimer, Aufpumpen von Luftballons mit einem Blasebalg, Gummistiefel-Weitwurf und Binden von Knoten. Mit großem Engagement waren auch die Teilnehmer aus dem Usinger Land bei der Minifeuerwehr-Olympiade dabei, die Minifeuerwehren aus Usingen-Eschbach und Schmitten. Die Eschbacher Minis waren mit 14 Kindern eine der teilnehmerstärksten Mannschaften. Die Minifeuerwehr wird ausgebildet und betreut von Katja Bender, Isabell Härtel, Denise Vetter, Sabine Schoula und Daniela Bonifer. Von den 18 Fragen konnten die Kids aus Eschbach 17 sofort beantworten, die Frage, wie in der Steinzeit Feuer entzündet wurde, war erst beim Nachfassen richtig: mit Steinen. 




08. 03. 2006 | Usinger Anzeiger

Brand der Eschbacher Grünecke


ESCHBACH (bs). Montagnacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Eschbach gegen 2.30 Uhr zu einem Brand an der Grünecke in Eschbach gerufen. Jugendliche hatten das Feuer entdeckt und der Feuerwehr gemeldet. Insgesamt waren 15 Leute der Eschbacher Wehr und vier aus Michelbach im Einsatz. Der Eschbacher Wehrführer Carsten Vetter geht davon aus, dass sich die Grünanlage selbst entzündet hat. "Die Abfälle sind eng gepresst und es war sehr windig, so kann kann sich das alleine entzünden", erklärt Vetter. Etwa eine Stunde dauerte der Einsatz, bis das Feuer gelöscht war. 




06. 02. 2006 | Usinger Anzeiger

Feuer auf Areal für 


36 Feuerwehrleute waren über zwei Stunden im Einsatz - Obdachloser meldete den Brand USINGEN (rho). Ein Großfeuer hat gestern auf dem Abbruchgelände in der Mozartstraße, wo nach dem in einigen Wochen geplanten Abriss der Reste von vier Gebäuden nach Angaben von Bürgermeister Matthias Drexelius der Baubeginn für das Prosidia-Wohnstift ("Seniorenresidenz") sein soll, einen zweigeschossigen größeren Schuppen völlig zerstört. 36 Feuerwehrleute waren über zwei Stunden im Einsatz. Nach Polizeiangaben bemerkte ein Obdachloser das Feuer und informierte eine Autofahrerin, die gerade ihr Fahrzeug parkte und daraufhin über Handy den Notruf absetzte. Der Obdachlose verneinte zwar die Frage der Polizei, ob er selbst in dem Gebäude war, aber diese Aussage halten die Polizeibeamten für nicht gerade absolut glaubwürdig. Es ist durchaus möglich, dass der Mann selbst in dem großen Schuppen war und sich wegen der Kälte ein Feuer angezündet hat, das dann außer Kontrolle geriet. Um 10.25 Uhr gab es Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Usingen. Zuerst rückte Wehrführer Stephan Kleinmichel mit dem nagelneuen Einsatzleitwagen "Florian Usingen 11", der erst am Freitag nach Usingen kam, zur Brandstelle aus. Bei seinem Eintreffen stand das Gebäude im Vollbrand. Einsatzleiter Stephan Kleinmichel forderte die Wehr Eschbach zur Verstärkung an. Schließlich waren 34 Feuerwehrleute der beiden Wehren mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung hatten zehn Mann schweren Atemschutz angelegt. Mit vier C-Rohren und dem Wenderohr am Korb der Usinger Drehleiter wurden die Flammen bekämpft. Mit Einreißhaken öffneten die Brandschützer das Dach und rissen Wandteile und Balken ein, um besser an Glutnester zu gelangen. Ein Baum musste mit einer Motor-Kettensäge entfernt werden, um freien Zugang zum Brandobjekt zu schaffen. Um 11.02 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden, um 11.33 Uhr "Feuer aus, Nachlöscharbeiten dauern an". Um 12.21 Uhr erfolgte die Meldung "Nachlöscharbeiten soweit beendet". Den Einsatz koordinierten im neuen mit modernster Technik ausgestatteten Einsatzleitwagen Jürgen Gotschy von der Wehr Eschbach und Armin Benox von der Wehr Usingen. Ein Rettungswagen der Wache Usingen des Malteser Hilfsdienstes stand während des gesamten Feuerwehreinsatzes an der Brandstelle in Bereitschaft, verletzt wurde aber glücklicherweise niemand. Am Sonntagnachmittag rückte dann noch einmal ein Fahrzeug der Wehr Usingen zur Brandnachschau an die Einsatzstelle aus. Sachschaden ist durch das Großfeuer praktisch nicht entstanden, da das Gebäude ja sowieso abgerissen wird. Allerdings wird der Abbruch jetzt teurer, da Brandschutt als Sondermüll gilt und separat entsorgt werden muss. Bürgermeister Matthias Drexelius war sofort beim Alarm an die Brandstelle geeilt und blieb rund zwei Stunden dort. Bereits am 21. April 2005 hatte es auf dem Gelände hinter dem ehemaligen Forsthaus, wo die bei den Nachbarn und im Stadtparlament nicht ganz unumstrittene "Seniorenresidenz" geplant ist, gebrannt. Ein Schuppen wurde zerstört. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Brandursache blieb unklar. 




23. 01. 2006 | Usinger Anzeiger

Volles Haus beim Gemütlichen


ESCHBACH (cu). "Da sind mein Opa und meine Oma schon immer hingegangen", weiß Carsten Vetter, aktueller Vorsitzender und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach, noch. Die Rede ist vom traditionellen "Gemütlichen" oder auch Kameradschaftsabend der Eschbacher Feuerwehr, der unter enormer Beteiligung im Gasthaus "Zum deutschen Haus" über die Bühne ging. Mit mehr als 100 Besuchern aller Altersklassen war der Saal des Gasthauses voll besetzt. Nach der gemeinsamen Stärkung, gespeist wurde a la carte, erfreuten Max Correll, Patrick Bonifer, Sebastian Zende und Stefan Bender von der Jugendfeuerwehr das Publikum mit ihrem witzigen Beitrag "Feuerwe(h)r - Feuer wie - Feuer wann". Vetter dankte den "vier stärksten Männern von der Feuerwehr" ganz herzlich für die humoristische Einlage, doch damit war es noch nicht genug. Bevor sie das Podium verließen, holten sie sich noch Verstärkung aus dem Publikum, um den "Holzmichel" hochleben zu lassen. Indes erklomm auch die Zwei-Mann-Kapelle "Sunshine Music" aus dem Mittelhessischen die Bühne, um von dort aus mit Gesang, Gitarre und Keyboard für Stimmung zu sorgen. Schon bald zuckte das Tanzbein und bei Titeln wie "Aber bitte mit Sahne" oder "Viva Colonia" schwangen sich zahlreiche Pärchen übers Parkett. Auch die Lose, die im Verlauf des Abends angeboten wurden, fanden reißenden Absatz. In der Tombola winkten 250 Preise und Gutscheine, die unter den Mitgliedern gesammelt oder gegen Spenden in den örtlichen Geschäften eingekauft worden waren. Traditionell dient der Erlös aus der Tombola zur Finanzierung der Kapelle. Der Vorstand war begeistert, dass der "Gemütliche" sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit erfreute, ein Zeichen dafür, dass Sinn und Zweck der Veranstaltung erfüllt wurden. "Die Leute sollen sich hier wohl fühlen, einen Gewinn wollen wir mit unserem gemütlichen Abend nicht erzielen", erläutert Vetter. So kann die erste gesellige Veranstaltung der Eschbacher Feuerwehr in diesem Jahr als voller Erfolg gewertet werden.




30. 12. 2005 | Usinger Anzeiger

Auf diese Wehr kann Eschbach stolz sein 


Feuerwehr zeichnet sich durch stetige Weiterbildung und eine gute Jugendarbeit aus - Ergänzungswahlen und Auszeichnungen langjähriger Mitglieder ESCHBACH (cu). 635 Übungsstunden und 234 Einsatzstunden in 29 Einsätzen hat die Freiwillige Feuerwehr Eschbach im jetzt zu Ende gehenden Jahr geleistet, wie der Wehrführer und Vorsitzende Carsten Vetter am Mittwochabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Vereins berichtete. Inklusive Jugendfeuerwehr und Feuerwehr-Kids zählt der Verein aktuell 215 Mitglieder, zur Einsatzabteilung gehören 40 Aktive. Abgesehen von den regelmäßigen Übungen haben die Mitglieder zahlreiche Lehrgänge absolviert, und so gab es am Abend auch einige Beförderungen. Sieben Eschbacher Kameraden haben die Messe "Interschutz" in Hannover besucht, um sich ein Bild über die neueste Technik in den Bereichen Brandschutz und technische Hilfeleistung zu machen. Knapp 80 Stunden Unterricht hatte die Eschbacher Jugendfeuerwehr genossen. Beim Wettkampf der städtischen Jugendfeuerwehren im Mai gelang ihr in diesem Jahr der zweite Platz. Höhepunkt des Jahres aber war wohl ganz eindeutig, so Jugendwart Marcel Dittrich, das mehrtägige Zeltlager bei Butzbach. Auch die Feuerwehrkids und ihre Betreuerinnen waren in 2005 sehr aktiv. Neben theoretischem und praktischem Unterricht wurde gespielt und gebastelt, Ausflüge führten sie unter anderem zu den Feuertigern Merzhausen, zum Bürgermeister nach Usingen und zur Polizei Bad Homburg. Hervorragende Jugendarbeit "Die Arbeit mit den Kids ist eine hervorragende Arbeit. Wenn das überall so gemacht würde, hätte man sicherlich mit dem Nachwuchs keine Probleme", würdigte Bürgermeister Matthias Drexelius in seinem Grußwort die Nachwuchsförderung in der Eschbacher Wehr. Aber auch den übrigen Abteilungen der Feuerwehr bescheinigte er eine hervorragend geleistete Arbeit, daneben sei das jährliche Oktoberfest ein wichtiger Beitrag zum geselligen Leben in Eschbach. Mit Blick auf den städtischen Haushalt versicherte er, dass trotz knapper Mittel der Brandschutz weiterhin gewährleistet sei. An eine Verabschiedung des Haushalts für 2006 in den kommenden acht Wochen glaube er persönlich allerdings nicht, es werde wohl Mai oder Juni 2006 werden , bis der Haushalt unter Dach und Fach sei. Ortsvorsteher Werner Jack lobte das große Engagement der aktiven Mitglieder der Feuerwehr, die in ihrer Freizeit viele Stunden für Aus- und Weiterbildung aufbringen, die auch deshalb nötig seien, weil die Aufgaben der Feuerwehren immer vielseitiger würden. "Einfach weiter so, dann ist es gut und top", würdigte Stadtbrandinspektor Michael Haub die Arbeit der Eschbacher Feuerwehr. Auch er hob besonders das Engagement der Ausbilderinnen der Feuerwehrkids sowie des Jugendwarts und seines Stellvertreters hervor. Für die Kids stellte er einen umfangreicheren Versicherungsschutz über die Stadt Usingen in Aussicht. Mit Blick auf die Politik verlieh er der Hoffnung Ausdruck, "dass wir 2006 nicht so hart mit Streichungen belegt werden wie in diesem Jahr". Für 2005 sei das Geld ausgegangen, "tanken können wir nicht mehr". Haub sprach auch kurz den Einsatz von Usinger und Eschbacher Feuerwehrleuten im westfälischen Ochtrup an und fand es "bedenklich", dass solche Einsätze häufiger werden. Um die Zukunft nicht bange Auch Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach war hinsichtlich der Zukunft der Eschbacher Feuerwehr "mit Sicherheit nicht bange". Er hob zwei wichtige Eigenschaften der Feuerwehr hervor, zum einen die Toleranz und zum anderen die Fähigkeit, Leute dafür zu begeistern, die Verantwortung für den Brandschutz in ihrem Stadtteil zu übernehmen. Abschließend forderte er "klare Verhältnisse" in der Kommunalpolitik und entsprechende Entscheidungen, um die Handlungsfähigkeit der Usinger Feuerwehren sicher zu stellen. "Wir müssen flexibel sein und nach vorne schauen", leitete Carsten Vetter nach der einstimmig erfolgten Entlastung des Vorstands die anstehenden Ergänzungswahlen ein. Wieder hatten sich einige Aktive der Wehr beruflich verändert und können daher ihr Amt nicht mehr ausführen. Neu gewählt wurden jetzt Sascha Moses zum Jugendwart, Daniel Böhmer zu seinem Vertreter, außerdem Michael Böhmer und Andreas Lang zum zweiten und dritten Gruppenführer. Abschließend ernannte Stadtbrandinspektor Michael Haub den stellvertretenden Wehrführer Steffen Böhmer zum Löschmeister, Sascha Moses und Andre Schmidt zum Hauptfeuerwehrmann sowie Denise Vetter, Daniela Bonifer und Daniel Böhmer zum Feuerwehrmann respektive Feuerwehrfrau.